Kosten einer Gastherme kennen und Sparpotenzial entdecken

Beim Heizen mit Erdgas setzen 48 % der Deutschen auf eine der kostengünstigsten Energiequellen. Das können Sie auch: mit einer modernen und besonders sparsamen Gastherme. Erfahren Sie, zu welchen Preisen Sie sich eine Gasheiztherme kaufen und einbauen lassen können. Auch die laufenden Kosten einer Gastherme bieten Einsparpotenzial: Das zeigen wir Ihnen an einem ganz konkreten Beispiel. Nicht zuletzt können Sie Ihre Heizkosten durch die Kombination mit einer Solaranlage noch weiter senken – und dies dabei sogar vom Staat fördern lassen.

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Für Schnellleser: Das Wichtigste zum Thema Gastherme und Kosten

  • Effiziente Gasbrennwertthermen bieten verschiedene Einsparpotenziale.
  • Zweii Varianten erhältlich: Gasheizthermen und Kombithermen.
  • Kombithermen kosten weniger als Heizthermen.
  • Kosten ab 4.800 Euro inkl. Einbau.
  • Zusätzliche Warmwasserspeicher als weiterer Kostenpunkt – sorgt für höheren Warmwasserkomfort.
  • Modernisieren auf Brennwerttechnik senkt Heizkosten deutlich.
  • Neue Gasbrennwerttherme verringert die CO2-Abgaben.
  • Heizkosten überprüfen lohnt sich – machen Sie den Check!
  • Gasheizthermen mit Solartechnik förderfähig.

Mit einer modernen Gastherme heizen und Kosten sparen

Die moderne Gasbrennwertheizung gibt es in verschiedenen Ausführungen. Während es sich bei Gasthermen um kompakte, wandhängende Geräte handelt, sind Gasbrennwertkessel deutlich größer und bodenstehend. Die hocheffiziente Gasbrennwerttechnik wird jedoch bei beiden Ausführungen genutzt und sorgt für eine nachhaltige Senkung der Heizkosten.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal und Auswahlkriterium ist Ihr gewünschter Warmwasserkomfort. Benötigen Sie besonders viel warmes Wasser, so ist grundsätzlich ein Gerät mit nebenstehendem Warmwasserspeicher die richtige Wahl. Das kann sowohl ein Heizkessel als auch eine Gasheiztherme sein. Wer hingegen vor allem eine kompakte Heizungslösung sucht, findet mit einer bodenstehenden Kompaktheizzentrale oder einer wandhängenden Gas-Kombitherme das Passende.

Sie wünschen sich eine umfassende Beratung zu einer Gasheizungsanlage, um die richtige Lösung für sich zu finden? Kein Problem: Wir unterstützen Sie gerne!

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Was kostet eine Gastherme in der Anschaffung?

Die unterschiedlichen Bauweisen bedeuten schon in der Anschaffung einen Preisunterschied. Dabei sind die Kaufpreise für Gasthermen mit zusätzlichem Warmwasserspeicher etwas höher als für Gas-Kombithermen – aber dank des externen Speichers ist dafür ein hoher Warmwasserkomfort umsetzbar. Außerdem lassen sich solche Split-Gasthermen ganz einfach mit einer Solaranlage kombinieren: für weiteres langfristiges Einsparpotenzial.

Die preisgünstigeren, einteiligen Gas-Kombithermen hingegen integrieren die Warmwasserbereitung und arbeiten im Durchlaufprinzip. Ein externer Speicher ist hier nicht vorgesehen. Als wandhängende „Einteiler“ sind die Modelle daher besonders platzsparend. Im Falle eines Haushalts mit mehreren Personen (oder einer größeren Familie) ist die Gas-Kombitherme aufgrund einer begrenzten Leistungsfähigkeit nicht zu empfehlen.

Gesamt-Investitionskosten im Überblick
Kostenpunkte
Neupreis für das Gerät
Kosten für Abgasführung (Brennwerttechnik)
Einbaukosten
Gesamtkosten
Kosten
ca. 3.500 bis 7.000 EUR
ca. 800 bis 2.500 EUR
ca. 500 bis 2.500 EUR
ca. 4.800 bis 12.000 EUR

Beachten Sie: Eine Gastherme benötigt – im Gegensatz zu einer Gas-Kombitherme – einen externen Warmwasserspeicher. Hierfür entstehen weitere Kosten von ca. 1.400 bis 6.000 Euro.

Welche Aspekte beeinflussen die Kosten einer Gastherme?

  • Externer Warmwasserspeicher
  • Gasverbrauch
  • Neuinstallation oder Austausch

Im Folgenden erläutern wir Ihnen diese Aspekte genauer – um Sie auf dem Weg zu Ihrer Kaufentscheidung optimal zu unterstützen.

Ergänzen Sie Ihre Gas-Heiztherme durch einen bodenstehenden Warmwasserspeicher und schöpfen Sie so einfach das volle Potenzial aus. Was diese Investition bedeutet und warum sie sich lohnt:

  • Große Auswahl an hochwertigen Systemspeichern und Edelstahlspeichern
  • Daraus ergibt sich eine große Preisspanne von 1.400 - 6.000 Euro.
  • Ein Warmwasserspeicher bedeutet noch mehr Warmwasserkomfort.
  • Mit einem externen Speicher ist Warmwasserbereitung mithilfe von Solarthermie einfach umsetzbar – und sorgt so für weitere, langfristige Kostenreduktion.

Wenn Sie Ihre alte Gasheizung modernisieren und mit Brennwerttechnik ausrüsten, ist das ein cleverer Schritt. Denn dieses System entspricht dem Stand der Technik und reduziert Ihren Gasverbrauch um bis zu 30 %. Durch die Nutzung von Abgaswärme und Kondensationsenergie sowie eine höhere Effizienz bei der Wärmeverteilung erreicht die Gasbrennwerttherme einen Nutzungsgrad von bis zu 94 %. Damit verringern sich auch die CO2-Emissionen – das schont die Umwelt und reduziert die Kosten für die gesetzliche CO2-Abgabe. Für die Modernisierung von Heizwert auf Gasbrennwerttechnik fallen neben den Kosten für den neuen Gasbrenner auch Kosten für die Schornsteinsanierung an: in Höhe von einigen hundert bis wenigen tausend Euro.

Sofern Sie erstmals mit Gas heizen, kommen Ausgaben für die Ersterschließung hinzu. Für einen Gasanschluss mit Gasleitung bis zum Haus fallen etwa 2.000 Euro an. Bei einem Flüssiggastank können Sie mit rund 1.500 Euro Anschaffungspreis rechnen. Für den Einbau fallen rund 500 bis 2.500 Euro an. Doch diese Investitionen lohnen sich: Das langfristige Einsparpotenzial der sparsamen Gasbrennwerttherme wiegt die Ausgaben für Umrüstung oder Modernisierung auf. Und ganz nebenbei profitieren Sie von einem modernen und intuitiv bedienbaren Heizungssystem in faszinierendem Design.

Praxisbeispiel: Bei der Modernisierung eines ehemaligen Bauernhauses wurde die Gastherme Condens 9000i W von Bosch eingebaut. Sie versorgt vier Heizkreise mit Wärme und stellt in Kombination mit einer Solarthermieanlage Warmwasser bereit.

Betriebskosten einer Gastherme

Die laufenden Kosten einer Gastherme bestehen aus mehreren Punkten. Für jeden von ihnen birgt aber eine effiziente Gastherme Einsparpotenzial.

  • Heizkosten, die sich hauptsächlich im Gasverbrauch zeigen
  • CO2-Abgabe, die auf die CO2-Emissionen zurückzuführen ist
  • Wartungskosten

Eine neue Gasbrennwerttherme kann Ihre Heizkosten maßgeblich senken. Im Direktvergleich von einer ineffizienten Gasheizung mit einem sparsamen Brennwertgerät ist ein deutlicher Unterschied ablesbar, wie folgendes Beispiel veranschaulicht:

Hat die Gasheizung Ihres Einfamilienhauses mit 100 bis 250 qm einen zu hohen Verbrauch, so ist die Rede von bis zu ca. 245 kWh und 17 Euro Gaskosten pro Quadratmeter und Jahr. Kommt in diesem Haus nun stattdessen eine neue, sparsame Gasheizung zum Einsatz, mit bis zu etwa 89 Kilowattstunden und 7,80 Euro pro Quadratmeter und Jahr, so ist die Kostendifferenz erheblich: Sie beträgt hier rund 920 bis 2.300 Euro im Jahr. Angesichts dieser Einsparung amotisiert sich eine neue Gasbrennwerttherme bereits nach wenigen Jahren.


Seit 2021 wird auf fossile Brennstoffe per Gesetz die CO2-Abgabe pro kWh erhoben. Diese wird vom Gasanbieter auf die Gaskosten aufgeschlagen und steigt kontinuierlich. Je mehr Kilowattstunden Gas Ihre Heizung nun verbraucht, desto höher sind Ihre Kosten. Mit einer sparsamen Gasbrennwerttherme senken Sie zugleich die Ausgaben für die Gaskosten als auch für die CO2-Abgabe.

Unser Tipp: Entscheiden Sie sich für die Modernisierung Ihrer alten und ineffizienten Heizung, so können Sie Jahr für Jahr weit mehr als 50 % der staatlichen CO2-Abgabe einsparen!

Wenn Sie nun auch Ihre alte Gasheizung austauschen und mit einer neuen sparen wollen, unterstützen wir Sie gerne!

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Wartungskosten einer Gastherme

Eine regelmäßige Wartung Ihrer Gasbrennwerttherme ist sehr wichtig, damit die Effizienz wie gewünscht erhalten bleibt. Beim Wartungstermin kümmert sich Ihr Heizungsbauer auch gleich um die Reinigung und Prüfung von Brenner und Wärmetauscher. Die Wartungskosten für eine Gastherme belaufen sich auf rund 150 Euro. Für den tadellosen Betrieb der Heizungstechnik ist auch der jährliche Termin mit dem Schornsteinfeger wichtig. Er berechnet ca. 50 Euro. Diese Ausgaben sind sehr wichtig für einen reibungslosen Betrieb Ihrer Gastherme.

Unser Tipp: Schließen Sie mit Ihrem Heizungsbauer einen Wartungsvertrag ab – für eine bessere Planbarkeit von Budget und Termin.

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Nachhaltig Kosten senken: Gastherme mit Solaranlage kombinieren

Eine moderne Gasbrennwerttherme reduziert Ihre Heizkosten bereits deutlich. Noch mehr ist möglich, wenn Sie sich zusätzlich für eine Solaranlage entscheiden. Dies bedeutet eine Investition von rund 10.000 Euro – die sich in mehrfacher Hinsicht lohnt! Kombinieren Sie die Solaranlage mit Ihrer Gasbrennwertheizung, so spricht man von einer Gas-Hybridheizung. Und mit ihr können Sie ganz einfach diverse Vorteile nutzen:

  • Gasverbrauch noch weiter senken
  • Heizkosten um bis zu 30 % verringern
  • Warmwasserkosten um bis zu 60 % reduzieren
  • Weniger CO2 produzieren & beim gesetzlichen CO2-Preis sparen
  • Von staatlicher Förderung profitieren

Tipp: Eine Kombination mit Solarthermie ist nur mit einer Heiztherme, nicht aber mit einer Kombitherme möglich!

Anschaffung einer Gas-Hybridheizung vom Staat fördern lassen

Ihre Gas-Hybridheizung bietet Ihnen neben der dauerhaften Senkung der Heizkosten weitere finanzielle Vorteile. Denn durch die Einbindung einer erneuerbaren Energiequelle wird Ihre Gasheizung förderfähig. Stellen Sie einfach beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) oder bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) einen Antrag auf die Bundesförderung für Effiziente Gebäude (BEG). Für Ihre Heizungsmodernisierung kommt zum Beispiel die „BEG-EM“ infrage: ein Zuschuss speziell für Einzelmaßnahmen. Für Ihre Gas-Hybridheizung sieht die BEG eine Förderquote von 30 % vor. Tauschen Sie im selben Zug Ihre alte Ölheizung aus, kommen zusätzliche 10 % hinzu. Bei Bosch sind wir bestens aufgestellt, um Sie beim Erhalten eines staatlichen Zuschusses für Ihre neue Heizung zu unterstützen.

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Wann lohnt sich eine Gastherme?

Sie haben nun schon einiges über eine Gastherme, deren Vorteile und die Rentabilität gelesen. Hier finden Sie alle Aspekte gebündelt. Eine Gastherme lohnt sich …

  • Als kompakte Heizungslösung für ein Einfamilienhaus, kleines Mehrfamilienhaus oder eine Wohnung
  • Wenn Ihre alte Heizung der Austauschpflicht unterliegt
  • Wenn Sie Lust auf intuitive Bedienung und eine smarte Heizungssteuerung haben
  • Wenn Sie mit Brennwerttechnik Energiekosten sparen wollen
  • Wenn Sie Solartechnik integrieren wollen
  • Wenn Sie eine bedarfsgerechte Heizleistung wünschen, passgenau für Ihren Wärmebedarf
  • Weil Gasbrennwertthermen das kostengünstigste vollwertige Heizsystem am Markt sind.

FAQ zum Thema Gastherme Kosten

Der reine Einbau einer Gastherme kostet ca. 500 - 2.500 Euro, das Gerät selbst liegt preislich zwischen 3.500 und 7.000 Euro. Komplett mit Einbau und allem Zubehör kostet eine Gastherme ohne Speicher final zwischen 4.800 und 11.000 Euro, mit Speicher final zwischen 7.000 und 18.000 Euro.

Bekommen Sie bereits eine BEG-Förderung, ist das nicht möglich. Ohne diesen staatlichen Zuschuss können Sie die Kosten für den Einbau jedoch steuerlich geltend machen.

Jein. Eine Gastherme für sich allein ist nicht förderfähig. Nur in Verbindung mit Erneuerbaren Energien, beispielsweise einer Solaranlage, können Sie für Ihre Gasbrennwerttherme als Hybridheizung staatliche Zuschüsse erhalten.

Der reine Gerätepreis liegt für die bodenstehenden und größeren Gaskessel über dem der kompakten und wandhängenden Heizthermen. Beim Kessel können Sie mit rund 5.200 bis 7.800 Euro rechnen. Für eine Gasbrennwerttherme liegen die Preise zwischen ca. 3.500 und 7.000 Euro.

Tauschen Sie eine alte Gastherme gegen eine moderne Gasbrennwerttherme muss in jedem Fall der Schornstein angepasst werden (Kosten ca. 800 - 2.500 Euro). Komplett mit Einbau kostet eine neue Brennwerttherme ohne Speicher ab 4.800 Euro, mit Speicher ab 7.000 Euro.

Eine förderfähige Solaranlage (Solarthermie) kostet rund 10.000 Euro extra. Diese Kombination als Gas-Hybridheizung können Sie sich staatlich fördern lassen mit einem Zuschuss von ca. 5.000 bis 8.500 Euro.

Für die Wartung einer Gastherme können Sie ca. 150 Euro pro Jahr kalkulieren. Die Kosten trägt in der Regel der Eigentümer des Geräts. Sparen können Sie u.a. mit langjährigen Garantieleistungen bei Neugeräten. Diese schließen meist einen Wartungsvertrag und die Übernahme der Wartungskosten mit ein. Wohnen Sie zur Miete, kann der Vermieter die Wartungskosten in den monatlichen Betriebskosten mit erfassen. Der Schornsteinfeger nimmt pro Besuch ca. 50 Euro.