FAQ

Wir beantworten Ihnen einfach jede Frage. Erhalten Sie in unseren FAQs auf Ihre Frage einfach und schnell die passende Antwort.

Vernetzung

Bosch Gas-/ Öl-Wärmeerzeuger mit 3,5mm Serviceschnittstelle können mit EasyService ausgelesen werden.

  • Gas-Brennwertgeräte GC 9000i
  • Gas-Brennwertgeräten mit HT4
  • Gas-Brennwertgeräten mit BC15 wie ZBR 65/98-2
  • Gas- und Öl-Kessel mit MX 15(i) wie KUB/KBR...-3
  • Gas- und Öl-Kessel mit MX 25 wie KUB…-4/KBRC…-1
  • Gas-Brennwertgeräte mit Kesselelektronik HT4, wie Cerapur ZSB 14-4
  • Gas- und Öl-Kessel mit Elektronik MX15(i), wie Suprapur-O KUB 19-3
  • Gas- und Öl-Kessel mit Elektronik MX 25, wie Suprapur KBRC 30-1
  • Gas- Brennwertgerät mit Elektronik BC15, wie CerapurMaxx ZBR 70-3

Smartphone oder Tablet mit Betriebssystem iOS ab Version 6.0 oder Android ab Version 4.0. Die Tablet-Auflösung ist für 7´ Tablets optimiert.

Die Hardware Smart Service Key kostet 320,-€ zzgl. MwSt. Die App EasyService ist kostenfrei über den Apple App Store bzw. Google Play Stores verfügbar. Es steht kostenfrei die Übersicht der Störcodes mit Beschreibung und ein Demomodus zur Verfügung. Für den vollen Funktionsumfang und Verbindung mit dem Smart Service Key ist ein Abonnement notwendig und wird über einen In-App-Kauf über den App-Store bzw. Play Store abgewickelt. Aktuell ist der Preis 19,90€/a zzgl. MwSt.

Wie bei Apps im Allgemeinen üblich verzichten wir auf eine Bedienungsanleitung. Damit sie sich auch ohne Kauf der App einen Eindruck verschaffen können, empfehlen wir den (kostenlosen) Download der App und den Start des "Demomodus".

Die Anzahl der Anlagen ist nicht begrenzt. Grundsätzlich ist für die Kommunikation mit der Anlage der Erwerb des Abonnements erforderlich.

Die Datenverbindung ist verschlüsselt entsprechend aktuellen Sicherheitsstandards (WPA2).

Laden Sie die App EasyService aus dem App-Store auf Ihr Smartphone. Nach der Installation ist die App nutzbar (eingeschränkte Funktion bzw. Demomodus). Für die Vollfunktion rufen Sie im App-Menü den Punkt "Abonnement" auf und folgen Sie den Anweisungen. Nach erfolgreicher Buchung ist die App sofort voll nutzbar.

BITTE BEACHTEN: Alle Abos verlängern sich so lange automatisch, bis das Abo, wie oben beschrieben, im Apple App Store bzw. im Google Play Store gekündigt wird. Deshalb ist es wichtig, vor dem Datum der nächstfolgenden Verlängerung, also vor dem Ende der jeweils aktuellen Zahlungsperiode, zu kündigen. Selbstverständlich läuft die Vollfunktion weiter, bis der schon bezahlte Zeitraum abgelaufen ist.

Wenn Sie ein Abo abschließen, erfolgt das über einen In-App-Kauf im Apple App Store (iOS) oder im Google Play Store (Android).

BITTE BEACHTEN: Für Buchungen über PayPal oder den Google Play Store müssen diese jeweils mit Zahlungskonten bzw. Kreditkarten verbunden sein. Ein Guthaben reicht nicht aus.

Bei Abschluss eines Abos wird der Betrag im Voraus für ein Jahr abgebucht. Die wiederkehrenden Zahlungen werden automatisch abgebucht, bis das Abo gekündigt wird. Bestellungen und Zahlungen über den Apple App Store bzw. Google Play Store werden direkt von Apple bzw. Google verwaltet.

Hinweis: Die Nutzung einer gekauften App von mehreren Usern auf mehreren Endgeräten ist ein Graubereich, der derzeit (Stand dieses Dokuments) technisch nicht unterbunden wird, aber rechtlich einen Lizenzverstoß darstellt.

Die mehrfache Nutzung einer Kauf-App ist nur dann zulässig, wenn ein User mehrere Endgeräte besitzt. Oder wenn mehrere User gemeinsam ein Endgerät nutzen. Das Hauptanwendungsgebiet davon liegt im Privatbereich.

Informationen zu diesem Thema finden sie z.B., wenn Sie in Ihre Suchmaschine eingeben "iOS / Android" und "App Sharing einmal kaufen und mehrfach nutzen" o.ä.

Informationen zur Nutzung auf mehreren Endgeräten finden Sie auch im AppStore von Apple bzw. Google.
Oder geben Sie in Ihre Suchmaschine einfach ein:
"iOS: Kauf-App auf mehreren Geräten installieren" bzw. "Android: Kauf-App auf mehreren Geräten installieren".

Zusatzhinweis: die Anzahl der User je Apple-ID bzw. Google-Konto ist begrenzt. Details sind den Geschäftsbedingungen Apple bzw. Google zu entnehmen.

Ja, die App EasyService ist auch ohne Abo nützlich. Allerdings ist die Funktion eingeschränkt. Es steht kostenfrei die Übersicht der Störcodes mit Fehlerursache und mögliche Maßnahmen und ein Demomodus zur Verfügung. Details entnehmen Sie bitte der Beschreibung der App " EasyService" im AppStore.

In den Standardeinstellungen aller Benutzerkonten von Apple / Google ist eine automatische Abo-Verlängerung voreingestellt. Nach der ersten Buchung des Abos in der App EasyService verlängert sich die Laufzeit nach Ablauf von 365 Tagen automatisch um weitere 365 Tage und die Abo-Gebühr von 19,90 € zzgl. MwSt. fällt erneut an.

Die automatische Verlängerung des Abos können Sie verhindern durch entsprechende Änderung der Standardeinstellungen Ihres Benutzerkontos.
Informationen dazu finden Sie in Ihrem Apple- / Google-Benutzerkonto oder geben Sie in Ihre Suchmaschine einfach ein:
"Android Abonnements bei Google Play" bzw. "iOS Abonnements anzeigen, ändern oder kündigen"

1. Wenn sie über den Apple App Store ein Abo abgeschlossen haben, rufen sie den App Store auf Ihrem Gerät auf, tippen auf Highlights und scrollen nach unten bis zu ihrer Apple-ID am unteren Ende der Seite. Öffnen Sie Ihre Apple-ID und wählen die Option Account anzeigen. Die Zahlungen für Ihr Abo werden unter Abos dann Verwalten angezeigt. Öffnen Sie das entsprechende Abonnement, dann wird die Option für die automatische Verlängerung angezeigt, die Sie dann deaktivieren können. Weitere Infos finden Sie hier

2. Wenn Sie über den Google Play Store ein Abo abgeschlossen haben, melden Sie sich bei Ihrem Google Play-Konto an, wählen im Menü die Option Meine Apps und suchen dann nach dem betreffenden Abo unter Abonnements. Dort können Sie das Abo kündigen. Bestätigen Sie dann die Kündigung im daraufhin angezeigten Dialogfeld. Die Kündigung des Abonnements funktioniert wie bei einem Google Play-Abonnement für eine Zeitschrift oder eine Zeitung. Weitere Infos finden Sie hier

Da sich alle Abos automatisch verlängern, ist es wichtig zu kündigen, bevor die nächste Zahlung fällig wird. Die Kündigung ist jederzeit ab dem Kauf-/Verlängerungsdatum bis zu einem Tag vor der Verlängerung möglich.

Informationen dazu finden Sie im AppStore von Apple bzw. Google. Oder geben Sie in Ihre Suchmaschine einfach ein:
"iOS: Kauf-App auf mehreren Geräten installieren" bzw. "Android: Kauf-App auf mehreren Geräten installieren"

Informationen dazu finden Sie in Ihrem Apple- / Google-Benutzerkonto (Siehe dazu Frage: Wie kann ich die automatische Verlängerung des Abos verhindern?) oder geben Sie in Ihre Suchmaschine einfach ein: "Android Abonnements bei Google Play" bzw. "iOS Abonnements anzeigen, ändern oder kündigen"

Beim App-Kauf erhalten Sie vom AppStore von Apple bzw. Google eine Rechnung, auf der die enthaltene MwSt. ausgewiesen ist. Diese können Sie als Handwerker von der Steuer absetzen.

Die App fällt bei Ablauf der Lizenz zurück in den Leistungsumfang ohne Abo. Eine Kommunikation mit dem Smart Service Key ist nicht mehr möglich. Verlängern Sie in der App unter "Abonnements" die Lizenz, um den vollen Leistungsumfang weiter zu nutzen.

Wenn Sie ein Abo über den Apple App Store / Google Play Store abgeschlossen haben, wird die Rechnung direkt an die E-Mail-Adresse gesendet, die mit dem Apple- / Google-Nutzerkonto verbunden ist (Apple-ID), das für den Kauf verwendet wurde.

Zum erstmaligen Einlernen bzw. Herstellen der Verbindung zum Smart Service Key benötigen Sie den Gerätenamen (SSID) und den Verschlüsselungscode WPA2. Diese Daten können über einen QR-Code-Scanner eingelesen oder manuell eingetippt werden.

Nein, das Speichern sowie Datenaustausch zu anderen Endgeräten ist aktuell nicht möglich.

Nein, aber es ist empfehlenswert. EasyService funktioniert grundsätzlich auch ohne die App EasyScan. Sollen aber technische Unterlagen zu den Produkten abgerufen werden, so ist die Verbindung zur App EasyScan absolut sinnvoll. Die App EasyScan ist kostenlos im AppStore bzw. Google Store erhältlich.

Nein, die App EasyService speichert keinerlei Anlagendaten. Daher ist ein Zugriffsschutz auf gespeicherte Daten nicht erforderlich.

Das aktuell im Gerät aktivierte WLAN-Netzwerk enthält keinen Smart Service Key. Stecken Sie den Smart Service Key in die am Gerät dafür vorgesehene Diagnose-Schnittstelle ein. Wählen Sie in den WLAN-Einstellungen Ihres Smartphones das WLAN mit der Bezeichnung "SSKEY...." aus und betätigen Sie in der App den Button "WLAN verbinden".

Falls Probleme mit der WLAN-Reichweite auftreten, verkürzen Sie die Entfernung (max. 10m Freifeld-Reichweite). Es kann auch hilfreich sein, den Smart Service Key nicht mit dem Magnet am Gerät zu befestigen, dies verbessert die Kommunikation.

Das aktuell im Gerät aktivierte WLAN-Netzwerk enthält keinen Smart Service Key. Stecken Sie den Smart Service Key in die am Gerät dafür vorgesehene Diagnose-Schnittstelle ein. Wählen Sie in den WLAN-Einstellungen Ihres Smartphones das WLAN mit der Bezeichnung "SSKEY...." aus und betätigen Sie in der App den Button "WLAN verbinden".

Falls Probleme mit der WLAN-Reichweite auftreten, verkürzen Sie die Entfernung (max. 10m Freifeld-Reichweite). Es kann auch hilfreich sein, den Smart Service Key nicht mit dem Magnet am Gerät zu befestigen, dies verbessert die Kommunikation.

Der Smart Service Key überträgt nur die Daten des angeschlossenen Wärmeerzeugers. Diese Daten können Sie einsehen und soweit der Wärmeerzeuger die Möglichkeit bietet auch ändern. Nicht eingeschlossen sind darin die Daten von Bedieneinheiten (CW 400 etc.) und Modulen (MMxxx, MSxxx).

Die App EasyService ist zunächst nur in Sprache Deutsch erhältlich. Generell folgt die App den Spracheinstellungen Ihres Geräts.

Wasseraufbereitung

  • Die Wasserqualität ist ein wesentlicher Faktor für einen störungsfreien Betrieb einer Heizungsanlage.
  • Mit der richtigen Wasserqualität wird die Wirtschaftlichkeit der Heizungsanlage sichergestellt.
  • Die Lebensdauer und die Verfügbarkeit der Heizungsanlage werden mit der richtigen Wasserqualität positiv beeinflusst.

Laut VDI 2035 ab 50 kW. Die Praxis lehrt uns, wenn Füll- und Ergänzungswasser behandelt wird, sollte immer ein Betriebsbuch geführt werden. Denn laut VOB, VDI 2035 und BGB ist der Ersteller und nach Übergabe der Heizungsanlage, der Anlagenbetreiber zur Dokumentation verpflichtet.

Im Betriebsbuch werden u. a. nachfolgend beschriebene Daten eingetragen:

  • Jegliche Nachfüllmengen an Ergänzungswasser
  • Ca(HCO3)2-Konzentration, d. h. Calciumhydrogencarbonat-Konzentration
  • Gesamtwassermenge in der Heizungsanlage (bei der Befüllung mit einem Wasserzähler zu dokumentieren)
  • Komplettanalyse des zuständigen Wasserversorgers, z. B. von den Stadtwerken (zur Beurteilung der Wasserqualität vor Ort)

Dies ist im Betriebsbuch „Wasserbeschaffenheit“ beschrieben. Die Diagramme definieren die Wassermenge, die in Abhängigkeit des Härtegrades über die gesamte Lebenszeit des Wärmeerzeugers in die Anlage eingefüllt werden darf. Wird die Diagramm-Kurve überschritten, muss das Füll- und Ergänzungswasser aufbereitet werden.

Die maximale elektrische Leitfähigkeit des voll entsalzten Wassers beträgt 10 μS/cm, bei der Befüllung. Im Idealfall stellt sich nach einigen Wochen Betrieb der Anlage eine salzarme Fahrweise (max. 100 μS/cm) ein.

  • Hohe Härtegrade = Kalkausfall
  • Hohe Salzgehalte = Korrosion
  • Falsche Wasserbehandlung, z. B. Enthärtung bei Aluminium-Materialien
  • Große Wasserinhalte z. B. Pufferspeicher, Fußbodenheizung, etc. und kleine Leistung des Wärmeerzeugers (Diagrammwerte im Betriebsbuch „Wasserbeschaffenheit“ sind überschritten)
  • Das Verhältnis von Anlagenvolumen und Leistung des Wärmeerzeugers ist überschritten: > 50 Liter/kW

In Abhängigkeit des Beschädigungsgrades des Wärmeerzeugers (Wärmetauscher) durch schadhaftes Wasser, ist dieser zu tauschen.

Zur Sicherstellung der geforderten Wasserbeschaffenheit sollten folgende Maßnahmen erfolgen:

  • Anlage entleeren und neu befüllen, im Idealfall vollentsalzt
  • Wenn z. B. nicht zugelassene Zusatzmittel in der Anlage vorhanden sind, dann sollte die Anlage neben Entleeren und Befüllen auch gespült werden, gegebenenfalls durch eine Fachfirma
  • Installation einer Bypass-Anlage, dadurch kann im laufenden Betrieb der Anlage die Wasserbeschaffenheit angepasst werden

Neutrales Nachfüllen kann nur mit VES-Wasser erfolgen!

Unser Produktkatalog deckt die meisten Leistungsbereiche und Anlagenvolumen ab.

Beispiele:

P 2000 = ca. 40 l/h (Werden in der Regel zur Nachbefüllung von Ergänzungswasser verwendet)

P 4000 = ca. 100 l/h (Werden in der Regel zur Nachbefüllung von Ergänzungswasser verwendet)

P 8000 = ca. 200 l/h

P 16000 = ca. 500 l/h

Die Kapazität der Patronen beträgt:

z. B. P 8000 dividiert durch den anliegenden Härtegrad in °dH.

Rechenbeispiel: 8000 : 10°dH = 800 Liter Patronen-Kapazität

In Abhängigkeit des Beschädigungsgrades des Wärmeerzeugers (Wärmetauscher) durch schadhaftes Wasser, ist dieser zu tauschen.

Zur Sicherstellung der geforderten Wasserbeschaffenheit sollten folgende Maßnahmen erfolgen:

  • Anlage entleeren und neu befüllen, im Idealfall vollentsalzt
  • Wenn z. B. nicht zugelassene Zusatzmittel in der Anlage vorhanden sind, dann sollte die Anlage neben Entleeren und Befüllen auch gespült werden, gegebenenfalls durch eine Fachfirma
  • Installation einer Bypass-Anlage, dadurch kann im laufenden Betrieb der Anlage die Wasserbeschaffenheit angepasst werden

Sechs bis acht Wochen nach der Befüllung der Heizungsanlage sollte eine Nachkontrolle des aufbereiteten Wassers erfolgen. Diese Zeit wird benötigt, um feste Analysedaten bewerten zu können. In dieser Zeit kann sich u. a. der pH-Wert und die elektrische Leitfähigkeit verändern.

Für einen „Schnelltest“ (Grundinformationen) sollte der pH-Wert und die elektrische Leitfähigkeit mit elektronischem Messwerkzeug geprüft werden. Alternativ kann eine Komplettanalyse beim Kundendienst beauftragt werden. Alle Informationen sind in einem Betriebsbuch zu dokumentieren.

An jeder Rohrverbindung, Verschraubung, Flansch, Dichtung, Hanfverbindung etc. kann Sauerstoff in die Heizungsanlage diffundieren. Die VDI2035 spricht von einer „Korrosionstechnisch geschlossenen Anlage“, da Korrosion durch die Aufnahme von Sauerstoff ausgelöst wird. Man kann in der Praxis nur versuchen, den Sauerstoffeintritt in die Heizungsanlage so gering wie möglich zu halten.

In Heizungsanlagen mit funktionsfähiger, richtig dimensionierter Druckhaltung wird der über das Füll- und Ergänzungswasser eingebrachte Sauerstoff schnell abgebaut und ist damit zu vernachlässigen!

Wie kann Sauerstoffeintrag verhindert werden?

Installation von Entgasungsstationen, Entlüftungsmöglichkeiten, richtige Dimensionierung des MAG, richtig eingestellter Vordruck, etc. Bei z.B. nicht diffusionsdichten Kunststoffleitungen (Fußbodenheizung) > Systemtrennung

!

Die Druckhaltung ist ein wichtiger Faktor, um Sauerstoffeintrag in die Anlage zu vermeiden.

Wie kann Sauerstoffeintrag verhindert werden?

  • Installation von Entgasungsstationen
  • Entlüftungsmöglichkeiten
  • richtige Dimensionierung des MAG
  • richtig eingestellter Vordruck, etc.
  • Bei z.B. nicht diffusionsdichten Kunststoffleitungen (Fussbodenheizung) > Systemtrennung

Die Druckhaltung ist ein wichtiger Faktor, um Sauerstoffeintrag in die Anlage zu vermeiden.

Bei Enthärtung wird nur der Kalk (Calciumionen) aus dem Füll- und Ergänzungswasser entfernt. Bei Vollentsalzung werden alle Salze entfernt.

Voll- und Teilenthärtung

Aufbereitung des Wassers über einen Kationen-Austauscher (Natriumionen-Austauscher). Die Calcium-Ionen werden durch Natrium-Ionen ersetzt. Der pH-Wert kann weit in den basischen Bereich steigen (>9,5). Die elektrische Leitfähigkeit bleibt gleich.

Vollentsalzung

Entmineralisierung über Kationen- und Anionenaustauscher-Harz. Alle Salze (Mineralien werden durch Wasserstoffionen (H+) und Hydroxidionen (OH-) ersetzt. Der pH-Wert tendiert gegen Neutral (7). Diese kombinieren sich zu „reinem“ Wasser. (H+) + (OH-) > H2O. Die elektrische Leitfähigkeit geht gegen Null!

Vollentsalzung

Entmineralisierung über Kationen- und Anionenaustauscher-Harz. Alle Salze (Mineralien werden durch Wasserstoffionen (H+) und Hydroxidionen (OH-) ersetzt. Der pH-Wert tendiert gegen Neutral (7). Diese kombinieren sich zu „reinem“ Wasser. (H+) + (OH-) > H2O. Die elektrische Leitfähigkeit geht gegen Null.

Wenn VES-Patronen „zu langsam“ durchströmt werden, hat das in der Regel keine negativen Auswirkungen.

Werden VES-Patronen zu schnell durchströmt, können die im Wasser vorhandenen Salze /Mineralien sich nicht mit dem Austauscher-Harz in der Patrone verbinden und werden dadurch nicht ausgetauscht. D.h. Es entsteht kein Vollentsalztes Wasser. (10 µS/cm)

In der Praxis bedeutet das, dass das Leitfähigkeitsmessgerät rot blicken kann, weil die elektrische Leitfähigkeit zu hoch ist (weit über 10 µS/cm)

In Anlagen mit hohem Versorgungsdruck muss der Volumenstrom (an der Entnahmestelle) reduziert werden.

Werden die Patronen zu schnell durchströmt, werden die geforderten Werte (10 µS/cm) nicht eingehalten, es entsteht kein vollentsalztes Wasser, gemäß Arbeitsblatt K8 / Wasserbuch Wasserbeschaffenheit.

Werden in Gebieten mit hartem Wasser stationäre Enthärtungsanlagen verwendet (Trinkwasser), darf dieses enthärtete Wasser nicht zur Befüllung von Heizungsanlagen mit Aluminium-Wärmetauschern verwendet werden. Abnahme des Füll- und Ergänzungswassers vor der Enthärtungsanlage.

Ja!

Wenn ich mit diesem Rohwasser einen Wärmeerzeuger aus Eisen/Guss/Edelstahl – Werkstoffen befülle / nach befülle.

! Werden in Gebieten mit hartem Wasser stationäre Enthärtungsanlagen verwendet (Trinkwasser), darf dieses enthärtete Wasser nicht zur Befüllung von Heizungsanlagen mit Aluminium-Wärmetauschern verwendet werden.

Abnahme des Füll- und Ergänzungswassers vor der Enthärtungsanlage.

Nein!

Wenn Bauteile aus Aluminiumwerkstoffen vorhanden sind.

Unsere Wärmeerzeuger dürfen nur mit Wasser befüllt werden, welches der Trinkwasserverordnung TWV entspricht.

Entspricht Regenwasser/Brunnenwasser der Trinkwasserverordnung, kann es auch zur Befüllung von Warmwasser-Heizungsanlagen verwendet werden.

Brunnenwasser/Regenwasser kann zur Befüllung einer Heizungsanlage verwendet werden, wenn dokumentiert (Analyse) ist, dass dieses Wasser der TWV entspricht.

Durch enthärtetes Wasser (Natriumionen-Austauscher) sind große Mengen an Natrium-Ionen im Wasser. (siehe Frage 13). Wird dieses enthärtete Wasser durch eine VES-Patrone geleitet, werden größere Mengen an Austauscher-Harz (Anionen-Kationen) benötigt, als wenn das Wasser unbehandelt gewesen wäre. D.h. die VES-Patrone ist dadurch schneller erschöpft.

Fazit: Es werden mehr VES-Patronen (mehr Austauscher-Harz) benötigt, um eine Heizungsanlage gemäß Betriebsbedingungen (10 µS/cm) befüllen zu können.

Enthärtetes Wasser kann vollentsalzt werden. Die Kapazität der VES-Patronen ist dadurch schneller erschöpft.

  • Die Richtlinienreihe VDI 2035 beschreibt den Stand der Technik für die Wasserqualität von Warmwasser-Heizungsanlagen. Sie gilt für alle Wärmeerzeuger-Hersteller.
  • Das Betriebsbuch „Wasserbeschaffenheit“ ist in Anlehnung an die VDI 2035 aufgebaut. Herstellervorgaben haben jedoch immer Vorrang.

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