Umweltschutz

Ist ein Unternehmensgrundsatz
Umwelt- und Klimaschutz haben bei der Entwicklung moderner Heiztechnik oberste Priorität. Im Neubau und im Bestand älterer Heizanlagen liegt ein großes Potenzial, um den gesteckten Zielen zur Reduktion der CO2-Emissionen näher zu kommen. Lesen Sie hier, welche Wege Bosch für maximale Erfolge beim Umweltschutz verfolgt!

Heiztechnik, Klimawandel und CO2-Emissionen

Der Treibhauseffekt und die CO2-Emissionen durch menschliche Tätigkeit sind Hauptursachen des Klimawandels. Daran lässt die Wissenschaft heute kaum Zweifel. Als Treibhausgas und wichtigster Treiber des Klimawandels kommt der Reduktion des CO2-Ausstoßes in globalen Umweltschutz-Bemühungen eine zentrale Rolle zu.

Neben den Sektoren Transport & Verkehr, Landwirtschaft, Industrie und Stromproduktion steht die Wärmeerzeugung im Mittelpunkt. Die Entwicklung und Einführung geeigneter Heiztechnologien ist eine der großen Herausforderungen und einer der wichtigsten Ansatzpunkte für effektiven Umweltschutz und Klimaschutz . Dafür verfolgen die Entwickler bei Bosch zwei grundsätzliche Ansätze, die sich auch kombinieren lassen.

  • Ökologisch heizen: Durch weniger Verbrauch von fossilen Brennstofen die entstehenden Emissionen reduzieren. Dafür steht die Entwicklung umweltfreundlicher Heizsysteme wie die standardmäßig eingesetzte Brennwertheizung oder auch die gasbetriebene Wärmepumpe. Mit diesen und vergleichbaren Technologien lässt sich der Verbrauch für die Deckung der Heizlast im Vergleich zu konventioneller Technik sowie die Emissionen spürbar senken, und gleichzeitig zahlen die Anwender weniger Verbrauchskosten.
  • Neben CO2 auch andere schädliche Emissionen senken: Eine saubere, optimal geregelte Verbrennung verringert den Ausstoß von Feinstaub und Ruß, Stickoxiden und weiteren Schadstoffen deutlich. Bosch Thermotechnik bietet vor allem auf dem Gebiet der Öl- und Gasbrennwertkessel sehr ausgereifte Lösungen mit hervorragender Verarbeitung.

Umweltfreundliche Heizsysteme mit regenerativer Energie

  • Wärmepumpen nutzen den Energiegehalt von Luft, Grundwasser und Geothermie. Die kostenlose Wärmeenergie aus der Umgebung lässt sich durch den Einsatz elektrischer Energie gewinnen. Besonders mit einem grünen Strommix ist so eine hervorragende Ökobilanz erreichbar.

  • Sonnenenergie lässt sich direkt in nutzbare Wärme umwandeln. Solarthermie ist ein wichtiger Baustein für Niedrigenergiehäuser. Die einfache und kostengünstige Technik leistet einen massiven Beitrag zur Einsparung fossiler Brennstoffe. Sie ist als praktischer Umweltschutz auf dem Hausdach in den meisten Fällen unkompliziert einsetzbar.

  • Biomasse wie Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel stehen für Umweltschutz durch Wärmegewinnung aus einer nachwachsenden Energiequelle. Vielseitig, leistungsstark und einfach automatisierbar lassen sich diese Techniken auch bei einer Sanierung mühelos in das bestehende System integrieren.

Tipp: Heiztechniken, die den Umweltschutz unterstützen, erhalten eine hohe staatliche Förderung: Durch staatliche Anreizprogramme mit Zuschüssen der BAFA, günstigen Krediten der KfW und weiteren Förderinstrumenten. Lesen Sie hier mehr zur Förderung Ihrer neuen Heizung .

Verpackung und Altgeräteentsorgung

Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz halten wir strikt ein. Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte die bestmögliche Technik und Materialien ein.

Verpackung

Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten. Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.

Altgerät

Unsere Altgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wiederverwertung zuzuführen sind. Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der Entsorgung zugeführt werden.

Rücknahme von Elektroaltgeräten

gemäß ElektroG im Rahmen der europäischen WEEE Direktive
Was ist die WEEE?

Der Begriff WEEE ist eine Abkürzung und steht für Waste Electrical and Electronic Equipment– oder auf Deutsch einfach “Elektroschrott”. Die entsprechende WEEE-Direktive ist die europäische Richtlinie für Elektro- und Elektronik-Altgeräte. Sie legt die grundlegenden Regeln fest, die in Bezug auf das Inverkehrbringen, die Rücknahme und Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten in jedem Land der Europäischen Union gelten.

Die resultierende und aktuell gültige WEEE-Richtlinie 2012/19/EU (WEEE2) trat im August 2012 in Kraft und wurde im Februar 2014 wirksam. Sie wird in jedem EU Staat im nationalen Recht umgesetzt. IN Deutschland ist dies das Elektrogesetz – kurz ElektroG

Was regelt das deutsche ElektroG?

Das ElektroG ist die deutsche Umsetzung der WEEE. Ziel ist die strukturierte Sammlung von Elektroaltgeräten sowie deren fach- und vor allem umweltgerechte Entsorgung. Dies umfasst die kostenfreie Abgabe von Elektroaltgeräten an festgelegte Sammelplätze (z.B. kommunale Wertstoffhöfe, Elektrofachmärkte etc.) sowie die regelmäßige Abfuhr, Demontage und Trennung der verbauten Materialien durch zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe.

Auf diese Weise sollen Werkstoffe wie Metalle, Edelmetalle, Glas und Kunststoffe möglichst sortenrein wiedergewonnen und erneut den Produktionsprozessen für Neuprodukte zugeführt werden. Damit werden Ressourcen geschont, die Kreislaufwirtschaft unterstützt und die Umwelt geschont.

Mehr Information über die WEEE-Richtlinie finden Sie hier

WEEE Registrierungsnummer für Deutschland: 69542401

Kennzeichnungspflicht von Produkten

Was bedeutet dieses Symbol?

Die durchgestrichene Mülltonne, die man auf Elektro-Produkten oder ihrer Verpackung findet, bedeutet, dass die Produkte am Ende ihrer Lebensphase nicht über den (unsortierten) Hausmüll entsorgt werden dürfen. Ferner ist auf dem Piktogramm der Hersteller sowie das Herstelldatum vermerkt. Stattdessen müssen diese Geräte zu Sammelstellen gebracht werden, wo sie fachgerecht entsorgt oder wiederverwertet werden. Das Symbol gilt in allen Ländern mit Gesetzen zur Verwertung von Elektronikabfällen, wie zum Beispiel die WEEE-Richtlinie in Europa.

Hier finden Sie alle Rücknahme- und Recycling-Anbieter : Stiftung Ear

Umsetzung durch die Stiftung ear

Die stiftung ear in Nürnberg ist die „Gemeinsame Stelle der Hersteller“ im Sinne des ElektroG. Sie wurde im Zuge der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Reduktion der zunehmenden Menge an Elektronikschrott aus nicht mehr benutzten Elektrogeräten - kurz der WEEE-Richtlinie - in nationales Recht von Herstellern gegründet.

Mit Beleihungsbescheid vom 24.10.2015 hat das Umweltbundesamt der stiftung ear hoheitliche Aufgaben aus dem ElektroG übertragen.

Umsetzung bei Bosch

Bosch ist mit allen relevanten Produkten in den entsprechenden Kategorien bei der Stiftung ear gelistet und beteiligt sich somit kontinuierlich am Recyclingprozess. Altprodukte wie z.B. Wandheizgeräte, Heizkessel oder Wärmepumpen können damit bei den offiziellen Sammelstellen abgegeben werden. Wir erfüllen damit sämtliche aktuellen Umweltauflagen und arbeiten darüber hinaus stets an der weiteren Optimierung zur Schonung von Umwelt, Energie und Ressourcen.

Zertifikat zur Entsorgung von Elektroschrott (PDF 0.2 MB)

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Energieeinsparverordnung

Die Energiesparverordnung EnEV stellt in erster Linie Anforderungen an den Primärenergiebedarf. Hierbei wird der bauliche Wärmeschutz der Gebäudehülle ebenso berücksichtigt wie die Energieeffizienz der eingesetzten Anlagentechnik. Dazu zählen Heizung, Lüftung, Kühlung und Beleuchtung.

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