FAQ

Wir beantworten Ihnen einfach jede Frage. Erhalten Sie in unseren FAQs auf Ihre Frage einfach und schnell die passende Antwort.

Vernetzung

Bosch Gas-/ Öl-Wärmeerzeuger mit 3,5mm Serviceschnittstelle können mit EasyService ausgelesen werden.

  • Gas-Brennwertgeräte GC 9000i
  • Gas-Brennwertgeräten mit HT4
  • Gas-Brennwertgeräten mit BC15 wie ZBR 65/98-2
  • Gas- und Öl-Kessel mit MX 15(i) wie KUB/KBR...-3
  • Gas- und Öl-Kessel mit MX 25 wie KUB…-4/KBRC…-1
  • Gas-Brennwertgeräte mit Kesselelektronik HT4, wie Cerapur ZSB 14-4
  • Gas- und Öl-Kessel mit Elektronik MX15(i), wie Suprapur-O KUB 19-3
  • Gas- und Öl-Kessel mit Elektronik MX 25, wie Suprapur KBRC 30-1
  • Gas- Brennwertgerät mit Elektronik BC15, wie CerapurMaxx ZBR 70-3

Smartphone oder Tablet mit Betriebssystem iOS ab Version 6.0 oder Android ab Version 4.0. Die Tablet-Auflösung ist für 7´ Tablets optimiert.

Die Hardware Smart Service Key kostet 320,-€ zzgl. MwSt. Die App EasyService ist kostenfrei über den Apple App Store bzw. Google Play Stores verfügbar. Es steht kostenfrei die Übersicht der Störcodes mit Beschreibung und ein Demomodus zur Verfügung. Für den vollen Funktionsumfang und Verbindung mit dem Smart Service Key ist ein Abonnement notwendig und wird über einen In-App-Kauf über den App-Store bzw. Play Store abgewickelt. Aktuell ist der Preis 19,90€/a zzgl. MwSt.

Wie bei Apps im Allgemeinen üblich verzichten wir auf eine Bedienungsanleitung. Damit sie sich auch ohne Kauf der App einen Eindruck verschaffen können, empfehlen wir den (kostenlosen) Download der App und den Start des "Demomodus".

Die Anzahl der Anlagen ist nicht begrenzt. Grundsätzlich ist für die Kommunikation mit der Anlage der Erwerb des Abonnements erforderlich.

Die Datenverbindung ist verschlüsselt entsprechend aktuellen Sicherheitsstandards (WPA2).

Laden Sie die App EasyService aus dem App-Store auf Ihr Smartphone. Nach der Installation ist die App nutzbar (eingeschränkte Funktion bzw. Demomodus). Für die Vollfunktion rufen Sie im App-Menü den Punkt "Abonnement" auf und folgen Sie den Anweisungen. Nach erfolgreicher Buchung ist die App sofort voll nutzbar.

BITTE BEACHTEN: Alle Abos verlängern sich so lange automatisch, bis das Abo, wie oben beschrieben, im Apple App Store bzw. im Google Play Store gekündigt wird. Deshalb ist es wichtig, vor dem Datum der nächstfolgenden Verlängerung, also vor dem Ende der jeweils aktuellen Zahlungsperiode, zu kündigen. Selbstverständlich läuft die Vollfunktion weiter, bis der schon bezahlte Zeitraum abgelaufen ist.

Wenn Sie ein Abo abschließen, erfolgt das über einen In-App-Kauf im Apple App Store (iOS) oder im Google Play Store (Android).

BITTE BEACHTEN: Für Buchungen über PayPal oder den Google Play Store müssen diese jeweils mit Zahlungskonten bzw. Kreditkarten verbunden sein. Ein Guthaben reicht nicht aus.

Bei Abschluss eines Abos wird der Betrag im Voraus für ein Jahr abgebucht. Die wiederkehrenden Zahlungen werden automatisch abgebucht, bis das Abo gekündigt wird. Bestellungen und Zahlungen über den Apple App Store bzw. Google Play Store werden direkt von Apple bzw. Google verwaltet.

Hinweis: Die Nutzung einer gekauften App von mehreren Usern auf mehreren Endgeräten ist ein Graubereich, der derzeit (Stand dieses Dokuments) technisch nicht unterbunden wird, aber rechtlich einen Lizenzverstoß darstellt.

Die mehrfache Nutzung einer Kauf-App ist nur dann zulässig, wenn ein User mehrere Endgeräte besitzt. Oder wenn mehrere User gemeinsam ein Endgerät nutzen. Das Hauptanwendungsgebiet davon liegt im Privatbereich.

Informationen zu diesem Thema finden sie z.B., wenn Sie in Ihre Suchmaschine eingeben "iOS / Android" und "App Sharing einmal kaufen und mehrfach nutzen" o.ä.

Informationen zur Nutzung auf mehreren Endgeräten finden Sie auch im AppStore von Apple bzw. Google.
Oder geben Sie in Ihre Suchmaschine einfach ein:
"iOS: Kauf-App auf mehreren Geräten installieren" bzw. "Android: Kauf-App auf mehreren Geräten installieren".

Zusatzhinweis: die Anzahl der User je Apple-ID bzw. Google-Konto ist begrenzt. Details sind den Geschäftsbedingungen Apple bzw. Google zu entnehmen.

Ja, die App EasyService ist auch ohne Abo nützlich. Allerdings ist die Funktion eingeschränkt. Es steht kostenfrei die Übersicht der Störcodes mit Fehlerursache und mögliche Maßnahmen und ein Demomodus zur Verfügung. Details entnehmen Sie bitte der Beschreibung der App " EasyService" im AppStore.

In den Standardeinstellungen aller Benutzerkonten von Apple / Google ist eine automatische Abo-Verlängerung voreingestellt. Nach der ersten Buchung des Abos in der App EasyService verlängert sich die Laufzeit nach Ablauf von 365 Tagen automatisch um weitere 365 Tage und die Abo-Gebühr von 19,90 € zzgl. MwSt. fällt erneut an.

Die automatische Verlängerung des Abos können Sie verhindern durch entsprechende Änderung der Standardeinstellungen Ihres Benutzerkontos.
Informationen dazu finden Sie in Ihrem Apple- / Google-Benutzerkonto oder geben Sie in Ihre Suchmaschine einfach ein:
"Android Abonnements bei Google Play" bzw. "iOS Abonnements anzeigen, ändern oder kündigen"

1. Wenn sie über den Apple App Store ein Abo abgeschlossen haben, rufen sie den App Store auf Ihrem Gerät auf, tippen auf Highlights und scrollen nach unten bis zu ihrer Apple-ID am unteren Ende der Seite. Öffnen Sie Ihre Apple-ID und wählen die Option Account anzeigen. Die Zahlungen für Ihr Abo werden unter Abos dann Verwalten angezeigt. Öffnen Sie das entsprechende Abonnement, dann wird die Option für die automatische Verlängerung angezeigt, die Sie dann deaktivieren können. Weitere Infos finden Sie hier

2. Wenn Sie über den Google Play Store ein Abo abgeschlossen haben, melden Sie sich bei Ihrem Google Play-Konto an, wählen im Menü die Option Meine Apps und suchen dann nach dem betreffenden Abo unter Abonnements. Dort können Sie das Abo kündigen. Bestätigen Sie dann die Kündigung im daraufhin angezeigten Dialogfeld. Die Kündigung des Abonnements funktioniert wie bei einem Google Play-Abonnement für eine Zeitschrift oder eine Zeitung. Weitere Infos finden Sie hier

Da sich alle Abos automatisch verlängern, ist es wichtig zu kündigen, bevor die nächste Zahlung fällig wird. Die Kündigung ist jederzeit ab dem Kauf-/Verlängerungsdatum bis zu einem Tag vor der Verlängerung möglich.

Informationen dazu finden Sie im AppStore von Apple bzw. Google. Oder geben Sie in Ihre Suchmaschine einfach ein:
"iOS: Kauf-App auf mehreren Geräten installieren" bzw. "Android: Kauf-App auf mehreren Geräten installieren"

Informationen dazu finden Sie in Ihrem Apple- / Google-Benutzerkonto (Siehe dazu Frage: Wie kann ich die automatische Verlängerung des Abos verhindern?) oder geben Sie in Ihre Suchmaschine einfach ein: "Android Abonnements bei Google Play" bzw. "iOS Abonnements anzeigen, ändern oder kündigen"

Beim App-Kauf erhalten Sie vom AppStore von Apple bzw. Google eine Rechnung, auf der die enthaltene MwSt. ausgewiesen ist. Diese können Sie als Handwerker von der Steuer absetzen.

Die App fällt bei Ablauf der Lizenz zurück in den Leistungsumfang ohne Abo. Eine Kommunikation mit dem Smart Service Key ist nicht mehr möglich. Verlängern Sie in der App unter "Abonnements" die Lizenz, um den vollen Leistungsumfang weiter zu nutzen.

Wenn Sie ein Abo über den Apple App Store / Google Play Store abgeschlossen haben, wird die Rechnung direkt an die E-Mail-Adresse gesendet, die mit dem Apple- / Google-Nutzerkonto verbunden ist (Apple-ID), das für den Kauf verwendet wurde.

Zum erstmaligen Einlernen bzw. Herstellen der Verbindung zum Smart Service Key benötigen Sie den Gerätenamen (SSID) und den Verschlüsselungscode WPA2. Diese Daten können über einen QR-Code-Scanner eingelesen oder manuell eingetippt werden.

Nein, das Speichern sowie Datenaustausch zu anderen Endgeräten ist aktuell nicht möglich.

Nein, aber es ist empfehlenswert. EasyService funktioniert grundsätzlich auch ohne die App EasyScan. Sollen aber technische Unterlagen zu den Produkten abgerufen werden, so ist die Verbindung zur App EasyScan absolut sinnvoll. Die App EasyScan ist kostenlos im AppStore bzw. Google Store erhältlich.

Nein, die App EasyService speichert keinerlei Anlagendaten. Daher ist ein Zugriffsschutz auf gespeicherte Daten nicht erforderlich.

Das aktuell im Gerät aktivierte WLAN-Netzwerk enthält keinen Smart Service Key. Stecken Sie den Smart Service Key in die am Gerät dafür vorgesehene Diagnose-Schnittstelle ein. Wählen Sie in den WLAN-Einstellungen Ihres Smartphones das WLAN mit der Bezeichnung "SSKEY...." aus und betätigen Sie in der App den Button "WLAN verbinden".

Falls Probleme mit der WLAN-Reichweite auftreten, verkürzen Sie die Entfernung (max. 10m Freifeld-Reichweite). Es kann auch hilfreich sein, den Smart Service Key nicht mit dem Magnet am Gerät zu befestigen, dies verbessert die Kommunikation.

Das aktuell im Gerät aktivierte WLAN-Netzwerk enthält keinen Smart Service Key. Stecken Sie den Smart Service Key in die am Gerät dafür vorgesehene Diagnose-Schnittstelle ein. Wählen Sie in den WLAN-Einstellungen Ihres Smartphones das WLAN mit der Bezeichnung "SSKEY...." aus und betätigen Sie in der App den Button "WLAN verbinden".

Falls Probleme mit der WLAN-Reichweite auftreten, verkürzen Sie die Entfernung (max. 10m Freifeld-Reichweite). Es kann auch hilfreich sein, den Smart Service Key nicht mit dem Magnet am Gerät zu befestigen, dies verbessert die Kommunikation.

Der Smart Service Key überträgt nur die Daten des angeschlossenen Wärmeerzeugers. Diese Daten können Sie einsehen und soweit der Wärmeerzeuger die Möglichkeit bietet auch ändern. Nicht eingeschlossen sind darin die Daten von Bedieneinheiten (CW 400 etc.) und Modulen (MMxxx, MSxxx).

Die App EasyService ist zunächst nur in Sprache Deutsch erhältlich. Generell folgt die App den Spracheinstellungen Ihres Geräts.

Ökodesign-Richtlinie - ErP

ErP steht für „Energy related Products“. Die Richtlinie wird im Deutschen auch als Ökodesign-Richtlinie bezeichnet. Sie regelt die umweltgerechte Gestaltung und Energieeffizienz-Kennzeichnung von energieverbrauchsrelevanten Produkten – und zwar EUweit einheitlich. Für energieeffiziente Umwälzpumpen gilt sie ab 1. August 2015 und ab 26. September 2015 für Produkte zur Heizung und Warmwasserbereitung.

Die ErP- oder Ökodesign-Richtlinie trägt dazu bei, dass die EU ihre ehrgeizigen Klimaziele erreichen kann. Diese legen fest, dass bis 2020 die Energieeffizienz um 20 % gegenüber dem ursprünglich für 2020 prognostizierten Niveau steigt, der CO2-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 20 % verringert wird und der Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix auf 20% ausgebaut wird.

Durch die ErP-Richtlinie wird es für die Verbraucher sowie für die Heizungsbauer und Installateure einfacher, das energieeffizienteste Produkt auszuwählen, um CO2-Emissionen zu verringern und die Energiekosten zu senken.

Die ErP-Richtlinie bezieht sich auf Heizkessel und Wärmepumpen bis 400 kW Leistung, Blockheizkraftwerke bis 400 kW Heizleistung und 50 kW elektrischer Leistung, Warmwasser und Pufferspeicher bis 2 000 l sowie auf Einzelkomponenten wie Temperaturregler und Solareinrichtungen.

Wichtig für Endkunden: Heizkessel, Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke und Systempakete mit Leistungen bis 70 kW sowie Speicher bis 500 l und die bereits erwähnten Einzelkomponenten müssen mit einem Energieeffizienzlabel ausgezeichnet sein. Dieses Effizienzlabel ähnelt dem bereits bekannten Effizienzlabel bei Haushaltsgeräten.

Das Effizienzlabel kategorisiert die Effizienz eines Produkts oder eines Systems anhand unterschiedlicher Effizienzklassen von A+++ (bei Systemen) oder A++(bei Produkten) bis G. Dabei steht A+++ für besonders hohe und G für niedrige Effizienz. Je nach Produkttyp gibt es noch verschiedene weitere Informationen.

Nein, das Label dient nur zur ersten Orientierung und ersetzt nicht die professionelle Beratung durch den Fachmann, der die Geräte genau kennt und Ihnen für Ihren individuellen Bedarf die optimale Lösung empfiehlt. Außerdem ist das Effizienzlabel noch kein Garant dafür, dass das Gerät später die angegebenen Effizienzwerte tatsächlich erreicht.

Voraussetzung dafür ist eine fachgerechte Installation des Geräts und seine perfekte Abstimmung auf Ihr Heizsystem. Dafür sind Fachleute erforderlich – und die Zusammenarbeit mit einem kompetenten Partner wie Bosch.

Das sollten Sie sich noch einmal gut überlegen, denn die Energieeffizienz alleine ist nicht entscheidend. Jedes Heizgerät ist Teil eines Systems, das optimal zusammenarbeiten muss, um dauerhaft Wärmekomfort und Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Das fängt mit der optimalen Planung und Einrichtung der Wärmelösung an und endet mit der einfachen und schnellen Abwicklung von Servicefällen.

Sie kennzeichnet Effizienz eines Heizprodukts und ist auf den Brennwert bezogen. „Jahreszeitbedingt“ ist sie deshalb, weil neben der maximalen Heizlast im Winter auch Teillasten im Frühjahr, Sommer und Herbst in dem gemessenen Wert berücksichtigt werden. Hinzu kommen elektrische Verluste sowie Wärmeverluste der Geräte.

Wenn die ErP-Richtlinie in Kraft tritt, müssen neue Heizsysteme mindestens die Effizienz von Brennwertgeräten haben. Bereits installierte Heizwertgeräte sind davon nicht betroffen und dürfen weiter betrieben werden. Neue raumluftunabhängige Heizwertgeräte dürfen dann nicht mehr verkauft und installiert werden. In Ausnahmefällen dürfen raumluftabhängige Geräte im Rahmen der Mehrfachbelegung weiter eingesetzt werden:

  • als Kombigerät mit bis zu 30 kW Leistung
  • als Heiztherme mit bis zu 10 kW Leistung

Das Effizienzlabel für einzelne Produkte beruht auf einem Datenblatt, das vom Hersteller erstellt wird. Bei einem Systemlabel muss derjenige, der das System verkauft, das erforderliche Systemdatenblatt erstellen. Das kann sowohl der Installateur als auch ein Händler oder der Hersteller sein.

Nein, für bestehende Anlagen und Geräte ist in der Regel kein Label erforderlich. Es gibt jedoch Anzeichen für eine geplante nationale Regelung in Deutschland, die für alte Heizungen ab 15 Jahre gelten könnte.

Produkte und Technologien

Gas-Brennwertgeräte können nicht direkt an den Schornstein angeschlossen werden. Es werden spezielle Luft-/Abgassysteme benötigt. Diese lassen sich auch in einen bereits existierenden Schornstein einfügen.

Brennwertgeräte benötigen speziell, feuchtigkeitsunempfindliche Schornsteine oder Abgasleitungen. Überwiegend sind ältere Schornsteine nicht für den Betrieb mit einem Brennwertgerät geeignet. Nicht geeignete Schornsteine können jedoch einfach durch die Installation einer feuchtigkeitsunempfindlichen Abgasleitung für den Betrieb eines Brennwertgerätes umgerüstet werden. Oft ist es dann auch möglich, die notwendige Verbrennungsluft für das Gerät über den verbleibenden Ringspalt zwischen Schornstein und Abgasleitung anzusaugen.

Man spricht dann von einem Luft Abgassystem, auch LAS System. Vorher notwendige Öffnungen vom Außenbereich in den Aufstellraum zur notwendigen Verbrennungsluftversorgung können dann verschlossen werden. Ihr Installateur oder Schonsteinfeger kann Sie bei Fragen bezüglich der Abgasführung in Ihrem Falle ausführlich beraten.

Oft, aber nicht immer, lassen sich Heizwertgeräte an vorhandene Schornsteine anschließen. Hier kommt es auf den vorhandenen Schornstein und die neue Heizung an. Beide müssen aufeinander abgestimmt sein, damit bspw. eine Durchfeuchtung des Schornsteins, die sogenannte Versottung, vermieden wird. Heizwertgeräte werden mit niedrigen Abgastemperaturen betrieben. Das macht diese effizienter und hilft Ihnen dabei, Energie und Geld zu sparen.

Gleichzeitg wachsen damit die Ansprüche an den Schornstein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Schornsteinfeger oder Ihrem Junkers Partner in Ihrer Nähe. Dann erfahren Sie, ob in Ihrem konkreten Fall ein Junkers Heizwertgerät an den vorhandenen Schornstein angeschlossen werden kann oder ob ggf. eine Schornsteinsanierung erforderlich ist.

Komfort

Welche Faktoren beeinflussen den Heizkomfort? Wärme: Grundsätzlich gilt, dass mit zunehmender Temperatur tendenziell auch das Wohlbefinden steigt. Art der Wärme: Strahlungswärme wird von den meisten Menschen als besonders angenehm empfunden. Radiatoren geben ihre Wärme zu 30 – 40 % als Strahlungswärme ab. Die Lufterwärmung und die Staubverwirbelung sind im Vergleich zu Konvektoren deutlich geringer. Belüftung: Ein regelmäßiger Austausch der Raumluft ist steigert das Wohlbefinden.

Genauigkeit der Regelung: Kann eine Heizung die gewünschte Temperatur stabil halten. Anpassung an die Lebensgewohnheiten: Volle Heizungswärme beim Aufstehen und zu den Anwesenheitszeiten zu HauseSynchronisierung mit der Außentemperatur: Automatische Anpassung an die sich ändernden Witterungsverhältnisse ohne Eingriff des Nutzers.

Speicherlösung: Das Wasser ist sofort verfügbar und kann auch an mehreren Zapfstellen gleichzeitig entnommen werden. Die Warmwassertemperaturen sind praktisch konstant. Durchlaufverfahren: Es ist kein Vorrat an Warmwasser verfügbar und sofort abrufbar. Das Wasser muss erst erwärmt werden.

System mit Zirkulationsanschluß - System ohne Zirkulationsanschluß Mit Zirkulationsanschluß: Beim Öffnen bspw. des Wasserhahns kommt sofort warmes Wasser. Dieses zirkuliert in der Wasserleitung. Ohne Zirkulationsanschluß: Beim Öffnen bspw. des Wasserhahns muss zunächst das in der Leitung enthaltene lauwarme oder kalte Wasser ausfließen.

Kosten

Jedes Grad Innentemperatur weniger spart rund 6 % Energie. Durch häufiges Lüften entweicht die Heizungswärme ins Freie. Die Heizung muss permanent neue Wärme liefern. Regler mit Raumaufschaltung erzielen eine höhere Regelgenauigkeit. Mit einem Regler, der mehrere Schaltzyklen bietet, kann die Heizung auf Sparbetrieb eingestellt werden, während die Bewohner nicht zu Hause sind oder nachts, wenn sie schlafen.

Ein von der Außentemperatur unabhängiger Heizungsbetrieb „produziert“ Vorlauftemperaturen, die nicht erforderlich sind. Die Verwendung einer Kennfeldpumpe spart elektrische Energie bei der Verteilung der Heizungswärme im Haus.

  • Modernisieren Sie Ihre Heizung und setzen Sie auf die umweltfreundliche und sparsame Brennwerttechnik.
  • Optimieren Sie Ihre Gebäudehülle wärmetechnisch durch neue Fenster oder durch nachträgliches Dämmen der Fassade
  • Nutzen Sie die Sonnenenergie für Ihren Warmwasserbedarf und zur Heizungsunterstützung

  • Installieren Sie eine Kontrollierte Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung statt die Fenster ständig gekippt lassen
  • Welche Maßnahmen den größten Nutzen bringen, hängt vom Einzelfall ab. Energetisch sinnvoll ist eine Kombination aller Möglichkeiten. Sprechen Sie mit Ihrem Schornsteinfeger.

Speicherlösung: Das warme Wasser wird im Speicher bevorratet, auch wenn momentan kein Warmwasser benötigt wird. Dabei entstehen Bereitschaftsverluste durch Abgabe von Wärme an die Umgebung. Durchlaufverfahren: Weil es keinen Warmwasservorrat gibt, entstehen auch keine Bereitschaftsverluste. Energie wird nur dann verbraucht, wenn auch Warmwasser gezapft wird. Mit Zirkulationsanschluß: Das warme Wasser zirkuliert permanent im Warmwassersystem. Für den Betrieb der Pumpe wird elektrische Energie benötigt. Zudem entstehen Bereitschaftsverluste durch die Abgabe von Wärme an die Umgebung.

Ohne Zirkulationsanschluß: Erfolgt keine Zirkulation, spart dies Pumpenenergie, ausserdem sinken dadurch die Bereitschaftsverluste. Warmwasserbereitung im Brennwertbetrieb: Brennwertgeräte in Kombination mit Warmwasserspeichern in Schichtladetechnologie haben einen geringeren Energiebedarf, da die Warmwasserbereitung im effizienten Brennwertbereich stattfinden kann. Regelung entsprechend der Lebensgewohnheiten: Abschaltung der Warmwasserbereitung / Warmwasserzirkulation während der Abwesenheitszeiten am Tag und in der Nacht.

Abgas

Der Abgasverlust einer Heizung ist das Maß für den Wärmeinhalt der über den Schornstein abgeleiteten Abgase. Je höher der Abgasverlust ist, desto schlechter ist der Wirkungsgrad und damit die Energieausnutzung Ihrer Heizung. Die daraus resultierenden CO2-Emissionen der Heizungsanlage sind dann leider auch unverhältnismäßig hoch und CO2 ist bekanntlich Hauptverursacher für den Treibhauseffekt.

Aus diesem Grund ist der zulässige Abgasverlust von Heizungsanlagen gesetzlich begrenzt. Die Einhaltung der Grenzwerte wird regelmäßig von den Schornsteinfegern durch Messungen überprüft. Die Umsetzung dieser Umwelt-Verordnung leistet damit einen wichtigen Beitrag für Ihre eigene Heizkosten-Einsparung und zum Klimaschutz.

Die Höhe des Abgabeverlustes multipliziert mit dem Jahresbrennstoffverbrauch ergibt die verlorene Energiemenge bezogen auf die Verbrennung. Energieverlust = Abgasverlust * Jahresbrennstoffverbrauch Beispiel: Abgasverlust = 10 % vom Jahresbrennstoffverbrauch = 3.000 m³ Gas. Entspricht einem Energieverlust von 300 m³ Gas.

Zu hoher Abgasverlust kann verursacht werden durch:

  • Brennerverschmutzung oder falsche Brennereinstellung
  • Verschmutzte Wärmetauschflächen, z.B. im Heizkessel
  • Veraltete Technik der Heizung
  • Den konkreten Abgasverlust Ihrer Heizung stellt Ihr Schornsteinfeger bei seiner Messung fest.

Der Messbericht gibt darüber Auskunft. Hierbei entscheidet sich, welche Geräte ab dem 1.11.2004 nicht mehr betrieben werden dürfen. Ein Austausch ist dann unausweichlich, denn Fristverlängerungen sind nicht möglich.

Wärmepumpe

Die fossilen Brennstoff-Ressourcen unserer Erde werden immer knapper, die Energiepreise steigen. Was liegt also näher, als nach neuen, nachhaltigen und unerschöpflichen Wegen der Energiegewinnung zu suchen? Die sauberste, sicherste und zuverlässigste Wärmequelle befindet sich direkt vor Ihrer Haustür! Nutzen Sie die kostenlos verfügbare Energie aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft und profitieren Sie von den Vorteilen der Junkers Wärmepumpentechnologie.

Jede Wärmequelle hat ihre Vor- und Nachteile. Die Entscheidung für Erde oder Wasser als Energielieferant für Ihre Wärmepumpe hängt von Ihren eigenen Wünschen und Möglichkeiten ab: Im Erdreich herrschen ganzjährig relativ konstante Temperaturen, eine Erdwärmepumpe erreicht deshalb hohe Leistungszahlen. Möchten Sie das Erdreich als Wärmequelle für Ihre Wärmepumpe nutzen, stehen Ihnen – je nach Bodenbeschaffenheit und Größe Ihres Grundstücks – zwei Erschließungsarten zur Verfügung: Erdsonden und Flächenkollektoren. Erdsonden beanspruchen im Garten kaum Platz. Eine Punktbohrung reicht aus, um die Erdwärme in 50 – 100 m Tiefe zu erschließen. Eine Wärmepumpe arbeitet mit geschlossenen Kreisläufen. Deshalb ist sie in Verbindung mit einer Erdsonde sehr langlebig und nahezu wartungsfrei. Erdsonden erreichen eine etwas höhere Energieeffizienz als ein Flächenkollektor; die Sondenbohrung ist allerdings mit einem höheren finanziellen Aufwand verbunden.

Für die Bohrung ist darüber hinaus eine amtliche Genehmigung notwendig. Flächenkollektoren eignen sich für größere Grundstücke, sie sind in der Anschaffung etwas günstiger als Erdsonden und ebenfalls langlebig und wartungsfrei.Grundwasser hat eine verhältnismäßig konstante und auch im Winter relativ hohe Temperatur. Eine Wärmepumpe erreicht deshalb hohe Leistungszahlen. Auch Grundwasseranlagen sind genehmigungspflichtig, die Kosten für die Erschließung mit Förder- und Schluckbrunnen sind vergleichbar mit den Kosten für eine Sondenbohrung. Zusätzlich muss durch eine Probebohrung zuerst festgestellt werden, ob die geforderten Grenzwerte für die Wasserqualität eingehalten werden.

Die auf den ersten Blick relativ hohen Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe – vor allem, wenn Sie sich für die Erschließung mittels einer Erdsonde entscheiden – amortisieren sich binnen einiger Jahre. Hier finden Sie eine beispielhafte Kostenaufstellung, anhand derer Sie sich eine ungefähre Preisvorstellung machen können.

Die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe sind relativ hoch, lohnt sich diese Investition langfristig für mich? Wenn Sie Ihre Heizwärme und Ihr warmes Wasser über eine Wärmepumpe beziehen, benötigen Sie weder Schornstein noch Öltank noch Gasanschluss. Es entstehen Ihnen auch keine Kosten für Brennstoffe oder deren Lagerung. Eine Junkers Wärmepumpe arbeitet zudem nahezu wartungsfrei. Ist die Wärmequelle einmal erschlossen, steht die Energie dauerhaft und kostenlos zur Verfügung, die benötigte elektrische Antriebsenergie ist gering. Die Wärmepumpe ist lediglich etwas teurer in der Anschaffung durch die notwendige Erschließung des Erdreiches oder des Grundwassers.

Die Lebenserwartung ist vergleichbar mit der eines Heizkessels (nach VDI 2067: 20 Jahre).

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