Modernisierung eines Mehrfamilienhauses in Koblenz

Dezentrale Wohnungsstationen – ökonomisch und ökologisch eine sinnvolle Alternative

Im Süden von Koblenz, wo sich die Ausläufer des Hunsrück zwischen Rhein und Mosel schieben, erhebt sich auf 174 Meter Höhe der Stadtteil Karthause. Sein Name lässt sich auf ein Kloster des Karthäuser-Ordens zurückführen, das sich einst dort befand. Mittlerweile zählt Karthause rund 10.000 Einwohner und ist damit der größte Stadtteil von Koblenz. Mittendrin, in der Magdeburger Straße, unterhält die Koblenzer Wohnungsbaugesellschaft mbH eine Wohnsiedlung, die in den 1970er Jahren errichtet wurde und 24 Mietparteien umfasst. Mit der Modernisierung der Wärme- und Frischwasserversorgung folgt die Wohnungsbaugesellschaft ihrem Prinzip nach Kostensenkung als Grundlage für erschwinglichen Wohnraum. Mit einer Kombination von zentraler Wärmerzeugung und dezentralen Wohnungsstationen hat Bosch eine Lösung ganz im Sinne von Mieter und Vermieter bereitgestellt.

Umrüstung von Kombi-Heizwertgeräten auf Wohnungsstationen

Die Bosch Lösung

Sie versorgen zwei Pufferspeicher SPF 600 mit der Wärme für die 24 Wohnungsstationen Flow 8000. Insgesamt sind hierfür zwei Netzpumpenmodule erforderlich. Um eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Alternative zu den bisherigen, in die Jahre gekommenen Kombi-Heizwertgeräten zu schaffen, hat die Koblenzer Wohnungsbaugesellschaft mbH die Reduzierung der Feuerstellen vorgegeben. Die Lösung aus einer Hand, die die Bosch Planungsabteilung und die Bosch Vertriebsexperten Wolfgang Kranz und Marcel Meilinger gemeinsam mit dem Heizungsinstallations-Experten Weisgerber GmbH erarbeiteten, hat ihren Auftraggeber schnell überzeugt: Die zentrale Wärmeerzeugung für die 24 Wohneinheiten übernehmen zwei wandhängende Gas-Brennwertgeräte CerapurMaxx ZBR 100-3, die besonders sparsam mit Strom umgehen und eine Systemleistung von 200 Kilowatt bereitstellen.

Durch die dezentrale Wärmeverteilung für die Frischwasserbereitung und Heizung kann eine höhere Effizienz erzielt werden: Die Betriebskosten werden gesenkt, weil der Wartungsaufwand wesentlich geringer ausfällt als bei der bisherigen Lösung mit Kombi-Heizwertgeräten. Mit der Flow 8000 profitieren die Mieter in der Magdeburger Straße zusätzlich zur Kostenersparnis auch von einer optimalen Wärmeverteilung im Durchflussprinzip. Mit ihrer weißen Glasfront fügt sich die Wohnungsstation dabei elegant in die Wohnsituation ein. Für die Koblenzer Wohnungsbaugesellschaft mbH sind dies auch Gründe, langfristig auf technische Lösungen dieser Art zu setzen.

Wohnungsstation Flow 8000

Das Ergebnis

  • Die Reduzierung der Feuerstellen führt zu einer Kostenersparnis durch die Senkung der Betriebskosten
  • Die Umstellung von Kombi-Heizwertgeräten auf Wohnungsstationen ist ökonomisch und ökologisch sinnvoll für Mieter und Vermieter.
  • Hygienische Warmwasserbereitung im Durchflussprinzip.

Vorteile auf einen Blick

Wohnungsstation Flow 8000

  • Einfach komfortabel. oher Warmwasserkomfort – die elektronische Regelung sorgt sofort für warmes Wasser mit konstanter Temperatur.
  • Einfach effizient. Die Rundum-Isolierung reduziert Wärmeverlust auf ein Minimum.
  • Einfach faszinierend. Die Wohnungsstation vereint anspruchsvollen Wärmekomfort und modernes Design in einem Gerät.
  • Einfach flexibel. Der edelstahlgelötete Plattenwärmetauscher ist standardmäßig für nahezu alle Wasserqualitäten vorbereitet.

Gas-Brennwertgerät CerapurMaxx ZBR 100-3

  • Einfach bedienen. Selbsterklärende Heizungssteuerung über Steuereinheit BC 15.
  • Einfach effizient. Keramik-Flachbrenner und optimierter Wärmetauscher – für konsequente Energieeinsparung.
  • Einfach kombinierbar. Integrierte SolarInside-ControlUnit – für die mühelose Einbindung in bestehende solare Großanlagen.

Langfristige Kostenersparnis

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