Haus im Schnee

Richtiges Heizen im Winter: Heizung einstellen, Lüften und weitere effektive Maßnahmen

In der Winterzeit laufen die Heizungen in Deutschland im Dauerbetrieb. Das macht richtiges Heizen zu einem Thema, das jeden von uns betrifft. Sei es, um ein gesundes Raumklima mit Wohlfühlatmosphäre im eigenen Zuhause zu schaffen oder bei steigenden Energiepreisen unnötige Heizkosten zu sparen. Laut Angaben des Umweltbundesamts werden immerhin etwa 70 % des Energieverbrauchs privater Haushalte dafür verwendet, um Räume zu beheizen. Richtiges Heizen ist neben dem Hinterfragen des eigenen Verhaltens auch immer eine Frage der richtigen Temperatur. Wir zeigen Ihnen, wie bewusster Umgang mit Heizen gelingt, warum regelmäßiges Lüften wichtig ist und wie Sie die Heizung im Winter optimal einstellen.

Für Schnellleser: das Wichtigste zu richtigem Heizen im Überblick

  • Die Zahlen auf dem Heizkörperthermostat stehen für bestimmte Temperaturen und haben keinen Einfluss darauf, wie schnell ein Raum erwärmt wird.
  • Stellen Sie die Temperatur für jeden Raum individuell nach empfohlenen Richtwerten ein, hierbei reicht die goldene Mitte mit Heizstufe zwei bis drei aus.
  • Für ein gesundes Raumklima sind Zimmertemperaturen von 20 bis 23 Grad Celsius und eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent ausschlaggebend.
  • Schalten Sie die Heizung im Winter nie komplett aus – auch nicht bei längerer Abwesenheit, über Nacht oder in ungenutzten Räumen.
  • Innenräume sollten in der Regel nicht unter 16 Grad Celsius auskühlen.
  • Schimmel bildet sich, wenn Feuchtigkeit von außen in kalte Räume zieht oder bereits vorherrschende Feuchtigkeit im Raum nicht entweichen kann.
  • Regelmäßiges Stoßlüften statt Dauerlüften und ausreichendes Heizen sind effektive Maßnahmen gegen Schimmel.

Einfach und schnell gemacht: die besten Heiztipps im Winter

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick mit konkreten Maßnahmen für richtiges Heizen und an welchen Stellen Sie an der Heizung und im Wohnraum Einfluss nehmen können, um möglichst effizient und energiesparend im Winter zu heizen.

Heizkörper
Heizgerät
Fenster
Fußbodenheizung
Türen
  • Thermostat je nach empfohlener Raumtemperatur und Nutzung individuell einstellen und nicht voll aufdrehen
  • Im Wohn- und Arbeitsbereich liegt die ideale Temperatur bei ca. 20 Grad, das entspricht Stufe 3
  • Heizkörper freistellen für optimale Wärmeverteilung
  • Heizkörper regelmäßig entlüften
  • Ventil im Thermostat auf richtige Durchflussmenge überprüfen lassen
  • Heizungsanlagen regelmäßig durch Fachpersonal überprüfen lassen, am besten vor Beginn der Heizsaison
  • Grundsätzliche Temperatur am Heizgerät nicht selbst einstellen, sondern durch einen Heizungsinstallateur
  • Auf richtiges Verhalten beim Heizen und Lüften achten
  • Mehrmals täglich für ca. 5 bis 10 Minuten Stoßlüften
  • Die Heizung während des Lüftens runterdrehen
  • Dauerlüften mit gekippten Fenstern vermeiden
  • Rolläden nachts herunterfahren oder Gardinen und Jalousien schließen, um Wärmeverlust zu vermeiden
  • Fenster abdichten, z. B. mit Schaumstoff- oder Gummidichtungen
  • Temperatur konstant halten und keine häufigen Umstellungen an der Fußbodenheizung vornehmen
  • Boden nicht mit zu vielen Möbelstücken oder Teppichen bedecken, damit die warme Luft aufsteigen kann und das Erwärmen nicht länger dauert
  • Wohnungstür bzw. Zimmertüren gegen Kälte und Zug abdichten, z. B. mit einer Bürsten- oder Gummidichtung
  • Türen schließen, damit warme Luft nicht in weniger beheizte Räume wandert

Die Heizung im Winter richtig einstellen: wie es geht und worauf es ankommt

Wer im Winter richtig heizen möchte, der sollte sich fürs Erste mit den Einstellungen seiner Heizkörper und des Heizgeräts vertraut machen. Nutzen Sie das Heizkörperthermostat, um die Raumtemperatur zu regulieren und die Heizung optimal für jedes Zimmer einzustellen. Schon kleine Veränderungen am Drehknopf können einen großen Unterschied machen. Jedes Grad weniger spart ca. sechs Prozent Heizenergie ein, darauf verweist die Verbraucherzentrale. Daher ist die wirkungsvollste Methode, die Heizung herunterzudrehen – bis zu einem gewissen Grad. Die Zahlen auf dem Thermostat der Heizung stehen jeweils für bestimmte Temperaturen, auf die ein Raum aufgeheizt werden soll. Jeder Zwischenstrich entspricht dabei einem Grad Celsius.

Infografik: was bedeuten die Zahlen auf dem Thermostat?

Je nachdem, wo sich der Heizkörper im Raum befindet, kann die Temperatur mitunter abweichen. Ist die Höchsttemperatur erst einmal erreicht, hält das Thermostat die Wärmezufuhr an. Achten Sie darauf, dass Sie den Heizkörper nicht zustellen, damit sich die Wärme optimal im Raum verteilen kann. Möbelstücke sollten Sie am besten im Abstand von ca. 30 cm abrücken. Auch Gardinen, Vorhänge und Heizungsverkleidungen können einen Wärmestau verursachen und die tatsächliche Temperatur im Raum verfälschen, da das Thermometer nur auf die Umgebungsluft reagiert.

Sie sollten die Heizung im Winter weder zu kalt noch zu warm einstellen. Hier gilt es, ein gutes Maß zu finden, um Geldbeutel und Gesundheit zu schonen sowie ein bewusstes Wärmeempfinden zu entwickeln. In der Regel wird laut dena (Deutsche Energie-Agentur) empfohlen, die Räumlichkeiten nicht kälter als 16 Grad zu halten. Das bedeutet also, stellen Sie die Heizung bei kalten Außentemperaturen nicht auf 1 oder Sternchen. Es ist ebenfalls nicht sinnvoll, das Raumthermostat voll aufzudrehen. Ein Raum wird nicht schneller warm, wenn die Heizung auf Stufe 5 statt 3 steht! Dabei steigt bloß der Energieverbrauch und Sie riskieren am Ende gar, über das gewünschte Ziel hinauszuschießen. Das Ventil misst lediglich die vorherrschende Raumtemperatur und regelt die Heizung entsprechend der eingestellten Stufe, zeitlich macht es jedoch keinen Unterschied.

Insgesamt gilt für richtiges Heizen im Winter: Vermeiden Sie starke Temperaturschwankungen. Eine gleichbleibende Wohnraumtemperatur macht vor allem bei Fußbodenheizungen Sinn, da diese im Allgemeinen weniger schnell reagieren als Flachheizkörper. Auch im Altbau sollten Sie die Heizung besser ohne große Änderungen durchlaufen lassen und nicht zu sparsam agieren. Grund dafür sind die hohen Decken, wodurch die Räume länger zum Erwärmen brauchen, sowie fehlende Dämmung und alte Fenster, die viel Wärme über die Außenwände verlieren.

Gut zu wissen: Welches Problem liegt vor, wenn der Heizkörper nicht warm wird oder nur an einer Stelle Wärme abgibt? Hierfür gibt es verschiedene Ursachen, die Sie überprüfen können: Entweder der Heizkörper muss entlüftet werden, es herrscht falscher Druck im Heizsystem oder das Ventil im Thermostat ist nicht richtig eingestellt.

Mehr zum Thema: Heizung wird nicht warm

Mit der Heizungseinstellung Ihres Heizgeräts, welches sich in den meisten Fällen im Keller befindet, verhält es sich anders als mit dem Thermostat am Heizkörper. Als Laie überlassen Sie die Voreinstellungen an der Heizanlage lieber einem Fachmann.

Installateur bei der Wartung einer Heizung im Keller

Die grundsätzliche Temperatureinstellung nimmt der Heizungsinstallateur mittels der sogenannten Heizkurve vor. Diese bestimmt, wann das Gerät wie viel heizen muss und kann passend zu den persönlichen Nutzgewohnheiten eingestellt werden. Die Heizung wird übrigens nicht mechanisch per Knopfdruck auf Winterbetrieb umgestellt, sondern erkennt anhand eines Außentemperaturfühlers automatisch, wann sie anspringen muss. Lassen Sie die Heizungsanlage regelmäßig durch das Fachpersonal überprüfen, um sicherzustellen, dass das alles richtig läuft und mögliche Mängel zu beheben. Dies empfiehlt sich am besten einmal im Jahr vor Beginn der Heizsaison. Weitere Informationen zur Heizungswartung haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

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Energiesparen trotz wohliger Wärme: die passende Raumtemperatur finden

Ist Ihnen erst einmal bewusst, wie Sie die Heizung richtig einstellen, stellt sich die Frage nach der idealen Zimmertemperatur. Für das Wohlbefinden spielt ein angenehmer Wärmegrad natürlich eine große Rolle. Die meisten Menschen fühlen sich in Innenräumen bei Werten zwischen 20 und 23 Grad am wohlsten. Um Energie zu sparen, sollten Sie jedoch nicht in der kompletten Wohnung dieselbe Gradzahl einstellen. Das eigene Temperaturempfinden ist zwar individuell, dennoch gibt es empfohlene Richtwerte für richtiges Heizen im Winter in der Wohnung und im Haus.

20 bis 22 Grad
18 Grad
17 bis 18 Grad
20 bis 22 Grad
18 Grad
23 Grad

Im Wohn- und Essbereich bzw. im Arbeitszimmer, also dort, wo man sich am meisten aufhält, können Sie auf angenehme 20 bis 22 Grad heizen. Das entspricht in etwa Stufe drei auf dem Thermostat. In den meisten anderen Zimmern darf es ruhig etwas kühler sein. In der Küche und im Flur reichen für gewöhnlich 18 Grad. Im Schlafzimmer sind Temperaturen zwischen 17 und 18 Grad ausreichend und sorgen für eine gesunde und erholsame Nachtruhe. Die passende Temperatur fürs Kinderzimmer hängt vor allem von der Tageszeit ab. Nachts sollten auch bei Babys dieselben Temperaturen herrschen wie bei Erwachsenen. Tagsüber darf die Heizung aber durchaus aufgedreht werden auf Werte zwischen 20 bis 22 Grad.

Am wärmsten sollten Sie das Badezimmer im Winter heizen. Hier werden 23 Grad empfohlen. Und das aus gutem Grund: Gerade beim Duschen, Baden und Waschen entsteht viel Feuchtigkeit, die zu Schimmelbildung führen kann. Ausreichend Heizen senkt die Feuchtigkeit im Bad automatisch ab, da warme Luft mehr Wasserdampf aufnehmen kann als kalte Luft. Übrigens sollten weniger beheizte Räume nicht mit der warmen Luft aus anderen Räumen aufgewärmt werden. Achten Sie also darauf, die Türen zu schließen. Nachts kann man die Heizung generell herunterdrehen. Eine Nachtabsenkung der Heizung sollte im Winter jedoch nicht unter 17 Grad liegen.

Gut zu wissen: Was macht ein gesundes Raumklima aus? Für unser Wohlbefinden ist nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die Luftfeuchtigkeit ausschlaggebend. Sowohl zu feuchte als auch zu trockene Luft ist ungesund. Eine optimale Luftfeuchtigkeit liegt im Durchschnitt bei ca. 40 bis 60 Prozent. Diese kann mit einem Hygrometer gemessen werden.

Richtig Heizen und Lüften im Winter: effektiv Schimmel vorbeugen

Erst die Wohnung schön warm heizen und dann die wertvolle Energie wieder aus dem Fenster verpulvern – macht das eigentlich Sinn? Fakt ist: im Winter müssen wir anders lüften und heizen als im Sommer. An Sommertagen ist die Luft warm und feucht und sollte tagsüber besser draußen gehalten werden. Die trockene, kühle Winterluft eignet sich hingegen ideal für einen Luftaustausch in beheizten Wohnräumen. Drinnen entsteht beim alltäglichen Leben jede Menge Feuchtigkeit. Allein ein Vier-Personen-Haushalt gibt laut Verbraucherzentrale pro Tag zwischen sechs und zwölf Litern Wasser an die Luft ab. Zusätzlich entsteht beim Duschen, Kochen und Trocknen der Wäsche viel Feuchtigkeit im Raum. Wird diese feuchte Luft nicht regelmäßig ausgeleitet, schaffen Sie damit den idealen Nährboden für Schimmelpilze. Die gesundheitsschädigenden Schimmelpilze können sich bereits ab einer konstanten Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent bilden.

Regelmäßiges Heizen und Lüften ist im Winter unerlässlich und eine effektive Maßnahme gegen Schimmel. Sofern Sie es richtig anstellen: Es empfiehlt sich, die verbrauchte Raumluft drei- bis fünfmal täglich für ca. 5 bis 10 Minuten mit Stoßlüften komplett auszutauschen. Dabei sollten Sie die Heizung herunterdrehen und die Fenster so weit wie möglich öffnen. Als besonders effektiv hat sich das sogenannte Querlüften mit Durchzug erwiesen. Dauerlüften mit gekippten Fenstern bei laufender Heizung sollte jedoch vermieden werden. Die kalte Luft, die permanent in den Raum hinein zieht, muss unnötigerweise erwärmt werden.

Frau nimmt ein Bad mit geöffnetem Fenster

Auch kann sich beim Auskühlen der Räume Feuchtigkeit an den Fenstern bilden. Je größer der Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen ist, desto eher laufen Sie Gefahr, dass sich Kondensationsfeuchte an der Fensterscheibe bildet. Trocknen Sie feuchte Stellen daher immer sofort ab. Besonders wichtig ist die Lüftung im Bad und in der Küche. Entfernen Sie nach dem Duschen das Wasser von den Wänden und vom Boden und lassen das Fenster kurzzeitig weit geöffnet. Bei fensterlosen Badezimmern ist darauf zu achten, dass die eingebaute Schachtlüftung einwandfrei funktioniert. In der Küche kann die Feuchtigkeit auch durch einen Dunstabzug mit Abführung der Abluft ins Freie aus dem Raum entfernt werden. Am wichtigsten ist: bekämpfen Sie den Schimmel, bevor er entsteht!

Sonderfall: ungenutzte Räume und Heizen bei Abwesenheit und Urlaub

Ist es wirklich notwendig, die Wohnung im Winter zu heizen, wenn man nicht zuhause ist? Auf jeden Fall. Es ist keineswegs ratsam, die Heizung im Winter komplett auszuschalten, um mögliche Kosten zu sparen. Einen ausgekühlten Raum wieder zu erwärmen benötigt viel Energie und ist teuer. Vor allem bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann das kritisch werden. Lassen Sie das Thermostat daher immer leicht aufgedreht, um eine gewisse Grundwärme zu erhalten. Auch, wenn sich keine Menschen in den Räumen befinden, sollten diese nicht unter 16 Grad auskühlen. Das kostet zwar Geld, richtiges Heizen im Winter ist aber eine wichtige Maßnahme gegen Schimmelbildung, die durch kalte, feuchte Wände und Böden begünstigt wird.

Das bedeutet, dass Sie ungenutzte oder wenig genutzte Räume im Winter trotzdem heizen sollten. Auch bei Abwesenheit oder im Winterurlaub heizen Sie richtig, indem die Heizung angeschaltet bleibt. Wenn Sie für eine längere Zeit nicht zuhause sind, können Sie die Raumtemperatur senken auf rund 15 Grad. Minimale Absenkungen haben durchaus einen positiven Effekt beim Energiesparen. Mit programmierbaren Thermostate können Sie die Raumtemperatur nach Uhrzeit regeln. Smarte Thermostate ermöglichen es, Ihre Heizung ganz einfach individuell von unterwegs aus zu steuern. Auf diese Weise können Sie noch bevor Sie nach Hause kommen oder nach Verlassen der Wohnung die Heizung nach Belieben auf die gewünschte Temperatur einstellen. Unsere Ratgeberseite zum Thema Heizungsregelung bietet Ihnen hierzu alle wichtigen weiterführenden Informationen.

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FAQ zum Thema “Richtiges Heizen im Winter”

Ab wann macht es Sinn zu heizen

Es gibt kein festes Datum, an dem Sie die Heizung anstellen sollten. Der richtige Zeitpunkt hängt vor allem von den Witterungsverhältnissen bzw. der Außentemperatur ab. Je nach Standort geht die Heizsaison unterschiedlich lang.

Ab welcher Außentemperatur sollte man heizen?

In der Regel wird in Deutschland empfohlen, ab einer Außentemperatur von ca. 10 bis 15 Grad Celsius zu heizen – abhängig vom Gebäudetyp bzw. Baujahr. Das gilt nicht nur für die Wintermonate, sondern unabhängig von der Jahreszeit.

Muss die Heizung im Winter immer an sein?

Ja. Wenn man nicht heizt, läuft man Gefahr, dass die Räume zu stark auskühlen und sich Schimmel bildet. Schalten Sie die Heizung im Winter auch bei längerer Abwesenheit oder über Nacht nicht aus, sondern lediglich runter.

Wie heize ich im Winter richtig, ohne dass es schimmelt?

Schimmel entsteht dort, wo es feucht ist, besonders an kalten Oberflächen. Ausreichendes Heizen mit der richtigen Temperatur und regelmäßiges Lüften hilft gegen zu viel Feuchtigkeit in Innenräumen. Im Wohnbereich sollten dafür um die 20 Grad herrschen, auf keinen Fall aber weniger als 16 Grad.

Wie lüfte und heize ich richtig im Winter?

Im Winter sollten Sie drei bis fünf Mal täglich Stoßlüften statt Dauerlüften. Dabei drehen Sie die Heizkörper im Zimmer runter und öffnen die Fenster weit. An kalten Tagen ist regelmäßiges Lüften trotz durchgehend laufender Heizung unerlässlich. Die trockene, kalte Winterluft hilft, die Feuchtigkeit im Raum zu senken und Schimmelbildung vorzubeugen.