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Eine Split-Klimaanlage nachrüsten im Haus und in der Wohnung

Haben Sie es auch im Sommer gerne kühl, ist ein Klimagerät für Ihr Zuhause ein Muss. Gerade in einem Neubau lassen sich die Systeme hervorragend planen und in die Haustechnik integrieren. Doch auch in einem Bestandsgebäude lässt sich eine Klimaanlage nachträglich einbauen. Erfahren Sie bei Bosch, wie Sie eine zentrale Klimaanlage für Ihr Haus nachrüsten können, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und welche Alternativen Sie in einer Wohnung haben.

Eine Klimaanlage nachträglich einbauen: Worauf achten?

Eine fest installierte Split-Klimaanlage in einem Wohnhaus bzw. Altbau nachzurüsten, ist mit einigen Arbeiten an der Bausubstanz verbunden. Daher ist es wichtig, das Projekt vorab genau zu planen und zu prüfen, ob Ihre Immobilie und Ihre Räumlichkeiten die baulichen Anforderungen erfüllen. Hier finden Sie eine erste Übersicht mit allgemeinen Planungs- und Entscheidungskriterien für die Nachrüstung einer Klimaanlage.

Anzahl der zu kühlenden Räume

Wenn Sie Ihr Eigenheim mit Klima nachrüsten möchten, ist es wichtig, vorausschauend zu planen, wie viele Räume Sie final klimatisieren wollen. Mit Split-Klimageräten von Bosch können Sie entweder einen Raum oder bis zu fünf Räume gleichzeitig kühlen. Für einzelne Räume bieten sich Singlesplit-Klimaanlagen zum Nachrüsten an, für mehrere Räume sind Multisplit-Klimaanlagen beim Nachrüsten die richtige Wahl. Haben Sie sich für eine Einzelraumkühlung entschieden, können Sie die Anlage in der Regel nicht mehr nachträglich erweitern, um weitere Räume zu kühlen.

Kühllast der Räume und Kälteleistung der Klimaanlage

Innenräume haben als Orientierungswert eine Kühllast von ca. 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter. Der Wert ist abhängig von diversen thermischen Einflüssen, die von innen und außen auf Räume einwirken – wie z. B. die Wärmeabgabe von Personen und Geräten, die Anzahl und Größe der Fensterflächen sowie die Ausrichtung des Gebäudes zur Sonne. Lassen Sie die passende Kälteleistung Ihrer Klimaanlage von einem Fachmann berechnen! Möchten Sie z. B. eine Multisplit-Klimaanlage nachrüsten, macht es für die Kälteleistung einen großen Unterschied, ob grundsätzlich alle Räume gleichzeitig gekühlt werden sollen oder nicht.

Geeigneter Montageort für die Inneneinheit(en)

Bei der Nachrüstung einer Klimaanlage haben Sie die Wahl, das Innengerät entweder an der Wand zu montieren oder in einer abgehängten Decke. Hierbei müssen die Abstände zu umliegenden Wänden sowie die notwendige Raumhöhe beachtet werden, um eine gute Luftzirkulation sicherzustellen.

Geeigneter Aufstellungsort für die Außeneinheit

Für den nachträglichen Einbau einer Klimaanlage ist ein geeigneter Standort für das Außengerät erforderlich. Der Aufstellungsort muss ausreichend tragfähig sein, eine feste Montage der Außeneinheit ermöglichen und ausreichend Abstand zu umliegenden Wänden bieten (mind. ca. 30 cm bis 2 m). Außerdem sollte der Aufstellungsort geschützt sein vor außergewöhnlichen Umwelteinflüssen (sehr starker Wind, viel Laub), für Wartungsarbeiten frei zugänglich sowie vor unbefugtem Zugang gesichert sein.

Abmessungen und Gewicht der Außen- und Inneneinheit(en)

Wenn Sie eine Klimaanlage nachträglich einbauen lassen wollen, spielen auch die Abmessungen und das Gewicht von Innen- und Außengerät eine Rolle, um den passenden Montageort zu finden. Wandhängende Innengeräte von Bosch sind zwischen 73 und 97 cm breit, 29 bis 32 cm hoch, 20 bis 23 cm tief und wiegen zwischen 8 und 11 kg. Innengeräte zum Einbau in die Decke (Deckenkassetten) sind nahezu quadratisch mit 57 x 65 cm, 31 cm Tiefe und wiegen 17 bis 19 kg. Wenn Sie eine Split-Klimaanlage nachrüsten, ist das Außengerät bei einer Einzelraumkühlung etwas kleiner und leichter als ein Multisplit-Außengerät. Die Abmessungen variieren von 72 bis 95 cm Breite, 49 bis 81 cm Höhe und 27 bis 41 cm Tiefe. Das Gewicht einer Außeneinheit liegt zwischen 23 und 73 kg.

Kernbohrung durch die Außenwand

Außen- und Inneneinheit(en) einer Split-Klimaanlage sind durch eine Kältemittelleitung und ein Kommunikationskabel miteinander verbunden. Für den nachträglichen Einbau einer Klimaanlage ist daher eine Kernbohrung durch die Außenwand des Hauses erforderlich. Wenn Sie eine Multisplit-Klimaanlage nachrüsten, wird jede Inneneinheit über eine eigene Kältemittelleitung an die Außeneinheit angeschlossen. Zusätzlich wird auch der Kondensatablauf durch die Wand nach außen abgeführt.

Maximal zulässige Leitungslängen und Höhenunterschiede zwischen Außen- und Innengerät(en)

Wenn Sie eine Klimaanlage in einem Wohnhaus bzw. Altbau nachrüsten wollen, ist ebenso darauf zu achten, dass Außen- und Inneneinheit(en) nicht beliebig weit voneinander entfernt stehen können. Wenn z. B. die Außeneinheit auf dem Dach und die Inneneinheit(en) einige Etagen tiefer in einem abgelegen Raum installiert werden sollen. Die maximale Länge für die Kältemittelleitung liegt bei einem Innengerät bei rund 15 bis 35 m, bei mehreren Innengeräten bei 40 bis 80 m insgesamt. Vertikal sind Außen- und Innengerät(e) auf einen maximalen Höhenunterschied von 10 bis 20 m begrenzt.

Elektrischer Anschluss der Außeneinheit

Das Außengerät benötigt einen Stromanschluss, welcher am besten über einen eigenen Stromkreis erfolgt (einphasig, 220 bis 240 Volt). Inneneinheiten benötigen keinen eigenen Stromanschluss. Die Geräte werden über ein Kommunikationskabel an die Außeneinheit angeschlossen und mit Spannung versorgt. Die Arbeiten an der Elektrik und der Verkabelung sollte in jedem Fall ein qualifizierter Elektriker vornehmen.

Geräuschpegel innen und außen

Außen- und Innengerät(e) einer Klimaanlage verursachen Geräusche. Für das eigene Wohlbefinden (und das Ihrer Nachbarn) ist es wichtig, dass eine Klimaanlage nicht als störend empfunden wird. Wenn Sie Ihr Eigenheim mit Klima nachrüsten möchten, achten Sie in Datenblättern oder auf Energieeffizienzlabeln auf die Angaben zur Geräuschentwicklung der Innen- und Außeneinheit (Schallleistungspegel: ca. 50 bis 70 dB) sowie auf die wahrnehmbare Geräuschkulisse in normalem Abstand zu den Geräten (Schalldruckpegel: ca. 20 bis 60 dB).

Sofern zentrale bauliche Aspekte oder Eigentumsverhältnisse gegen den nachträglichen Einbau einer Klimaanlage sprechen, bieten sich immer auch mobile Klimageräte, Ventilatoren oder Luftkühler als Alternative zu einer fest installierten Klimaanlage an. Die Geräte sind preiswert in der Anschaffung, einfach in Betrieb zu nehmen und flexibel in verschiedenen Räumen nutzbar – jedoch auch lauter, weniger leistungsfähig und langfristig teuer im Unterhalt durch hohe Stromkosten.

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Eine Split-Klimaanlage im eigenen Haus nachrüsten: Tipps fürs Einfamilienhaus, Fertighaus und Reihenhaus

Wenn Sie eine Klimaanlage in Ihrem Haus nachträglich einbauen lassen möchten, finden Sie im Abschnitt zuvor bereits zahlreiche Punkte bezüglich Planung und Einbau, auf die Sie achten können. Zusätzlich haben wir Ihnen hier noch einige wichtige Tipps und Hinweise zusammengestellt:

  • Bedenken Sie im Zuge der Nachrüstung einer Klimaanlage für Ihr Haus, dass die Geräte die Raumtemperatur um maximal 5 bis 8 °C unter die Außentemperatur herunterkühlen. Eine Klimaanlage dient nicht dazu, Räume auf einer konstant niedrigen Temperatur zu halten, sondern für mehr Bequemlichkeit an heißen Sommertagen zu sorgen. Als Nebeneffekt wird die Raumluft entfeuchtet.
  • Ein guter Ausgangspunkt in der Planungsphase ist es, zunächst zu überlegen, ob Sie eine zentrale Klimaanlage im Haus nachrüsten möchten. Ähnlich wie bei einer Einzelraumkühlung muss ebenso ein Außengerät installiert werden. Sie können sich mit einem Multisplit-Gerät jedoch bis zu 5 Räume im Haus überlegen, die Sie klimatisieren möchten. Entscheiden Sie sich dazu, nur einen Raum zu klimatisieren, sind Sie mit einem Singlesplit-Gerät gut beraten.
  • Wenn Sie eine Klimaanlage in einem Fertighaus nachrüsten möchten, ist dies ebenso möglich wie in jedem anderen Einfamilienhaus. Fragen Sie bei Ihrem ursprünglichen Fertighausanbieter nach, ob dieser z. B. ein Klimaanlagen-Paket im Angebot hat, welches direkt auf Ihr Haus abgestimmt ist. Alternativ können Sie sich auch universell Angebote bei Klimaanlagen-Herstellern einholen.

  • Sie wohnen im Reihenhaus und möchten eine Klimaanlage nachrüsten? In diesem Fall ist es aufgrund der engen Bebauung wichtig, auf eine möglichst leise Außeneinheit zu achten. Insbesondere dann, wenn Sie in einem Reihenmittelhaus wohnen und die Außeneinheit nur in unmittelbarer Nähe zu Ihren Nachbarn montiert werden kann. Bei einem Reihenendhaus haben Sie etwas mehr Freiheit, das Gerät z. B. an der Giebelseite zu montieren. Zudem sollte die Anlagentechnik für spielende Kinder unzugänglich sein.
  • Im Eigenheim lässt sich eine Klimaanlage nicht innerhalb bzw. über eine vorhandene Lüftungsanlage nachrüsten. Warum das so ist, lesen Sie im nachfolgenden Abschnitt.

Viele weitere Informationen zum Thema Klima nachrüsten finden Sie auch in unserem Ratgeberartikel zur Klimaanlage im Einfamilienhaus.

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Eine Klimaanlage in einer Lüftungsanlage nachrüsten: Ist das möglich?

Sie haben bereits eine Lüftungsanlage zuhause (kontrollierte Wohnraumlüftung mit Be- und Entlüftung) und überlegen, eine Klimaanlage nachzurüsten? So nah dieser Gedanke auch liegt, das eigene Haus im Sommer über die zentrale Lüftungsanlage zu kühlen, so schwer ist es bis dato noch, dies technisch umzusetzen. Denn prinzipiell sind Lüftung und Kühlung zwei voneinander getrennte Systeme, die sich im Eigenheim nur schwer miteinander verbinden lassen.

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt für einen regelmäßigen Luftaustausch in Gebäuden, indem frische Außenluft automatisch in die Wohnräume geleitet wird. Im Winter wird die Frischluft zusätzlich über die verbrauchte Abluft vorgewärmt mittels Wärmerückgewinnung, um Heizkosten zu sparen. Eine Klimaanlage arbeitet hingegen im Umluftbetrieb ohne Frischluft und wälzt die Luft in Innenräumen kontinuierlich um, um sie zu kühlen.

Eine Klimaanlage über eine Lüftungsanlage nachzurüsten, ist im Einfamilienhaus technisch schwierig zu realisieren, da eine Klimaanlage bedeutend mehr Luftvolumen pro Stunde bewegen muss als eine Lüftungsanlage, um zu funktionieren. Dies zeigt ein Blick auf den sogenannten Luftvolumenstrom der Geräte.

  • Eine dezentrale Lüftungsanlage bewegt pro Stunde bis zu 50 Kubikmeter Luft.
  • Eine zentrale Lüftungsanlage bewegt pro Stunde zwischen 100 und 350 Kubikmeter Luft.
  • Die Inneneinheit einer Singlesplit- oder Multisplit-Klimaanlage bewegt pro Stunde zwischen 330 und 850 Kubikmeter Luft.
  • Zum Vergleich: Ein Mensch atmet pro Stunde rund 0,4 bis 0,8 Kubikmeter Luft ein und aus.

Eine zentrale Haus-Lüftungsanlage mit einer eingebauten Klimaanlage nachzurüsten, ist mit Lüftungs- und Klimageräten von Bosch für Eigenheime derzeit nicht möglich. Sie können jedoch beide Systeme getrennt voneinander installieren.

Unser Tipp: Um auch mit einer Lüftungsanlage im Sommer etwas Kühlung zuhause zu ermöglichen, können Sie die Lüftung in den kälteren Nachtstunden laufen lassen und am Tage ausschalten.

Eine Split-Klimaanlage in einer Wohnung nachrüsten: Mietwohnung vs. Eigentumswohnung

Wenn Sie überlegen, eine fest installierte Split-Klimaanlage für Ihre Wohnung nachzurüsten, entscheiden vor allem die Eigentümerverhältnisse, bauliche Auflagen der Stadt sowie die grundsätzliche, technische Machbarkeit je nach Lage der Wohnung im Haus darüber, ob sich solch ein Gerät installieren lässt. Prinzipiell denkbar ist eine Single- oder Multisplit-Klimaanlage, die einen einzelnen Raum oder bis zu fünf Räume der Wohnung kühlt. Mobile Monoblock-Klimageräte oder mobile Split-Klimageräte sind häufig die einfachere, schnellere und kostengünstigere Wahl für die Nachrüstung von Klimaanlagen in Wohnungen, auch wenn die Geräte weniger effektiv kühlen, lauter sind und höhere Betriebskosten haben.

Eine Klimaanlage in einer Mietwohnung nachrüsten

Wohnen Sie zur Miete und möchten Sie eine fest installierte Klimaanlage nachträglich einbauen lassen, müssen Sie dies in jedem Fall beim Vermieter erfragen und auf dessen Rückmeldung warten. So kann es mitunter sein, dass Ihr Vermieter wenig Interesse an einer Einzellösung für Ihre Wohnung hat, sondern das Thema Klimaanlage für das gesamte Wohnobjekt grundsätzlich entscheidet. Das heißt, entweder wird die Nachrüstung von Klimaanlagen für alle Wohnungen bewilligt oder für niemanden. Dies kann mitunter auch zu einer Mieterhöhung führen, da sich Ihre Wohnqualität verbessert. Rechtliche Beratung beim Thema Klima nachrüsten liefert Ihr Mieterverein vor Ort, um bauliche Auflagen kümmert sich Ihr Vermieter.

Eine Klimaanlage in einer Eigentumswohnung nachrüsten

Planen Sie in Ihrer Eigentumswohnung nachträglich eine Klimaanlagen einbauen zu lassen, haben Sie höhere Chance auf die Umsetzung des Projekts als in einer Mietwohnung. Sprechen Sie Ihr Vorhaben auf der nächsten Wohnungseigentümerversammlung an und bringen Sie in Erfahrung, ob eine Zustimmung der Eigentümergemeinschaft erforderlich ist. Zusätzlich müssen Sie bei der Stadt die baulichen Auflagen prüfen lassen, wenn z. B. die Optik der Fassade durch das Außengerät der Split-Klimaanlage verändert wird.

Ein entscheidender Punkt bei der Nachrüstung von Split-Klimaanlagen für Wohnungen ist die Montagemöglichkeit der Außeneinheit. Diese lässt sich in höheren Etagen praktisch nur an der Fassade, auf dem Balkon bzw. einer Terrasse oder zentral auf dem Dach installieren. Hierbei müssen zum einen die maximalen Leitungslängen und Höhenunterschiede zwischen Außen- und Inneneinheit(en) beachtet werden. Zum anderen müssen Mindestabstände zu umgebenden Wänden sowie der zulässige Geräuschpegel tagsüber und nachts eingehalten werden. Weiterhin muss das Außengerät für Wartungsarbeiten frei zugänglich und vor starken Umwelteinflüssen geschützt sein.

Viele weitere Informationen finden Sie in unserem Bosch Ratgeber zu Klimaanlagen für Wohnungen. Wenn Sie sich informieren wollen, was es rund um das Thema Klimaanlage Service zu beachten gibt, dann lesen Sie hierzu unseren passenden Ratgeberartikel.

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Kosten fürs Nachrüsten einer Klimaanlage im Haus oder in der Wohnung

Hinsichtlich der Kosten macht es einen großen Unterschied, ob Sie eine Klimaanlage in Ihrem Haus nachträglich fest einbauen wollen oder ob Sie eine mobile Klimaanlage für Ihre Wohnung nachrüsten möchten.

  • Die günstigste Wahl sind einfache, mobile Klimaanlagen mit Abluftschlauch (z. B. fürs Schlafzimmer oder das Dachgeschoss). Diese Geräte können Sie einfach selbst nachrüsten und in Betrieb nehmen zu einmaligen Kosten von rund 100 bis 500 Euro. Hochwertige Monoblock-Geräte liegen preislich mitunter auch bei bis zu 800 Euro.
  • Wollen Sie eine leistungsfähige Split-Klimaanlage nachrüsten, liegen die Kosten für das Gerät bei rund 600 bis 2.000 Euro ohne Einbau.
  • Bei einer Multisplit-Klimaanlage kommen zusätzlich zu den ca. 2.000 Euro Anschaffungskosten noch einmal rund 300 Euro für jede weitere Inneneinheit hinzu.
  • Die Installationskosten bei fest verbauten Systemen schlagen beim nachträglichen Einbau von Splitgeräten mit etwa 1.300 bis 2.000 Euro zu Buche, bei Multisplit-Klimaanlagen mit etwa 2.000 bis 3.500 Euro.

Übersicht: Was kostet es, eine Klimaanlage nachzurüsten?

Mobile Klimaanlage
Split-Klimaanlage
Multisplit Klimaanlage
100 - 800 EUR
ca. 600 - 2.000 EUR
ca. 2.000 EUR + 1.500 EUR pro weitere Inneneinheit
keine Kosten
ca. 1.300 - 2.000 EUR
ca. 2.000 -3.500 EUR

Die oben genannten Anschaffungs- und Installationskosten können jedoch nur eine erste Orientierung darstellen. Wenn Sie eine Klimaanlage für Ihr Haus oder eine Wohnung nachrüsten möchten, können Sie mit dem Bosch Angebotsservice ganz einfach Preise vergleichen und sich individuelle Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Nähe zuschicken lassen.

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Lässt sich eine moderne Klimaanlage per Smart-Home Einbindung nachrüsten?

HomeCom Easy App

Das Nachrüsten einer smarten Klimaanlage ist besonders praktisch, erhöht den Wohnkomfort und kann darüber hinaus durch eine intelligente Steuerung den Energieverbrauch senken. Hersteller bieten für die Integration einer Klimaanlage in ein Smart Home System spezielle Smartphone-Apps an, wie z. B. die HomeCom Easy App von Bosch. Mit Hilfe dieser App können Sie ganz einfach eine moderne, smarte Klimaanlage von Bosch nachrüsten und in Ihr Smart Home System eingliedern.

Laden Sie sich die Anwendung einfach auf Ihr Handy und verbinden Sie es mit dem Klimasystem sowie der Schaltzentrale Ihres smarten Zuhauses. Nun können Sie über die App die Kühlleistung der Anlage anpassen, Stromverbrauch und andere Parameter einsehen und sogar Zeitfenster für den Betrieb einrichten. Gerade letzteres ist enorm vorteilhaft: Anstatt die Klimaanlage den ganzen Tag laufen zu lassen, aktivieren Sie diese einfach etwa eine halbe Stunde bevor Sie von der Arbeit oder dem Einkaufen heimkommen. Auf diese Weise erwarten Sie herrlich gekühlte Räume ohne unnötigen Verbrauch während Ihrer Abwesenheit.

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Eine Wärmepumpe als Alternative zu einer Klimaanlage nachrüsten

Haben Sie vor, im Zuge einer energetischen Sanierung eine Wärmepumpe in Ihrem Haus nachzurüsten, z. B. eine Erd- oder Luft-Wärmepumpe, können Sie diese auch als Klimaanlage nutzen. Ein separates Klimagerät ist dann nicht mehr erforderlich. Voraussetzung ist lediglich, dass die Wärmepumpe „reversibel“ ist – das bedeutet, die Fließrichtung des Kältemittelkreislaufs lässt sich umkehren. Dann wird die Wärme fortan nicht mehr nur der Umweltwärmequelle entnommen und dem Heizsystem zugeführt, sondern zusätzlich auch den Räumen entzogen und nach außen transportiert.

Auch wenn Sie bereits eine Wärmepumpe besitzen, können Sie diese gegebenenfalls um eine Kühlfunktion ergänzen – hierfür sind nur ein zweites Expansionsventil und ein Vier-Wege-Ventil nötig. Informieren Sie sich in diesem Fall vorab, ob sich Ihre Wärmepumpe auch als zusätzliche Klimaanlage nachrüsten lässt und ob dies nicht vielleicht eine günstigere Alternative ist zur Anschaffung eines separaten Klimageräts.

Zudem werden attraktive Förderungen für Wärmepumpen angeboten, wie z. B. Förderkredite mit Tilgungszuschuss, die Ihnen einen Teil des finanziellen Aufwands abnehmen bzw. erstatten.

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Mehr zur Funktion einer Wärmepumpe finden Sie in unserem Ratgeber.

FAQ zum Thema Klimaanlage nachrüsten

Ich möchte eine Klimaanlage im Schlafzimmer nachrüsten, welche Geräte sind hier zu empfehlen?

Ohne großen baulichen Aufwand und für eine vorübergehende Nutzung sind mobile Klimageräte die richtige Wahl. Hierbei können Sie auf zusätzliche Funktionen wie Luftbefeuchtung und Luftreinigung achten für ein angenehmes Raum- und Schlafklima. Ist Ihr Schlafzimmer im Sommer über viele Wochen zu warm, ist ein fest installiertes Singlesplit-Gerät die richtige Wahl.

Wie lässt sich eine Klimaanlage im Dachgeschoss nachrüsten?

Mobile Klimageräte sind universell auch unter dem Dach einsetzbar, sofern für den Abluftschlauch ein Fenster vorhanden ist. Um eine fest installierte Dachklimaanlage nachrüsten zu können, muss ein geeigneter Aufstellungsort für das Außengerät gefunden werden. Sprechen Sie hierfür mit einem fachkundigen Kälte- und Klimaanlagentechniker, inwiefern die Außenmontage bei Satteldächern möglich ist, ob sich evtl. der Hausgiebel oder die Fassade als Anbringungsort eignen oder ob eine Aufstellung ebenerdig möglich ist.

Lässt sich bei der Modernisierung von Eigenheimen ein KfW-Haus Standard erreichen, indem man eine Klimaanlage nachrüsten lässt?

Nein, Klimaanlagen zählen nicht zu den förderfähigen Maßnahmen, die zu mehr Energieeffizienz im Gebäudebestand führen. Förderfähig sind Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, die für einen automatischen Luftaustausch sorgen und kalte Außenluft vorwärmen, um Heizenergie zu sparen.

Wie lassen sich Büros mit einer Klimaanlage nachrüsten?

Sollen in einem Bürogebäude mehrere Büroräume bzw. mehrere Etagen gleichzeitig klimatisiert werden, stoßen herkömmliche Singlesplit- und Multisplit-Klimaanlagen, die für Eigenheime konzipiert sind, an ihre Grenzen. Für große, gewerbliche Anwendungen wie Büros sind sog. VRF- bzw. VRV-Klimaanlagen die richtige Wahl. Diese können optional auch heizen.

Welche Möglichkeiten gibt es, einen Serverschrank mit einer Klimaanlage nachzurüsten?

Eine Klimaanlage für einen Serverschrank nachzurüsten, der in einem eigenen Serverraum steht, ist z. B. mit einer einfachen Singlesplit-Klimanlage möglich. Vorausgesetzt, der Serverraum liegt nicht zu weit im Inneren des Gebäudes, da die Leitungslänge (max. ca. 30 Meter) und der Höhenunterschied (max. ca. 20 Meter) von der Außeneinheit zur Inneneinheit begrenzt sind.

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