Einfach Förderung für Wärmepumpen erhalten

Effizient heizen und Kosten sparen dank Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen

Viele Argumente sprechen für eine Wärmepumpe als Heizgerät

  • Sie nutzt frei verfügbare, regenerative Umweltenergie
  • Die Technik ist einfach, langlebig und zuverlässig.
  • Eine Kilowattstunde Strom generiert bei günstigen Voraussetzungen das Fünffache und mehr an Wärmeenergie.
  • Wärmepumpen haben so eine gute CO2-Bilanz. Der Ausstoß von CO2 bei Wärmepumpen wird um so geringer, je mehr Strom aus regenerativen Quellen stammt.

Alles zusammengenommen ist die Wärmepumpe in ihren verschiedenen Formen eine attraktive und zukunftssichere Heiztechnik.

Aus diesem Grund wird die Heizung mit Wärmepumpe durch Förderung von staatlicher Seite intensiv unterstützt.

Wer fördert Wärmepumpenheizungen?

Die wichtigsten Ansprechpartner für die Heizungsförderung bleiben das BAFA und die KfW. Weiterhin ist für die Wärmepumpe die Förderung über das Marktanreizprogramm (MAP) geregelt. Die Förderung durch das BAFA findet im Rahmen des Programms "Heizen mit erneuerbaren Energien" statt. Die KfW bietet ergänzende Darlehen über das Programm 167 "Ergänzungskredit" an: Maximal in Höhe der nach der Förderung verbleibenden, förderfähigen Kosten.

Alternativ besteht die Möglichkeit der Förderung einer steuerlichen Förderung. Dabei lassen sich 20 Prozent der förderfähigen Kosten über drei Jahre von der Einkommensteuer abziehen. In den meisten Fällen ist ein Zuschuss aber attraktiver. Die steuerliche Förderung und der Zuschuss lassen sich nicht kumulieren.

BAFA Förderung für Wärmepumpen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA – fördert das Heizen mit erneuerbaren Energien. Neben Solarthermie oder Biomasse werden auch Wärmepumpen mit interessanten Investitionszuschüssen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) gefördert.

Das BAFA Förderung unterstützt vor allem die Modernisierung bestehender Gebäude und dem Heizungstausch. Aber auch Installationen im Neubau mit innovativen und effizienten Wärmepumpenanlagen werden gefördert.

Für welche Wärmepumpen ist eine Förderung vorgesehen?

Drei Arten von Wärmepumpen spielen im Bereich der Gebäudeheizung eine wichtige Rolle: Luft-Wasser-Wärmepumpen , Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärmepumpen) und Wasser-Wasser-Wärmepumpen . Auch für gasbetriebene Wärmepumpen ist Förderung möglich. Luft-Luft-Wärmepumpen und Brauchwasserwärmepumpen sind Sonderformen, für die aktuell keine Förderungen vorgesehen sind.

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Luftwärmepumpen nutzen als Quellmedium die Umgebungsluft. Das ermöglicht eine einfache Installation ohne aufwendige Erschließung und verursacht weniger Kosten. Durch das geringe Energieniveau in der Heizperiode erreichen diese Geräte allerdings auch geringere Jahresarbeitszahlen. Eine JAZ von ca. 4 ist in der Praxis schon ein sehr guter Wert. Im Altbau sind sie nur effizient nutzbar, wenn gleichzeitig eine ausreichende, energetische Sanierung stattfindet.

Sole-Wasser-Wärmepumpe

Bei einer Erdwärmeheizung versorgt eine Erdsonde oder ein Flächenkollektor die Wärmepumpe mit geothermischer Energie. Die Bodentemperaturen sind selbst bei sehr niedrigen Außentemperaturen konstant. Damit liefern Erdwärmepumpen zuverlässig auch höhere Leistungen und erreichen gute Jahresarbeitszahlen von deutlich über 4. Dieser Typ ist allerdings wegen der Bohrungen und Bodenarbeiten kostspieliger.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Wasserwärmepumpen erschließen über zwei Brunnenbohrungen das Grundwasser als Energielieferanten. Ob das möglich ist, hängt vom Standort ab. Die Kosten sind vergleichbar mit einer Erdwärmepumpe . Mit dieser Technik sind noch höhere Jahresarbeitszahlen erreichbar.

Neuheiten zum 01. Januar 2020

Vor 2020 erhielten Hausbesitzer komplizierte Beträge, die sich aus Basisförderung oder Innovationsförderung und verschiedenen Zusatz- und Bonusförderungen zusammensetzten. Mit dem Klimapaket gestaltet sich die Wärmepumpen-Förderung deutlich einfacher, klarer und zugänglicher.

Zum 01. Januar 2020 wurde die Förderung für Wärmepumpen umgestellt. Es gilt nun die Anteilsförderung mit prozentualen Förderbeträgen:

  • Sowohl im Bestand, als auch im Neubau beträgt die Förderung für Wärmepumpen 35 Prozent der förderfähigen Kosten.
  • Dank einer Austauschprämie für Ölheizungen (in Höhe von 10 Prozent) erhöht sich beim Tausch einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe der Fördersatz auf 45 Prozent der förderfähigen Kosten.

  • Es werden keine weiteren Zusatz- oder Bonusförderungen von der BAFA ausgestellt.
  • Auch Wärmepumpen , die nur die Bereitstellung der Raumheizung übernehmen (und nicht die Warmwasserbereitung über Erneuerbare Energien), werden gefördert
  • Förderung wird auf Hybridheizungen (Gas- und EE-Hybridheizungen) ausgeweitet
  • Bewilligungszeitraum wird auf 12 Monate verlängert

Voraussetzungen zur Förderung einer Wärmepumpe

Grundsätzlich sind solche Wärmepumpen förderfähig, die

  • zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Gebäuden oder
  • zur Raumheizung von Gebäuden (Warmwasserbereitung muss nicht mehr über eine Wärmepumpe oder andere erneuerbare Energien bereitgestellt werden) oder
  • zur Bereitstellung von Wärme für Wärmenetze

eingesetzt werden.

Auch bivalente Systeme sind förderfähig, beispielsweise Ölheizungen, die um eine Wärmepumpe ergänzt werden. Wärmepumpen, die hingehen jedoch nur zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden, erhalten keine Förderung.

Neben den genannten Voraussetzungen werden ein hydraulischer Abgleich der Wärmepumpen-Anlage sowie ein Nachweis über die Effizienz von der Bundesregierung vorgeschrieben. Die Effizienz wird durch die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ) gemessen.

  • Im Neubau gelten hohe Anforderungen, um eine Wärmepumpenheizung fördern zu lassen. Förderfähig sind innovative und effiziente Anlagen, die mindestens eine JAZ von 4,5 erreichen.
  • Der Fokus des Förderprogramms liegt auf dem Altbau, wo es dringend notwendige Verbesserungen der Energieeffizienz auslösen soll. Dabei liegt die Mindest-JAZ für Erdwärme und Wasser-Wärmepumpen bei 3,8. Für Luftwärmepumpen gilt ein Mindestwert von 3,5.

Voraussetzung ist, dass die Anlagen den Mindest-COP-Wert erreichen. Förderfähige Geräte finden Sie auf der offiziellen Liste der BAFA .

Welche offiziellen Fördersätze gibt es?

35 % Förderung auf förderfähige Kosten für eine Wärmepumpe

Wärmepumpen (egal ob Neubau oder Bestand) erhalten einen Fördersatz in Höhe von 35 % der förderfähigen Kosten.

45 % Förderung auf förderfähige Kosten für eine Wärmepumpe inkl. Austauschprämie für Ölheizung

Der Fördersatz von Wärmepumpen beträgt 45 % der förderfähigen Kosten, wenn hierdurch eine Ölheizung ersetzt wird.

Außer der Austauschprämie für Ölheizungen gibt es keine weiteren Bonus- oder Zusatzförderungen.

Wie hoch sind die Fördergrenzen bei Wärmepumpen?

Bei Wohngebäuden liegt die Fördergrenze bei maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit. Handelt es sich hingegen nicht um ein Wohngebäude, liegt die maximale Fördergrenze bei 3,5 Mio. Euro pro Gebäude. Finden Sie hier die offizielle Förderübersicht der BAFA (Stand 01/2020):

Förderung für Wärmepumpen beantragen

Achtung: Der BAFA Antrag auf Förderung muss immer vor dem Neubau- bzw. Modernisierungsvorhaben eingereicht werden!

Die Antragstellung muss in jedem Fall VOR dem Abschluss des Lieferungs- und Leistungsvertrages bzw. der Umsetzung liegen. Der Zeitpunkt der Antragstellung ist auch gleichzeitig der Zeitpunkt des eingegangenen Antrags bei der BAFA. Sobald Sie einen sogenannten Zuwendungsbescheid der BAFA erhalten haben, können Sie ohne Bedenken mit der Installation Ihrer neuen Wärmepumpe beginnen.

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Nutzen Sie die Möglichkeit, mit einem Energieberater das neue Heizsystem nachhaltig und zukunftssicher zu planen! Der Heizungsberater hilft Ihnen, wenn Sie zahlreiche Optionen abwägen müssen und legt die besten Möglichkeiten zur Entscheidung vor. Auch Beratungskosten können Sie fördern lassen.

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