Gasheizung: Kosten, Tipps und Förderungen für die Heizungssanierung

Was spricht für eine Gasheizung?

Wenn im Heizungskeller eine veraltete Öl- oder Gasheizung steht, ist es aus vielen Gründen angeraten, sich einen Überblick über alternative Heizungen zu verschaffen. Wirtschaftliche und ökologische Aspekte sprechen dafür, dass Sie zeitnah eine Gas- bzw. Ölheizung ersetzen, wenn diese noch mit einem veralteten Konstanttemperaturkessel arbeitet. Dazu ist die Modernisierung vieler veralteter Anlagen teilweise gesetzlich vorgeschrieben. Eine hocheffiziente Gasbrennwertheizung ist oft eine der günstigsten Optionen für die Heizungssanierung im Altbau.

Brennwert Gasheizung: Kosten im Überblick

Diese Summe kann deutlich höher ausfallen, falls noch keine Gasleitung am Grundstück anliegt. Der oder die Anlieger zahlen dann die gesamte Leitung. Flüssiggas im Tank kann daher in einigen Fällen eine sinnvolle Alternative sein.

Laufende Kosten und Verbrauchspreise einer Gasheizung

Die beste Heizung ist die sparsamste. Sparen Sie mit einer Gas-Brennwertheizung Kosten und CO2-Emissionen ein! Die Heiz- und Warmwasserkosten haben einen hohen Anteil am Haushaltsbudget. Auch, wenn die Kilowattstunde mit Erdgas derzeit nur ca. 6 Cent kostet: Wer heute in einem Einfamilienhaus eine 30 Jahre alte Gasheizung betreibt, zahlt im Jahr teilweise mehr als 1.800 Euro nur für Heizung und warmes Wasser. Wenn Sie mit dem Heizungstausch den Verbrauch nur um 20 bis 30 Prozent senken, ergibt sich daraus schon ein großes Sparpotential.
Zu den laufenden Kosten zählen neben den Ausgaben für den Verbrauch auch die Kosten für Wartung, Instandhaltung und die Leistungen des Schornsteinfegers. Die jährliche Wartung gehört bei den meisten Geräten dazu und garantiert einen sparsamen, reibungslosen Betrieb.

Mit einer neuen Gasheizung setzen Sie auf zuverlässige, effiziente Technik mit wenig Wartungsaufwand. So entstehen Ihnen in diesen Bereichen keine hohen Zusatzkosten:

  • ca. 150 Euro für Wartung und Instandhaltung
  • ca. 50 Euro für Schornsteinfeger
  • ca. 60 Euro Betriebsstrom

Wenn Sie einen Wartungsvertrag mit Ihrem Heizungsbauer abschließen, genießen Sie hohen Komfort, Kostenstabilität und die Sicherheit, dass Verschleißteile regelmäßig und fristgemäß ausgetauscht werden.

Voraussetzungen für eine neue Gasheizung

Warum Schornsteinsanierung?

Wegen ihrer hohen Effizienz gelten Brennwertheizungen unter Fachleuten als die derzeit beste Gasheizung. Neben dem Gasanschluss gibt es weitere Voraussetzungen für einen neuen Brennwertgeräte. Steigen Sie von Heizwerttechnik auf Brennwerttechnik um, sowie bei jeder Heizungsmodernisierung ist die Schornsteinsanierung unvermeidlich. Saures Kondensat aus den erkaltenden Abgasen würde sonst das Mauerwerk des Kamins schädigen. Um die Bausubstanz zu schützen, wird ein korrosionsbeständiges Innenrohr aus Edelstahl oder Plastik eingezogen.
Ein hydraulischer Abgleich ist sehr empfehlenswert. Durch die Optimierung der Wärmeverteilung im System in Abhängigkeit von der zu überwindenden Steigung und der Entfernung vom Heizgerät lässt sich die mögliche Effizienz des neuen Gas-Brennwertgerät voll ausschöpfen.

Welche Förderung gibt es für Gas-Brennwertheizungen?

Mit staatlicher Förderung für Gasheizungen lassen sich die Kosten spürbar senken. Zuschüsse und Darlehen sichern Sie sich aus Programmen des BAFA und der KfW.Die wichtigsten Programme im Überblick:

KfW Förderung für Gasheizungen

Voraussetzung für eine KfW-Förderung ist neben dem Einsatz eines Brennwertkessels in der Altbausanierung auch die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Wird ein KfW-Effizienzhaus-Standard erreicht, der die Vorgaben des Referenzhauses übertrifft, erhöht sich die Förderung stufenweise noch mehr. Ihr Energieberater hilft Ihnen mit der Antragsprozedur und stellt notwendige Dokumente bereit. Die Beratungskosten sind ebenfalls förderfähig.

BAFA Förderung für Gasheizungen

Der Antrag ist vor Beginn der geplanten Maßnahme zu stellen. Für den Antragsprozess muss ein Energieberater eingebunden werden, der Ihnen von Anfang an kompetent zur Seite steht.

Gasheizung mit Solarthermie ergänzen und Heizkosten senken

Solarthermie ist ein wichtiges Element beim Heizkostensparen. Die Ergänzung einer Gasheizung mit Solar reduziert die Verbrauchskosten erheblich. Die baulichen Voraussetzungen sind auch im Altbau meist gegeben.

Im günstigen Fall können Sie damit das Warmwasser über einen langen Zeitraum im Jahr komplett über die Solaranlage beziehen. Noch höhere Spareffekte ergeben sich, wenn die Anlage auch Heizungsunterstützung leistet.

Mehr zum Thema Gas-Brennwerttechnik und Solar

Wer baut die neue Gasheizung ein?

Einbau und Inbetriebnahme nach dem Heizungstausch sollten immer durch qualifizierte Handwerker erfolgen. Der erfahrene Heizungsbauer aus Ihrer Region ist auch der beste Ansprechpartner für Beratung und Service von der Planung bis zum Wartungsvertrag.

Heizungsinstallateur finden

Wie komme ich zur neuen Gasheizung?

Den besten Weg zur neuen Gas-Brennwertheizung müssen Sie nicht lange suchen. Wenn Sie komfortabel und preisgünstig die alte Heizung tauschen wollen, dann nutzen Sie unser kostenloses Angebots-Tool. Sie erhalten in wenigen Schritten ein unverbindliches und kostenloses Angebot für Ihre neue Gasheizung von einem qualifizierten Installateur in Ihrer Nähe.

Jetzt Angebot für Gasheizung anfragen