Förderung für Erdwärmepumpen – so erhalten Sie Zuschüsse

Anreize für Zukunftstechnologien

Wärmepumpen zählen zu den wichtigsten Technologien für das Heizen mit erneuerbarer Energie. Eine Erdwärmepumpe überzeugt mit sicherer Technik und geringen Betriebskosten, denn Wärme aus dem Erdboden steht quasi grenzenlos zur Verfügung. Außerdem erzeugt sie nur einen geringen CO2-Ausstoß. Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie Ihr Eigenheim künftig mit Erdwärme heizen, dann können Sie attraktive staatliche Förderprogramme in Anspruch nehmen. Staatliche Förderung für Erdwärmepumpen senkt die Kosten für den Einstieg in Geothermie mit attraktiven Zuschüssen und Darlehen. Mit dem Klimapaket ist die Förderung der Heizung mit Erdwärme ab 2020 noch einfacher und attraktiver.

Die Erde als kostenlose und klimafreundliche Wärmequelle

Erdwärmepumpen nutzen das feuchte Erdreich als Wärmequelle. Diese Energie entsteht in oberen Schichten durch Sonneneinstahlung. In tieferen Zonen steigt sie aus dem Erdinneren auf. Damit ist Geothermie eine regenerative, überall verfügbare und unerschöpfliche Wärmequelle.

In einer Erdwärmesonde zirkuliert Sole und transportiert Wärmeenergie zum Kältemittelkreislauf der Wärmepumpe . Dieser ist das Herzstück jeder Wärmepumpe. Ein einfacher, zuverlässiger Prozess generiert eine hohe Temperatur und überträgt Wärme auf das Wasser im Heizkreislauf.

Hohe Effizienz ist Voraussetzung für hohe Förderung

Die nationalen Klimaziele sehen vor, dass bis 2050 in Deutschland die Energiegewinnung nahezu CO2-neutral erfolgen soll. Dafür sind im Gebäudesektor bei der Wärmeerzeugung große Fortschritte nötig. Das Klimapaket soll unter anderem durch bessere Förderung von Erdwärmepumpen noch mehr Anreize setzen. So sollen erneuerbare Energie für Heizung und Warmwasser noch schneller die fossilen Energieträger wie Heizöl und Erdgas ablösen.

Bei der Nutzung von Erdwärme entsteht kein CO2. Emissionen fallen nur indirekt bei der Stromerzeugung an. Jede verbrauchte Kilowattstunde elektrischer Energie transportiert mit einer Erdwärmepumpe ein Vielfaches an Wärmeenergie. In der Praxis gibt die Jahresarbeitszahl dieses Verhältnis an.

Moderne Erdwärmepumpen von Bosch mit hochentwickelter Invertertechnologie erreichen JAZ von 4 und deutlich mehr. Damit sind sie für die staatlichen Förderprogramme gelistet.

Das macht die Wärmepumpe ökologisch so interessant: Mehr als 4 kWh Wärmeenergie setzen nur die Emissionen für 1 kWh elektrischen Stroms frei. Mit einem zunehmend grünen Strommix erhöht sich dieser Vorteil bis zu theoretisch erreichbaren CO2-Emissionen nahe Null. Ein guter Grund, neben der Förderung von Solaranlagen und Biomasseheizungen auch die Verbreitung der Erdwärmepumpe durch einen staatlichen Zuschuss und günstige Darlehen zu fördern.

Hier die Jahresarbeitszahl Ihrer Wärmepumpe durch Ihren Heizungsbauer ermitteln lassen

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Was ist die BAFA-Förderung für Wärmepumpen?

Die Förderung der Erdwärmepumpe erhalten Sie über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Die Gelder dafür stellt die Bundesregierung bereit. Insgesamt stehen pro Jahr 300 Millionen Euro an Subventionen zur Verfügung. Das hat einen guten Grund: Deutschland möchte mit ambitionierten Klimaschutzzielen bis zum Jahr 2050 die Energiewende vollzogen haben. Sie soll – im Vergleich zu 1990 – die Emissionen durch Treibhausgase um 80 bis 95 Prozent reduzieren.

Um die BAFA-Förderung der Wärmepumpe zu erhalten, müssen Sie den Förderantrag gemeinsam mit einem Installateur stellen – und zwar vor der Auftragserteilung.

Welche Fördermittel können Sie für Erdwärmepumpen erhalten?

Ab 2020 gelten mit dem neuen Förderkonzept für erneuerbare Energien auch neue Regeln zur Förderung von Erdwärmepumpen. Fördermittelgeber ist bei Einzelmaßnahmen für die Heizungsmodernisierung und den Neubau nach wie vor das BAFA.

Das neue BAFA-Programm "Heizen mit erneuerbaren Energien" fördert Wärmepumpenheizungen. Die ehemalige Basisförderung, Innovationsförderung und zahlreiche Zusatz- und Bonusförderungen des BAFA fallen weg. An ihre Stelle tritt eine einfache Anteilsregelung.

  • 35 Prozent der förderfähigen Kosten beträgt die Förderung für Erdwärmepumpen als Zuschuss des BAFA

Diese Förderung gilt für alle Erdwärmepumpen, die auf der offiziellen Liste förderfähiger Anlagen des BAFA gelistet sind. Damit hängt die Förderhöhe nicht mehr davon ab, ob eine Erdwärmesonde oder ein Erdwärmekollektor geplant ist. Weitere Anforderungen entsprechen denen der ehemaligen Basisförderung.

Förderung von Erdwärmepumpen im Altbau

  • JAZ von mindestens 3,8
  • Anpassung der Heizkurve
  • hydraulischer Abgleich

Förderung von Erdwärmepumpen im Neubau

Für einen Zuschuss zur Wärmepumpe im Neubau entsprechen die Voraussetzungen der ehemaligen Innovationsförderung.

  • Jahresarbeitszahl von mindestens 4,5
  • Wärmeverteilung muss überwiegend über Flächenheizungen erfolgen

Einen Bonus von weiteren zehn Prozent können Sie erhalten, wenn die Wärmepumpe einen Ölkessel ersetzen soll, der noch nicht unter die Austauschpflicht fällt.

KfW-Darlehen für Effizienzhäuser und als Ergänzung zur Baufinanzierung

Die KfW übernimmt die Förderung von Erdwärmepumpen weiterhin in Fällen, wenn durch umfangreiche Maßnahmenpakete für Altbauten ein Effizienzhaus-Standard das Ziel ist. Dafür stehen weiterhin über die Programme 151 / 152 und 430 Fördermittel als Darlehen mit Tilgungszuschuss und als reiner Zuschuss ohne Darlehen zur Verfügung. Auch für den Neubau eines Effizienzhauses KfW 55, KfW 40 oder KfW 40 Plus lässt sich die Erdwärmepumpe als Teil des Maßnahmenpakets über ein Förderdarlehen finanzieren.

Dem gegenüber steht der Ergänzungskredit 167. Er ist kumulierbar mit der BAFA-Förderung und lässt sich nutzen, um die Kosten zu finanzieren, die nach dem anteiligen Zuschuss des BAFA verbleiben.

Heizungsförderung der KfW

Informieren Sie sich hier über die Angebote, Kredite und Investitionsförderungen der KfW. Was besonders interessant dabei ist: Diese lassen sich teilweise auch mit der BAFA-Förderung kombinieren!

Mehr Infos zur KfW Förderung

Was kosten Erdwärmesonden?

Die Kosten für die Erschließung von Erdwärme sind anfangs relativ hoch. Neben den Anschaffungskosten für die Pumpe (6.000 – 12.000 Euro) sollten Sie noch 4.000 bis 8.000 Euro Erschließungskosten für die Erdsondenbohrung einkalkulieren. Unter Berücksichtigung der staatlichen Förderung einer Erdwärmepumpe reduziert sich dieser Anschaffungspreis allerdings beträchtlich. Zudem sind Sie künftig nicht mehr auf fossile Energieträger wie Gas oder Öl angewiesen. Lediglich der Stromverbrauch einer Sole-Wasser-Wärmepumpe verursacht laufende Kosten in Höhe von durchschnittlich 750 Euro im Jahr.

Bei dem heutigen Preisniveau für Strom macht sich die Anschaffung einer Wärmepumpe bereits nach zehn Jahren bezahlt. Allerdings ist eher davon auszugehen, dass die Strompreise in Deutschland in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Genau deshalb sollten Sie das Projekt "Erdwärme" so früh wie möglich in Angriff nehmen. Wir beraten Sie gerne zu Ihrem Vorhaben!

Nachhaltig entscheiden mit guter Beratung

Neubau oder Heizungsmodernisierung: Die richtige Entscheidung treffen Sie mit kompetenter Beratung. Die Kosten dafür lassen sich ebenfalls über Fördermittel von BAFA und KfW ganz oder teilweise decken.

Entscheiden Sie sich jetzt für zukunftsfähige Wärmeerzeugung: Wartungsarme, zuverlässige und hochentwickelte Wärmepumpentechnik von Bosch macht den Umstieg auf alternatives Heizen so einfach wie nie. Lassen Sie sich jetzt beraten und erfahren Sie mehr über Ihre Vorteile!

Erfahren Sie hier mehr über die Förderung Ihrer neuen Heizung

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