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Heizkosten sparen: Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Mietwohnung oder Ihr Eigenheim günstig heizen

Die Ansatzpunkte, mit denen Sie Ihre Heizkosten senken können, sind zahlreich: angefangen bei Raumtemperaturen, Heizkörpern und Thermostaten über das richtige Lüften bis hin zu Fenstern und Türen. Zusätzlich rücken die Wartung und Einstellung der Heizung, Energiepreise sowie Modernisierungen an der Heizungsanlage und am Gebäude in den Fokus. Mit dieser Checkliste führen wir Sie Schritt für Schritt durch alle Einsparmaßnahmen, aufgeteilt in allgemeine Tipps zum Heizkosten sparen und weiterführende Ideen für Eigentümer. Außerdem zeigen wir Ihnen, warum in Ihrem Warmwasserverbrauch zusätzliches Potenzial für günstiges Heizen steckt.

Für Schnellleser: Das Wichtigste zu günstigem Heizen im Überblick

  • Energiesparendes Heizen beginnt mit der passenden Raumtemperatur, die sich über Thermostate richtig einstellen und mit Thermometern kontrollieren lässt.
  • Heizkörper können Wärme optimal verteilen, wenn sie entlüftet und entstaubt sind und jederzeit freigehalten werden.
  • Richtiges Lüften mit Stoß- statt Kipplüften und niedrig eingestellten Thermostaten trägt dazu bei, Heizenergie zu sparen.
  • Mit dichten Fenstern sowie geschlossenen Zimmertüren, Vorhängen und Rollläden halten Sie die Wärme besser im Raum.
  • Sie können Ihre Heizkosten spürbar reduzieren, indem Sie warmes Wasser sparen.
  • Heizungsanlagen sollten regelmäßig gewartet und die Einstellungen für einen effizienten Betrieb kontrolliert werden.
  • Mit einem Wechsel des Energielieferanten lassen sich schnell und einfach Heizkosten sparen.
  • Langfristige Einsparungen sind mit Modernisierungsarbeiten an Heizungsrohren, Pumpen, an der Heizung und Warmwasserbereitung sowie am Gebäude möglich.

Wie spare ich am besten Heizkosten? Allgemeine Tipps und Tricks

Egal, ob Sie in einer Mietwohnung wohnen oder im Eigenheim: mit diesen Tipps und Tricks kann jeder im Winter ganz einfach Heizkosten sparen und günstig heizen.


  • Räume mit Thermometern ausstatten: Thermometer sind ideale Helfer für energiesparendes Heizen. Besorgen Sie für alle Räume, in denen Sie sich häufig aufhalten, jeweils ein eigenes Thermostat (am besten digital). So haben Sie die Raumtemperaturen besser im Blick, Sie bekommen einen Eindruck Ihrer eigenen Wohlfühltemperatur und Sie registrieren schneller, wenn Räume zu warm sind oder zu stark auskühlen. Auf diese Weise können Sie Heizenergie sparen.
  • Die richtige Raumtemperatur finden: Die optimale Raumtemperatur liegt im Winter zwischen 16 °C und 23 °C. Energiesparen ist hierbei mit jeder Heizung möglich, wenn Sie die Temperatur individuell für jeden Raum einstellen. In Wohn- und Aufenthaltsräumen sowie im Bad liegt die optimale Temperatur je nach Wohlbefinden bei rund 20 bis 23 °C. Küche, Schlafzimmer, Flure, Abstellkammern und wenig genutzte Räume können etwas kühler gehalten werden mit rund 16 bis 20 °C. Ein zusätzlicher Tipp, wie Sie sparsam heizen und Ihre Heizkosten weiter senken: Laut Verbraucherzentrale können Sie mit nur 1 °C weniger Raumtemperatur bereits 6 % Heizkosten einsparen. Vermeiden Sie jedoch, dass Ihre Räume im Winter dauerhaft unter 16 °C auskühlen und halten Sie die Raumtemperatur auf diesem niedrigen Niveau konstant, um Schimmelbildung vorzubeugen.
  • Heizkörperthermostate passend einstellen: Drehen Sie Ihre Heizkörperthermostate nicht voll auf, sondern nur bis zur gewünschten Temperatur. Stufe 1 auf dem Thermostat entspricht ca. 12 °C Raumtemperatur, Stufe 2 ca. 16 °C, Stufe 3 ca. 20 °C, Stufe 4 ca. 24 °C und Stufe 5 ca. 28 °C. Mit voll aufgedrehten Thermostaten werden Räume nicht schneller warm, sondern überhitzen nur unnötig. Belassen Sie die Thermostate tagsüber auf derselben Einstellung. So hält die Heizung die Raumtemperatur automatisch konstant. Mit häufigem Ein- und Ausschalten der Heizung vermeintlich Heizkosten zu sparen, ist gewiss der falsche Weg. Rund eine Stunde vor dem Schlafengehen können Sie die Thermostate bereits abdrehen, da die Heizkörper noch nachwärmen.
  • Alte Heizkörperthermostate austauschen gegen programmierbare Thermostate: Heizkosten sparen funktioniert auch mit neuen, elektronischen Thermostaten. Raumtemperaturen lassen sich gradgenau einstellen und Sie können vorab Zeiträume einprogrammieren, wann Sie Ihre Räume heizen möchten (z. B. morgens das Bad vor dem Aufstehen oder abends die Wohnräume vor dem Nachhausekommen). Zusätzliche Funktionen wie Wochentag- und Wochenend-Programme sowie automatisches Herunterregeln der Heizkörper bei Abwesenheit, bei offenen Fenstern oder nachts helfen Ihnen, mit intelligenten Thermostaten Ihre Heizkosten auch in der Mietwohnung zu senken. Alle weiteren Informationen dazu finden Sie auf unserer Ratgeberseite zum Thema Heizungsregelung.
  • Voreinstellung des Thermostatventils überprüfen lassen: Indem Sie am Heizkörperthermostat drehen, um die Raumtemperatur einzustellen, bedienen Sie ein verborgenes Ventil im Inneren, welches die Durchflussmenge von heißem Wasser zum Heizkörper reguliert. Ist dieses Ventil in seiner Grundeinstellung zu weit geschlossen oder zu weit geöffnet, wird der Heizkörper grundsätzlich entweder nicht warm genug oder zu warm. Lassen Sie diese Einstellung beim Verdacht auf zu hohe Heizkosten durch defekte Thermostate von einem Fachmann kontrollieren, um Energie zu sparen mit Ihrer Heizung.
  • Heizkörper entlüften: Zur Beantwortung der Frage, “wie heize ich richtig und sparsam?”, gehören auch funktionierende Heizkörper. Ist das Thermostatventil richtig eingestellt und der Heizkörper wird dennoch nur lauwarm, kann sich auch Luft im Heizkörper gesammelt haben. Mit einem Entlüftungsschlüssel, den Sie in jedem Baumarkt bekommen, können Sie die entsprechenden Heizkörper selbst entlüften. Oben an der Seite jedes Heizkörpers sitzt das entsprechende Ventil, welches Sie nur leicht öffnen müssen. Die Luft entweicht und Sie können das Ventil wieder schließen, sobald Wasser austritt.
  • Heizkörper entstauben: Zwischen den Lamellen eines Heizkörpers sammelt sich mit der Zeit viel Staub, der die Luftzirkulation etwas behindert. Entstauben Sie das Innere bzw. die Rückseite Ihrer Heizkörper alle paar Jahre, und Sie können beim Heizen zusätzlich etwas Energie sparen.
  • Heizkörper nicht abdecken oder zustellen: Verdecken Möbel oder Vorhänge Ihre Heizkörper, kann sich die Wärme im Raum nicht richtig verteilen. Ineffizientes statt sparsames Heizen ist die Folge. Rücken Sie Möbel etwas ab und halten Sie Ihre Heizköper möglichst frei.

Heizkosten sparen: Tipps für Mietwohnungen und Eigenheime

  • Heizkosten sparen durch richtiges Lüften: Frische Luft in Innenräumen ist wichtig, um sich wohlzufühlen und Feuchtigkeit aus den Räumen zu leiten. Für energiesparendes Heizen kommt es darauf an, Räume nicht zu sehr auskühlen zu lassen. Mit Stoßlüften, d. h. Fenster drei- bis viermal am Tag weit öffnen und kurz für Durchzug sorgen, bekommen Sie ausreichend Frischluft in Ihre Räume, ohne viel Wärme zu verlieren. Im Winter reichen jeweils fünf bis zehn Minuten, im Frühjahr und Herbst 15 bis 20 Minuten. Besonders wichtig ist Stoßlüften im Schlafzimmer, Küche und Bad nach Benutzung. Extra-Tipps, um zusätzlich Heizenergie zu sparen: Drehen Sie Ihre Heizkörperthermostate beim Lüften herunter und vermeiden Sie es, Ihre Fenster im Winter länger auf Kipp zu lassen, damit die Wände und Böden nicht unnötig auskühlen.
  • Fenster und Eingangstür abdichten und nachstellen: Diese Tipps helfen vor allem, um im Altbau bzw. in einer Altbauwohnung Heizkosten zu sparen. Ob Ihre Fenster und Außentüren überall dicht sind, finden Sie z. B. mit einer brennenden Kerze heraus, wenn Sie diese am Rahmen entlangführen. Undichte Stellen können Sie entweder mit neuem Dichtungsgummi oder Dichtungsband aus dem Baumarkt abdichten. Oder Sie lassen Fenster und Türen von einem Fachmann nachstellen, damit sie wieder richtig schließen. Zusätzlich können Zugluftstopper helfen, um hohe Heizkosten durch undichte Fenster und Türen etwas zu minimieren.
  • Zimmertüren von beheizten Räumen geschlossen halten: Um im Eigenheim oder der Wohnung günstig zu heizen, empfiehlt es sich generell, weniger genutzte Räume nur leicht zu temperieren. Achten Sie hierbei darauf, die Zimmertüren zu diesen Räumen zu schließen, damit die Wärme im Raum bleibt. Dringt die feuchtwarme Luft in die kühleren Räume, kann dies über längere Zeit Schimmelbildung begünstigen. Zugluftstopper helfen hier zusätzlich, Heizkosten zu reduzieren.
  • Nachts Vorhänge zuziehen und Rollläden herunterlassen: Fenster sind baulich bedingt der kälteste Punkt in jedem Raum. Hier können Sie selbst für zusätzliche Wärmeisolierung sorgen und in kalten Nächten Ihre Vorhänge zuziehen bzw. Rollläden herunterlassen, um etwas Heizkosten zu sparen und die Räume über Nacht nicht zu stark auskühlen zu lassen.
  • Warme Kleidung, Decken und Teppiche: Abschließend ist auch die eigene Grundwärme im Körper ein wichtiger Faktor, um mit der Heizung Kosten zu sparen. Verspüren Sie von sich aus mehr Wärme, müssen Sie weniger heizen. Gemütliche Pullover, dickere Socken und warme Unterwäsche halten die Wärme besser im Körper und können als Trick zum Energiesparen auch in der Wohnung getragen werden. Zusätzlich hilft auch eine leichte Decke bei längerem Stillsitzen oder ein Teppich bei kalten Fußböden.

Günstig heizen auch im Sommer: Tipps, mit denen Sie Ihre Heizkosten weiter senken

Paar schaut auf Haus im Garten

Heizkosten zu sparen, ist nicht nur im Winter gefragt, sondern auch im übrigen Jahresverlauf relevant, wenn nicht mehr geheizt wird. Denn die Heizung in Ihrem Haus läuft auch im Frühjahr, Sommer und Herbst, um warmes Wasser bereitzustellen. Die Kosten für warmes Wasser sind vielen Haushalten oftmals nicht präsent und bieten zusätzliches Potenzial, um Heizkosten einzusparen.

Warmwasser lässt sich tagtäglich beim Duschen und Händewaschen, beim Abwaschen oder auch beim Hausputz sparen. Wenn Sie weniger Warmwasser verbrauchen, muss die Heizungsanlage in Ihrem Haus weniger Brennstoff einsetzen, um Wasser zu erwärmen. Warmwasser und Heizenergie zu sparen, hängen also unmittelbar zusammen! Zusätzlich senken Sie Ihren Wasserverbrauch und sparen Wasser- und Abwasserkosten bei den Stadtwerken. Sollten in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus elektrische Durchlauferhitzer verbaut sein, macht sich der Einspareffekt bei den Stromkosten deutlich bemerkbar.

Tipps, wie Sie mit weniger Wasserverbrauch Ihre Heizkosten senken:

  • Sparduschkopf verwenden: Ein Sparduschkopf reduziert die Durchflussmenge an Warmwasser erheblich und bietet dabei den gleichen Duschkomfort wie eine herkömmliche Brause. Sparduschköpfe bekommen Sie in jedem Baumarkt, Sanitärfachhandel oder online. Schnell und einfach ausgetauscht, können Sie fortan viel Energie sparen mit Ihrer Heizung.

  • Durchflussbegrenzer an Wasserhähnen montieren: Durchflussbegrenzer haben einen ähnlichen Einspareffekt wie Sparduschköpfe und lassen sich an den meisten Wasserhähnen einfach nachrüsten und per Zange montieren. Wie eine Art Sieb mischt ein Durchflussbegrenzer dem Wasserstrahl Luft bei, um Wasser zu sparen. Davon merken Sie beim Warmwasserkomfort nichts. Achten Sie beim Kauf auf den richtigen Durchmesser, da es hier verschiedene Größen gibt.

Extra-Tipp für Mieter, um Heizkosten zu sparen: Überprüfen Sie auf Ihrer jährlichen Heizkostenabrechnung die Heiznebenkosten. Hierzu zählen u. a. die Kosten für den Schornsteinfeger, den Ablesedienst sowie Kosten für Betriebsstrom, Wartung und die Bedienung der Anlage. Der Vermieter beauftragt diese Arbeiten bei externen Dienstleistern und gibt die Kosten an alle Mieter weiter. Laut der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft des Bundes co2online.de sollten Heiznebenkosten nicht mehr als 20 % der gesamten Heizkosten ausmachen. Zusätzlich dürfen Kosten für Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen an der Heizung nicht über die Nebenkosten abgerechnet werden. Wenden Sie sich bei Unstimmigkeiten an Ihren Vermieter oder einen Mieterbund.

Wie kann ich als Hauseigentümer noch Heizkosten sparen?

Wenn Sie im Eigenheim wohnen oder ein Mehrfamilienhaus vermieten, eröffnen sich noch weitere Möglichkeiten, um Heizkosten zu sparen, die Sie in einer Mietwohnung nicht nutzen können.

Heizungsanlage jährlich warten lassen

Ähnlich wie beim Auto beugen Sie mit einer regelmäßigen und fachgerechten Wartung Ihrer Heizungsanlage teuren Reparaturen vor. Verschleiß und Defekte werden frühzeitig erkannt und Sie können im Unterhalt Ihrer Heizung langfristig Kosten sparen. Der optimale Zeitpunkt ist jährlich vor dem Beginn der neuen Heizsaison.

Einstellungen am Heizgerät überprüfen lassen

Für sparsames Heizen ist auch eine bestmöglich eingestellte Heizung Voraussetzung. Parameter wie die Gaseinstellung, die Heizkurve, Vorlauftemperaturen sowie die Nachtabsenkung müssen stimmen, damit Ihre Heizung jederzeit die optimale Temperatur für alle Räume liefern kann. Für eine korrekte Heizungseinstellung und die Überprüfung der Parameter wenden Sie sich an einen Heizungsinstallateur.

Hydraulischer Abgleich

Wenn im Haus verschiedene Heizkörper trotz Entlüften und richtig eingestellter Thermostatventile nur unzureichend warm werden, sollte zusätzlich ein hydraulischer Abgleich vorgenommen werden. Hierbei stellt ein Heizungsfachmann sicher, dass zu jedem Heizkörper in jeder Etage ausreichend Heißwasser strömt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen und dadurch Heizenergie zu sparen.

Optimale Funktion des Brennwerteffekts bei Heizkesseln

Dies ist ein sehr wirkungsvoller, aber oft unbeachteter Tipp, um Heizkosten zu sparen. Denn es genügt nicht, nur hocheffiziente Brennwerttechnik einbauen zu lassen. Der Brennwerteffekt muss bei Heizkesseln mit Gas-, Öl- oder Holzfeuerung auch zuverlässig funktionieren, um die hohen Einspareffekte langfristig zu nutzen! Voraussetzungen, für die Ihr Heizungsinstallateur sorgen muss, sind dauerhaft niedrige Vor- und Rücklauftemperaturen (<55 °C), eine nicht zu hoch eingestellte Heizkurve inkl. hydraulischem Abgleich sowie eine intelligente Vernetzung vom Brennwertkessel mit Pumpen und Heizkörpern. Ist all das sichergestellt, lässt sich mit Öl, Holz oder Gas sparsam heizen. Achten Sie hierbei auf ein sicheres Indiz: Der Brennwerteffekt funktioniert dann nicht richtig, wenn sichtbar Wasserdampf aus dem Abgasrohr strömt.

Energielieferant wechseln

Mit einem Wechsel Ihres Gas- oder Heizstromanbieters bzw. Ihres Öl- oder Holzlieferanten ist es besonders einfach, Heizkosten zu sparen und direkt kostengünstiger zu heizen. Insbesondere dann, wenn Sie für Gas oder Heizstrom noch bei Ihrem örtlichen Grundversorger im Grundversorgungstarif sind. Heizen Sie mit Gas, dann lassen sich mit einem Wechsel auf 100 % Biogas zusätzlich Heizkosten sparen, da Sie den CO2-Preis umgehen. Noch ein Extra-Tipp: Auch in Mietwohnungen lassen sich Heizkosten senken durch einen Anbieterwechsel, wenn Sie mit einer Gasetagenheizung heizen oder mit Gas kochen und hierfür einen eigenen Gas-Liefervertrag haben.

Heizungsrohre isolieren

Frei verlaufende Heizungsrohre in Schächten und Kellern verschwenden unnötig Energie und sind insbesondere im Altbau ein Ansatzpunkt, um Heizkosten zu senken.

Alte Heizungspumpen ersetzen durch Hocheffizienzpumpen

Auch mit diesem Tipp lassen sich insbesondere im Altbau einfach Heizkosten sparen. Moderne Hocheffizienzpumpen mit zusätzlichen Zeitschaltuhren senken den Stromverbrauch erheblich, amortisieren sich nach wenigen Jahren und tragen durch langfristig geringere Betriebskosten dazu bei, dass Sie mit Ihrer Heizung etwas günstiger heizen können. Für einen Pumpentausch wenden Sie sich an einen Heizungsinstallateur.

Heizung erneuern

Wenn Ihre Heizung seit 15 oder 20 Jahren in Betrieb ist, liegt in der Heizungsmodernisierung großes Potenzial, um Heizkosten zu reduzieren. Doch womit heizt man heute am günstigsten? Energiesparende Heizungsanlagen setzen auf Brennwerttechnik, häufig in Kombination mit erneuerbaren Energien und Smart-Home-Komponenten. Bei einer alten Öl- oder Gasheizung können Sie rund 30 Prozent an Energie und Kosten sparen mit einer modernen, smarten Hybridheizung. Alternativ können Sie auch den Energieträger wechseln und Ihre Heizung auf eine Wärmepumpe oder Pelletheizung umrüsten und mit niedrigen Betriebskosten günstig heizen. Hier können Sie unverbindlich ein Angebot anfragen.

Effiziente Warmwasserbereitung

Ihre Heizung muss ganzjährig warmes Wasser bereitstellen, auch wenn nicht geheizt wird. Mit einer modernen, effizienten Warmwasserbereitung besteht ebenfalls Potenzial, Heizkosten einzusparen. Ansatzpunkte sind erneuerbare Energien, die die Warmwasserbereitung unterstützen (z. B. durch Solarthermie oder eine Wärmepumpe), ein hochwertiger und sehr gut gedämmter Warmwasserspeicher, der weniger Bereitschaftsenergie verbraucht, sowie die Umstellung auf Durchlaufprinzip mit einer Frischwasserstation, um Warmwasser nicht mehr speichern zu müssen.

Kaminofen einbauen

Kaminöfen sind ein beliebtes Wohnaccessoire für Einfamilienhäuser. Mit einem Kaminofen lassen sich aber auch Heizkosten sparen, wenn Sie ein wasserführendes Gerät kaufen. Dieses kann die Warmwasserbereitung für das gesamte Haus unterstützen. Aber auch mit einem einfachen Kamin als ergänzende Wärmequelle lassen sich vor allem im Frühjahr und Herbst Heizkosten sparen, da Holz im Vergleich zu Gas, Öl und Strom der preiswerteste Brennstoff ist.

Gebäudesanierung

In vielen Altbauten steckt zusätzlich zur Heizungsanlage noch erhebliches Potenzial für energiesparendes Heizen, wenn das Gebäude energetisch modernisiert wird. Insbesondere mit nachträglich gedämmten Heizkörpernischen und Rollladenkästen, mit dem Anbringen von Rollläden, mit neuen Fenstern sowie durch die Dämmung der Fassade lassen sich im Altbau zusätzlich Heizkosten sparen.

Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

Lüftungsanlagen sind oftmals noch ein unbeachteter Tipp, um Heizenergie zu sparen. Die Geräte sorgen automatisch für den erforderlichen Luftwechsel in Gebäuden und halten dabei die Lufttemperatur weitgehend konstant, indem kalte Frischluft über die verbrauchte Abluft erwärmt wird. So können Sie beim Heizen zusätzlich Energie sparen.

Wenn Sie sich eine neue Heizung beschaffen möchten und sich weiterführend über die Anschaffungskosten, Preise und Vorteile eines neuen Heizsystems informieren wollen, finden Sie dazu eine hilfreiche Übersicht auf unserer Ratgeberseite Heizung kaufen.

Praxisbeispiele: Für den Besitzer dieses fast 100 Jahre alten Einfamilienhauses stellte sich die Frage, wie man ohne zusätzliche Wärmedämmung Heizkosten sparen kann bei einer Heizungsmodernisierung. Seine Wahl fiel auf eine moderne Gas-Hybridheizung mit Wärmepumpe (zum Referenzobjekt). Um die Heizkosten seines Mehrfamilienhauses zu senken, ersetzte der Eigentümer in jeder Wohnung die alten Gasetagenheizungen durch moderne Wohnungsstationen und eine Gaszentralheizung (zum Referenzobjekt).

Heizkosten sparen mit Produkten und Services von Bosch

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Bei Bosch finden Sie eine ganze Reihe von smarten Produkten und kostenfreien Services, mit denen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung günstig heizen können. Zum Beispiel smarte Heizkörperthermostate, Tür- und Fensterkontakte oder eine automatische Rollladensteuerung, mit denen Sie separat oder als vernetztes Smart-Home-System einfach Heizkosten sparen können. Darüber hinaus finden Sie bei Bosch mit hocheffizienten Brennwertgeräten, Wärmepumpen und Hybridheizungen modernste Heizungstechnik für energiesparendes Heizen. Solarthermie- und Lüftungsanlagen sowie diverse Lösungen zur effizienten Warmwasserbereitung komplettieren unser Sortiment.

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Ganz einfache Einbindung von erneuerbaren Energien mit den Brennwert-Hybridsystemen von Bosch.

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Einfach Energie sparen und sauber lüften mit unseren Lösungen zur Wohnraumlüftung von Bosch.

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FAQ zum Thema Heizkosten senken

Womit heizt man am günstigsten?

Die Anschaffungs- und Betriebskosten einer Heizung müssen hierfür gleichermaßen in den Blick genommen werden. Langfristig gesehen werden Sie mit einem hohen Anteil von erneuerbaren Energien (Solarwärme, Erd- und Umweltwärme, Holz und Ökostrom) am günstigsten heizen.

Wie heize ich im Neubau günstig?

Mit einer Wärmepumpe, optional in Verbindung mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage und Stromspeicher und / oder einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Wie heize ich bei einer Heizungsmodernisierung am günstigsten?

Für eine alte Gasheizung ist eine neue Gasbrennwertheizung, optional in Verbindung mit erneuerbaren Energien, eine gute Möglichkeit, um weiterhin günstig zu heizen. Für eine alte Ölheizung bietet sich der Austausch gegen eine Pelletheizung an, um von der hohen staatlichen Förderung zu profitieren.

Wie lassen sich mit einer Gastherme Heizkosten sparen?

Sie können mit einer Gastherme bereits etwas sparsamer heizen, indem Sie weniger Warmwasser verbrauchen. Es ist ebenfalls hilfreich, den Gasanbieter zu wechseln, um die Heizkosten mit Gas etwas zu senken. In der Modernisierung einer alten Gastherme auf effiziente Gas-Brennwerttechnik, optional in Verbindung mit Solar oder einer Wärmepumpe, liegt großes Potenzial, um auch in Zukunft sparsam mit Gas zu heizen angesichts steigender Energiepreise.

Wie kann ich mit Strom energiesparend heizen?

Wechseln Sie Ihren Stromanbieter und vergleichen Sie regelmäßig Strompreise, verwenden Sie mobile Elektroheizungen und Lüfter nur vorübergehend und sparen Sie Warmwasser mit elektrischen Durchlauferhitzern.

Was ist sparsamer, eine Fußbodenheizung oder Heizkörper?

Heizkörper sind in der Anschaffung meist preiswerter als eine Fußbodenheizung. Fußbodenheizungen haben jedoch den Vorteil, dass sie mit deutlich niedrigeren Vorlauftemperaturen betrieben werden, wodurch Sie langfristig beim Heizen Energie sparen.

Wie lassen sich mit einer Fußbodenheizung Heizkosten sparen?

Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Fußboden nicht großflächig mit Möbelstücken zustellen oder mit einem zusätzlichen Teppich bedecken. Fußbodenheizungen reagieren zudem träger als herkömmliche Heizkörper. Das heißt, die Fußbodenheizung benötigt länger, bis sie wärmt, heizt dafür aber noch länger nach.

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