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Wallbox installieren: Voraussetzungen, Kosten & Tipps

Mit einer Wallbox laden Sie Ihr E-Auto einfach, sicher und schnell. Damit Ihr Weg zur privaten E-Ladestation genauso entspannt verläuft, erfahren Sie hier alles, was Sie für die Wallbox-Installation wissen müssen.

Für Schnellleser: Das Wichtigste zur Wallbox-Installation im Überblick

  • Um eine Wallbox installieren zu können, benötigen Sie einen passenden Anschluss (bestenfalls 400 Volt), einen FI-Schalter, WLAN für smarte Wallboxen, einen ausreichenden Hausanschlusswert, genügend Platz im Stromverteilerkasten sowie ggf. die Zustimmung von Vermieter oder Eigentümerversammlung.
  • Aus Sicherheitsgründen darf nur Fachpersonal die Wallbox installieren.
  • Vor der Installation muss die Wallbox beim Netzbetreiber angemeldet sowie ggf. genehmigt werden.
  • Die Kosten für die Wallbox-Installation liegen je nach Aufwand bei 500 - 2.000 €.
  • Achten Sie bei der Platzierung Ihrer Wallbox auf deren IP-Zertifizierung, kurze Kabelwege, ausreichende Stabilität, die Einhaltung von Sicherheitsabständen und ein bequemes Handling beim Laden.
  • Das technische Setup bei der Wallbox-Installation (Anschluss, Ladeleistung, etc.) wirkt sich deutlich auf die Ladedauer aus.
  • Bedenken Sie bei der Installation Ihrer Wallbox auch deren Schutz vor Fremdnutzung und Diebstahl.

Wallbox installieren – welche Voraussetzungen muss ich beachten?

Möchten Sie eine Wallbox installieren, müssen folgende Voraussetzung erfüllt sein:

  • 400 Volt Anschluss am Stellplatz

Um eine Wallbox anzuschließen, benötigen Sie möglichst einen dreiphasigen Drehstromanschluss von 400 Volt ( Starkstrom). Wallboxen mit einer Ladeleistung von 11 kW erfordern eine Stromstärke von 16 Ampere, 22 kW Wallboxen 32 Ampere. Ist ein solcher Anschluss noch nicht am Standort des E-Autos vorhanden, wird die Wallbox-Installation entsprechend aufwendiger und kostenintensiver.

  • Ausreichender Hausanschlusswert

Um die volle Ladeleistung auszuschöpfen, muss Ihr Hausanschluss das Stromnetz eines ausreichenden Hausanschlusswerts besitzen. Ist der Wert zu niedrig, kann der Stromanbieter die Leistung anpassen. Eine neue Verkabelung ist dafür nicht nötig.

  • FI-Schalter

Eine Wallbox muss verpflichtend durch einen FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) gesichert sein, um vor Gleichstromfehlern zu schützen. Bei manchen Wallboxen ist dieser bereits integriert, andernfalls müssen Sie ihn zukaufen. Dabei gilt: Wenn die Wallbox über eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung verfügt, genügt ein FI-Schalter Typ A. Ansonsten benötigen Sie einen Typ B FI-Schalter.

Keine Pflicht, aber eine weitere empfehlenswerte Schutzeinrichtung für die Wallbox-Installation ist der LS-Schalter (=Leitungsschutzschalter, auch Sicherungsautomat genannt). Er schützt die Anschluss-Leitung zur Wallbox vor Überhitzung, indem er den Stromkreis abschaltet, wenn der definierte Nennstrom längerfristig überschnitten wird.

  • Freie Steckplätze im Stromverteilerkasten

Natürlich müssen in Ihrem Stromverteilerkasten genügend freie Steckplätze für einen FI-Schalter und ggf. LS-Schalter sein.

  • Für smarte Wallboxen: Internet-Verbindung

Mit einer smarten Wallbox können Sie den Ladevorgang Ihres E-Autos mobil überwachen und steuern. Dazu muss am Standort eine Internet-Verbindung, z.B. über WLAN, bestehen.

  • Für Mieter: Zustimmung vom Vermieter

Wohnen Sie nicht im Eigenheim, benötigen Sie die Zustimmung Ihres Vermieters, um eine Wallbox an der Mietwohnung installieren zu können.

  • Für Wohnungsbesitzer: Zustimmung der Eigentümerversammlung

Besitzen Sie eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, haben die anderen Eigentümer ein Mitspracherecht, wie die Installation der Wallbox an Ihrer Eigentumswohnung umgesetzt wird.

Wer darf eine Wallbox installieren?

Die Wallbox-Installation muss ein Fachbetrieb übernehmen. Denn bei 400 Volt besteht Lebensgefahr. Der Elektroinstallateur haftet für den fachgerechten Einbau und übernimmt in der Regel auch die Anmeldung bzw. Genehmigung der Wallbox beim Netzbetreiber.

Wie finde ich in meiner Nähe passende Dienstleister für die Installation meiner Wallbox?

  • Um einen geeigneten Elektriker zu finden, der Ihre Wallbox installiert, können Sie natürlich beim Elektroinstallateur Ihres Vertrauens nachfragen, ob dieser im Installateur-Verzeichnis des Netzbetreibers für die Installation von Wallboxen eingetragen ist.
  • Alternativ bieten Wallbox-Hersteller bzw. -Fachpartner oft Installationsservices an, die über ein spezialisiertes Elektriker-Netzwerk verfügen. Hier erhalten Sie oft Paketangebote über eine Wallbox inklusive Installation.
  • Auch die örtlichen Stadtwerke sind oft ein hilfreicher Ansprechpartner und bieten Wallbox-Pakete samt Installation und Ökostromvertrag an.

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Muss ich meine Wallbox anmelden bzw. genehmigen lassen?

Ja, eine Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Das schreibt §19 Abs. 2 NAV (Niederspannungsanschlussverordnung) vor. Die Anmeldung erfolgt im Regelfall durch den Installateur und dient dazu, eine Überlastung der lokalen Stromnetze zu vermeiden. Ab einer Ladeleistung von mehr als 12 kW ist die Wallbox zudem genehmigungspflichtig. Der Anmelde- bzw. Genehmigungsvorgang läuft folgendermaßen ab:

Bis 12 kW Ladeleistung: Anmeldung der Wallbox

  • Ihr Elektroinstallateur meldet die Wallbox bei Ihrem Netzbetreiber an.
  • Der Netzbetreiber kann keine Einwände erheben und bestätigt die Anmeldung üblicherweise binnen 2 Wochen.
  • Sie haben 4 Monate Zeit, um die Wallbox installieren und abnehmen zu lassen.
  • Anmeldegebühr: keine.

Über 12 kW Ladeleistung: Anmeldung und Genehmigung der Wallbox

  • Ihr Elektroinstallateur beantragt die Genehmigung Ihrer Wallbox bei Ihrem Netzbetreiber.
  • Der Netzbetreiber hat 2 Monate Zeit, den Antrag zu prüfen (z.B. die Kapazitäten Ihres Hausanschlusses).
  • Wird Ihre Wallbox genehmigt, haben Sie 4 Monate Zeit, um diese in Betrieb zu nehmen.
  • Wird die Genehmigung Ihrer Wallbox verweigert, liegt der Absage meist eine Mängelliste bei. Diese Mängel gilt es nun zu beheben (z.B. Sicherungen oder Leitungen auszutauschen oder den Netzanschluss zu verstärken). Anschließend stellen Sie einen neuen Antrag.
  • Genehmigungsgebühr: ca. 500 Euro.

Wer ist mein Netzbetreiber?

Achtung, der Netzbetreiber ist nicht Ihr Stromanbieter. Allerdings kann Ihr Stromanbieter Ihnen mitteilen, wer Ihr Netzbetreiber ist. Zudem ist Ihr Netzbetreiber auf Ihrer Stromrechnung angegeben – entweder namentlich oder über eine 13-stellige Nummer vom BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.). Welcher Netzbetreiber sich hinter der Codenummer verbirgt, finden Sie über die Liste der BDEW-Codenummern heraus.

Wie läuft die Wallbox-Installation ab?

Neben der Anmeldung bzw. Genehmigung, sind folgende Schritte nötig, um Ihre Wallbox zu installieren:

  1. Netzanschluss prüfen: Stellen Sie sicher, dass Ihr Netzanschluss ausreichend groß ist, um Ihre Wallbox zu installieren. Diese Voraussetzung ist im Regelfall gegeben.
  2. Starkstromanschluss legen & Verteiler anpassen (optional): Sollte am Installationsort noch kein Starkstromanschluss für die Wallbox bestehen, empfiehlt es sich, dafür eine neue Leitung zu legen und entsprechend die Versorgung im Verteilerkasten anzupassen (auf Wunsch mit Zwischenzähler).
  3. Wanddurchbruch vornehmen (optional): Oft ist ein Wanddurchbruch nötig, um die Leitung vom Verteilerkasten zur Wallbox zu verlegen. Was im ersten Moment nach schwerer Arbeit und viel Dreck klingt, ist in der Praxis halb so wild: Da der Durchbruch lediglich Kabelgröße haben muss, genügt dafür ein einfacher Bohrer.
  4. Wallbox anschließen: Nun kann die Wallbox montiert werden. Ist in der Wallbox noch kein FI-Schalter integriert, muss dieser dabei zwingend zugekauft werden.
  5. Funktionalität prüfen: Der Installateur haftet für die ordnungsgemäße Funktionsfähigkeit Ihrer Wallbox. Darum ist eine technische Sicherheitsprüfung nach der Wallbox-Installation verpflichtend. Fragen Sie nach einem Mess- und Prüfprotokoll für Ihre Unterlagen.
  6. Netzbetreiber über Inbetriebnahme informieren: Abschließend informiert der Installateur den Netzbetreiber darüber, dass Ihre Wallbox nun in Betrieb ist.
Mit App die Wallbox installieren

Wie lange dauert die Wallbox-Installation ungefähr?

Die Installation einer Wallbox dauert in der Regel bis zu einem halben Tag. Aufwendige Umbaumaßnahmen (z.B. Erdarbeiten, um Kabel über längere Strecken in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses zu verlegen) verlängern den Prozess entsprechend.

Wallbox installieren: Welche Kosten fallen an?

Die Installation einer Wallbox kostet zwischen 500 – 2.000 Euro.

Wie die meisten Wallbox-Kostenpunkte sind die tatsächlichen Kosten stark von der individuellen Situation abhängig. Folgende Faktoren wirken sich auf die Installationskosten aus:

  • Starkstromanschluss vorhanden?
  • FI-Schalter vorhanden?
  • Modernisierung der Leitungen nötig?
  • Mauerdurchbruch nötig?
  • Erdarbeiten nötig?
  • Hohe Entfernung zum Sicherungskasten?
  • Zusätzlicher Zähler nötig?
  • Erweiterter Hausanschluss ans öffentliche Stromnetz nötig?
  • Bei smarten Wallboxen: WLAN in Reichweite?

Gegebenenfalls lassen sich die Installationskosten durch eine Förderung für eine Wallbox mindern. Jedoch nehmen die Förderungsmöglichkeiten mittlerweile ab. Informieren Sie sich auf jeden Fall über mögliche Förderangebote, bevor Sie die Wallbox kaufen und installieren.

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Wo sollte die Wallbox platziert werden?

Vor der Installation Ihrer Wallbox gilt es, den perfekten Standort für Ihre Ladestation zu finden. Beachten Sie dabei folgende Faktoren:

Wetterfest? IP-Zertifizierung beachten

Ob in der Garage, unter dem Carport oder am offenen Stellplatz – installieren Sie Ihre Wallbox am besten da, wo Ihr Auto meist steht. Beachten Sie dabei allerdings die IP-Zertifizierung. Eine Wallbox mit der Schutzklasse IP44, IP54 oder IP67 ist wetterfest und somit für den Außenbereich geeignet. Idealerweise schützen Sie Ihre Wallbox dennoch durch ein Wetterschutzdach vor langfristiger Sonneneinstrahlung oder Niederschlag.

Vorhandenen Stromanschluss nutzen?

Der ideale Platz für Ihre Wallbox ist natürlich direkt neben der Ladeklappe Ihres parkenden E-Autos. Doch gibt es in der Garage irgendwo schon einen passenden Stromanschluss? Eine entsprechende Platzierung erspart Ihnen das Verlegen neuer Kabel.

Tragfähigkeit beachten

Da die meisten Wallboxen mit ca. 4 kg sehr leicht sind, eignen sich die meisten Wände für die Montage. Sind ältere Wände oder sensible Putzuntergründe trotzdem ein Problem, bietet eine Stele mit stabilem Fundament Abhilfe.

Bewegungsfreiheit und Kabellänge beachten

Für ausreichend Bewegungsfreiheit einerseits und ein komfortables Handling des Ladekabels andererseits steht das E-Auto beim Laden in etwa 0,5 – 1,5 Metern Abstand neben der Wallbox.

Angenehme Montagehöhe wählen

Auf welcher Höhe die Wallbox an der Wand bzw. dem Standfuß montiert wird, kommt auf die individuelle Körpergröße an. Durchschnittlich wird eine Wallbox in etwa 1,60 Metern Höhe über dem Erdboden montiert.

Sicherheitsabstand einhalten

Achten Sie beim Installieren Ihrer Wallbox darauf, diese nicht in die Nähe von leicht entflammbaren oder explosiven Dingen zu platzieren. Die genauen Sicherheitsabstände finden Sie in der Montageanleitung Ihrer Wallbox.

Wandmontage vs. Standfuß – was sind die Vorteile?

Die Wandmontage ist der Klassiker bei der Wallbox-Installation, da das Mauerwerk eine stabile Befestigungsmöglichkeit darstellt und bereits vorhanden ist. Ein Standfuß (auch Stele oder Standsäule genannt) muss zwar zusätzlich erworben und für sicheren Stand einbetoniert werden, punktet dagegen jedoch durch die flexible Standortbestimmung der privaten E-Ladestation.

Tipps & Wissenswertes zur Wallbox-Installation

Brauche ich Starkstrom für meine Wallbox?

Um Ihr E-Auto möglichst schnell und effizient zu laden, empfiehlt es sich, auf Starkstrom (= 400 Volt) zurückzugreifen. Zwingend nötig ist dies allerdings nicht. Beim Laden gilt: Je höher die Ladeleistung, desto schneller ist der Akku aufgeladen. Folgende Zeiten gelten als Richtwerte zum vollständigen Laden eines leeren 40 kWh Akkus:

Anschluss
Haushaltssteckdose
230 V, 10 A
Wallbox
230 V, 16 A
Wallbox
230 V, 20 A
Wallbox, dreiphasiger Anschluss
400 V, 3x13 A
Wallbox, dreiphasiger Anschluss
400 V, 3x32 A
Ladeleistung
Haushaltssteckdose
2,3 kW
Wallbox
3,7 kW
Wallbox
4,6 kW
Wallbox, dreiphasiger Anschluss
11 kW
Wallbox, dreiphasiger Anschluss
22 kW
Ladezeit
Haushaltssteckdose
ca. 17 Stunden
Wallbox
ca. 11 Stunden
Wallbox
ca. 9 Stunden
Wallbox, dreiphasiger Anschluss
ca. 3,5 Stunden
Wallbox, dreiphasiger Anschluss
ca. 2 Stunden

Welche Stromkabel benötigt man für die Zuleitungen?

Mit welchem Kabeltyp eine Wallbox installiert werden sollte, ist von verschiedenen Faktoren (z.B. Verlegeart, Umgebungstemperatur, Einsatzort, etc.) abhängig. Beispielsweise gut geeignet können folgende Kabeltypen sein:

NYY-J Erdkabel
Vorteil
+ sehr stabil
+ gut isoliert
Nachteil
- starr
- schwer zu verlegen
Empfehlenswert, wenn…
…große Strecken durch das Erdreich führen (Außenbereich)
NYM-J Matelleitung
Vorteil
+ stabil
+ günstig
Nachteil
- etwas starr
- sonnenempfindlich
Empfehlenswert, wenn…
…großteils im Innenbereich verlegt wird
H07RN-F Gummileitung
Vorteil
+ sehr flexibel
+ gut isoliert
+ einfach zu verlegen
Empfehlenswert, wenn…
…keine Verlegung im Erdreich oder unter Putz notwendig ist

Da die Wallbox-Installation ohnehin von einem Fachmann durchgeführt wird, wird dieser Sie bei der Materialwahl unterstützen.

Wie wird die Wallbox vor Dritten gesichert?

Durch folgende Maßnahmen schützen Sie Ihre Wallbox und Ladekabel vor Fremdnutzung oder Diebstahl:

  • Nutzungsbeschränkung: Gerade in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern oder ähnlichen teilöffentlichen Bereichen empfiehlt sich eine Wallbox mit Zugriffsbeschränkung. So kann nur laden, wer z.B. eine RFID-Karte, einen Appzugang oder Schlüssel besitzt.
  • Installationskasten: In einem abschließbaren Installationskasten schützen Sie Ihre Wallbox vor Fremdnutzung, Diebstahl und Vandalismus. Achten Sie dabei auf genügend Lüftungsschlitze, da beim Laden Hitze entsteht.
  • Ladekabel: Ladekabel sind besonders einfach zu stehlen. Typ 2 Stecker besitzen darum eine automatische Verriegelung als Diebstahlschutz: Sie lassen sich während des Ladevorgangs nicht von Dritten herausnehmen.
  • Kameraüberwachung: Natürlich eignen sich auch klassische Überwachungsmaßnahmen als Diebstahlschutz. Smarte Kameras wie z.B. die Bosch Smart Home Eyes Außenkamera erkennen dank intelligenter Videoanalyse, wenn sich jemand an Ihrer Wallbox bedient – und informieren Sie direkt per App.
  • Versicherung: Sollte Ihre Wallbox doch gestohlen oder beschädigt werden, deckt die Kosten je nach Police Ihre Kfz- oder Hausratsversicherung ab. Ist die Wallbox fest mit dem Gebäude verbunden, ist sie als Teil der Wohngebäudeversicherung zudem gegen z.B. Hagel-, Feuer- oder Wasserschäden versichert.

FAQ zur Wallbox-Installation

Welche Rolle spielt der Kabelquerschnitt bei der Zuleitung?

Die Dimension der Zuleitung zur Wallbox ist abhängig von der Leistungsaufnahme und der Leitungslänge. Je dicker der Kabelquerschnitt, desto mehr Leistung kommt an der Wallbox an. Wählen Sie den Kabelquerschnitt ruhig etwas dicker als nötig, um Leitungsverluste zu reduzieren.

Ist die Wallbox-Installation an einem alten Haus schwieriger als in einem neuen Haus?

Generell kann an jedem Haus eine Wallbox installiert werden. Falls z.B. alte Leitungen erneuert oder extra ein Starkstromanschluss verlegt werden muss, kann das die Installation zwar etwas aufwendiger gestalten, das Projekt ist jedoch für einen Fachmann trotzdem gut umzusetzen.

Sollte man einen eigenen Stromzähler für die Wallbox implementieren?

Ein eigener Stromzähler kann sinnvoll sein, da manche Netzanbieter günstigere Tarife für Autostrom anbieten. Auch für Firmenwägen ist ein separater Zähler aus steuerlichen Gründen von Vorteil. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Mehrparteienhäuser, bei denen der Ladestrom einzelnen Parteien zugeordnet werden muss. Praktisch: Smarte Wallboxen bieten jederzeit einen Überblick über den Stromverbrauch der E-Ladestation.

Nach der Installation: Muss eine Wallbox regelmäßig gewartet werden?

Für private Wallboxen besteht im Gegensatz zu betrieblichen Wallboxen, die jährlich geprüft werden müssen, keine Wartungspflicht. Es empfiehlt sich jedoch, die Wallbox alle 2-4 Jahre überprüfen zu lassen. Die Kosten dafür liegen bei etwa 200 Euro.