Ein Paar sitzt im Wohnzimmer auf dem Sofa und genießt die saubere Luft dank den neuen Luftreinigern von Bosch

Luftreiniger bei Allergie gegen Pollen, Hausstaub und Tierhaare

Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens in Innenräumen, genau genommen mehr als 90 % unseres Tages. Doch die Raumluft vieler Haushalte ist mit Schadstoffen und Allergenen belastet! Gerade in der Pollenzeit von April bis August häufen sich allergische Symptome wie eine verstopfte Nase, Niesattacken, Atemwegsprobleme, Juckreiz und tränende Augen. Aber auch Hausstaub und Tierhaare lösen Allergien zuhause aus. Bei Bosch erfahren Sie, wie Luftreiniger bei Allergien helfen können und welche Eigenschaften die besten Luftreiniger für Allergiker gegen Pollen, Staub und Tierhaare mitbringen sollten. Auch stellen wir Ihnen die neuen Bosch Luftreiniger vor, die für Allergiker geeignet sind. Darüber hinaus klären wir, ob eine Kostenübernahme von der Krankenkasse möglich ist und rücken einzelne Allergien in den Fokus.

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Für Schnellleser: Das Wichtigste zu Luftreinigern für Allergiker

  • Luftreiniger verbessern die Luftqualität und sorgen für ein gesundes Wohnklima.
  • Ein Luftreiniger ist bei Allergien wie einer Hausstauballergie oder gegen Pollen und Tierhaare sinnvoll, da die Geräte die Belastung mit Allergenen im Innenraum reduzieren.
  • Der wichtigste Baustein bei einem Luftreiniger ist das Filtersystem, besonders bei Allergikern sind die Filterart und die Filter-Effizienzklasse entscheidend.
  • Wenn Sie den besten Luftreiniger für Allergiker kaufen, sollte er mit einem HEPA-Filter ausgestattet sein.
  • Luftreiniger mit einem HEPA-Filter der Klasse 13 filtern besonders effektiv über 99,9 % der kleinsten Schwebepartikel und Allergene aus der Umgebungsluft.
  • Beim Kauf von Luftreinigern bei Allergien sollten Sie darauf achten, wie groß der zu reinigende Raum ist, um die Leistung des Gerätes entsprechend darauf abzustimmen.
  • Luftreiniger werden bei Allergien grundsätzlich nicht von der Krankenkasse übernommen.



Sind Luftreiniger für Allergiker sinnvoll?

Bei vielen der rund 30 Millionen Allergiker in Deutschland herrscht zuhause Unwohlsein statt Wohlfühlatmosphäre. Schuld daran sind Allergene, Staub oder Tierhaare, die in der Luft schweben und Tag und Nacht von den Betroffenen eingeatmet werden. Grundsätzlich stellt das keine Gefahr für die Gesundheit dar, doch bei Allergikern schlägt das Immunsystem Alarm aufgrund einer Überreaktion auf harmlose Stoffe in der Umwelt.

Luftreiniger sind bei Allergien durchaus sinnvoll oder wenn Sie an einer Atemwegserkrankung wie Asthma und COPD leiden. Entscheidend ist, welche Filterart verwendet wird. Luftreiniger für Allergiker schaffen Abhilfe beim Kontakt mit Pollen und Hausstaubmilben und helfen, die Belastung in den eigenen vier Wänden spürbar zu reduzieren. Auf diese Weise können Luftreiniger zur Linderung von Allergie-Symptomen beitragen. Und zwar ohne, dass Sie etwas dafür tun müssen. Während Sie sich entspannen oder Ihrer Arbeit nachgehen, macht das Gerät die Arbeit. So entsteht eine gesunde Raumluft und Sie können wieder besser durchatmen. Ein vollkommen allergiefreies Zuhause gibt es wohlgemerkt nicht, aber qualitative Luftreiniger können bereits einen großen Unterschied für Allergiker machen.

Luftreiniger sind nicht nur für Allergiker eine sinnvolle Lösung, sondern in jedem Haushalt eine gesundheitsfördernde Maßnahme für saubere, gesunde Luft. Tatsache ist: Die Luftverunreinigung und Feinstaubbelastung ist drinnen häufig höher als im Freien! Grund dafür ist, dass im Innenraum weniger Verdünnungseffekte wirken als in der Außenluft, wie das Umweltbundesamt informiert. Je kleiner die Staubpartikel sind, desto größer ist das Risiko zu erkranken, da die Schadstoffe tiefer in die Atemwege und Bronchien eindringen können. Durch die zunehmenden Umweltbelastungen und Klimaveränderungen treten Pollenallergien bzw. Heuschnupfen immer häufiger auf, wie Forscher beobachten. Der Pollenflug ist heutzutage länger und intensiver, da sich der Feinstaub an die Pollen anlagert und ihre allergene Wirkung verstärkt.

Doch wie kommen die Allergene ins Haus oder in die Wohnung? Pollen und andere Schadstoffe von draußen setzen sich beispielsweise auf unserer Kleidung und Schuhen fest oder gelangen durch offene Fenster und Türen in den Wohnraum. Auch durch das Zusammenleben mit Katzen und Hunden geraten Tierhaare in den Innenraum.

Wie filtert ein Luftreiniger Pollen, Staub und Tierhaare?

So geht den Allergenen die Puste aus: Luftreiniger verbessern die Luftqualität im Raum, indem sie herumfliegende, kleinste Partikel effektiv aus der Luft filtern. Dies erfolgt mit bestimmten Filtern. Luftreiniger saugen die umgebende Raumluft an und geben sie danach gereinigt und nahezu allergenfrei wieder ab. Es gibt verschiedene Filterarten, die je nach Klassifizierung unterschiedliche Filterleistungen aufweisen. Entscheidend ist die Partikelgröße, die der Filter des Luftreinigers abfangen kann. Wenn die Teilchen mit dem Filter in Kontakt kommen, bleiben Sie an den synthetischen Fasern haften. Diese bestehen meist aus Zellulose oder Glasfaser. Wichtig dabei ist, dass die Luft dabei eine möglichst große Fläche durchströmt.

Funktionsweise des Bosch Air 6000 Luftreinigers visualisiert

Ein Luftreiniger für Allergiker ist nur dann sinnvoll, wenn er mit einem HEPA-Filter ausgestattet ist. HEPA steht für „High Efficiency Particulate Air“ und bezeichnet einen Hochleistungs-Schwebstofffilter mit hoher Wirksamkeit gegen Teilchen. HEPA-Filter weisen eine sehr hohe Filterleistung gegen Staubpartikel größer als 0,1 bis 0,3 Mikrometer auf. Dazu zählen unter anderem Allergene wie Pollen und Hausstaubmilben, aber auch Viren und Bakterien. Bei Allergikern wird ein HEPA-Filter der Klasse H13 empfohlen, dieser filtert über 99,9 % der Partikel aus der Luft. Derselbe Hinweis gilt für Luftreiniger gegen Viren wie das Coronavirus. Zum Vergleich: Hochleistungs-Partikelfilter (EPA-Filter = Efficient Particulate Air Filter) mit der Filterklasse E10 bis E12 fangen nur 85 % bis 99,5 % ab. Je höher die Zahl, desto höher der sogenannte Abscheidegrad.

Beispielrechnung: Bei einem HEPA-13 Filter werden 99,95 % der Schadstoffe abgefangen, das heißt von 100.000 Partikeln kommen nur 50 Teilchen durch. Diese Zahl verdeutlicht, welchen enormen Vorteil HEPA-Filter bei einem Luftreiniger für Allergiker bieten in Bezug auf die Reduzierung von Schadstoffen in der Luft.

Es gibt auch Luftreiniger, die ohne Filtersysteme auskommen. Zum Beispiel Luftreiniger mit UV-C Licht gegen Viren und Bakterien, die jedoch weniger effektiv sind als HEPA-Filter. Auch ist nicht jede Luftreinigungstechnik bedenkenlos für die Gesundheit. Die Verbraucherzentrale warnt etwa vor Ozon-Luftreinigern, die mit Ionisatoren arbeiten. Grund dafür ist, dass die Raumluft mit Reizgas belastet wird und gesundheitsschädliche Stoffe entstehen können.

Für Allergiker und Asthmatiker wäre auch eine Kombination aus Luftreiniger und Befeuchter als Kombigerät sinnvoll. Denn für eine gesunde Innenraumluft spielt neben der Luftqualität auch die Luftfeuchtigkeit eine große Rolle. Empfohlen wird eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 40 bis 55 %. Das richtige Raumklima für Allergiker sollte weder zu feucht noch zu trocken sein. Bei feuchter Raumluft sinken Hausstaub oder Tierhaare schneller zu Boden, was von Vorteil bei Allergien ist. Auch sterben die meisten Milben unter 60 % Feuchtigkeit ab. Ein Luftreiniger und Befeuchter ist ebenfalls sinnvoll, damit die Schleimhäute weniger austrocknen. Das hilft besonders bei Pollenallergien.

Bester Luftreiniger für Allergiker: Darauf sollten Sie achten

Es gibt wichtige Kriterien, die ein geeigneter Luftreiniger für Allergiker erfüllen sollte:

Raumgröße

Prüfen Sie vorab, wie groß der zu reinigende Raum ist und für welche Fläche der Luftreiniger ausgelegt ist. Um Allergie-Symptome bestmöglich zu lindern, muss die Reinigungsleistung des Luftreinigers zur Raumgröße passen.

Reinigungseffizienz

Entscheidend bei Allergikern ist, wie schnell der Luftreiniger arbeitet bzw. wie viel Raumluft das Gerät innerhalb einer Minute reinigen kann. Die Leistungszahl für Luftreiniger wird als sogenannte “Clean Air Delivery Rate” erfasst. Je höher der sogenannte CADR-Wert liegt, desto besser ist der Luftfluss im Raum.

Filter

Der wichtigste Baustein bei einem Luftreiniger ist das Filtersystem. Wenn Sie einen Luftreiniger für Allergiker kaufen, müssen Sie primär darauf achten, welcher Filter eingebaut ist und mit welcher Filterleistung. Am besten bei Allergien ist ein HEPA-Filter. Wichtig ist auch zu prüfen, wie oft das Filtersystem gewechselt werden muss. Prüfen Sie dazu die Angaben des Herstellers. Ist der Filter erst einmal voll, kann der Luftreiniger für Allergiker nicht mehr mit voller Leistung arbeiten.

Weitere wichtige Ausstattungsmerkmale und Faktoren beim Kauf eines Luftreinigers sind:

Lautstärke

Für einen ungestörten Betrieb im Innenraum ist es wichtig, wie leise der Luftreiniger arbeiten kann. Gerade, wenn man den Luftreiniger im Schlafzimmer verwendet. Achten Sie darauf, ob es einen Nachtmodus gibt, mit dem das Gerät besonders leise arbeitet.

Zusatzfunktionen

Praktische zusätzliche Ausstattungsmerkmale machen die Bedienbarkeit des Luftreinigers noch einfacher. Beispielsweise ein Touch Display, ein Lichtsensor, der Auskunft über den Reinigungs-Status gibt, eine smarte App Steuerung oder Sprachassistenz.

Preise

Hochwertige Luftreiniger können schnell mehrere Hundert Euro in der Anschaffung kosten. Doch es gibt auch bereits gute und günstige Geräte. Beachten sollten Sie allerdings immer, dass mit der Zeit Zusatzkosten beim Filterwechsel entstehen. Prüfen Sie beim Kauf eines Luftreinigers nicht nur den Gerätepreis, sondern auch wie teuer die Ersatzteile sind.

Aufstellungsort

Der Luftreiniger muss gut im Raum platziert werden, damit er sein volles Potential ausschöpfen kann. Idealerweise stellen Sie den Luftreiniger in 30 cm Abstand zu allen Ecken auf. So kann die Luft von allen Seiten gleichmäßig im Raum angesaugt werden und zirkulieren.

Luftreiniger für Allergiker kaufen von Bosch

Der Bosch Luftreiniger Air 4000 ist ein idealer Luftreiniger bei Allergien, da er mit einem dreischichtigen Filtersystem ausgestattet ist für eine hocheffiziente Luftreinigung.

Der Bosch Luftreiniger “Air 4000” hat folgende Eigenschaften:

Bosch Luftreiniger Air 4000

  • Enthält einen 3-in-1-Filter bestehend aus Vorfilter, Aktivkohlefilter und HEPA-13 Filter.
  • Entfernt 99,9 % aller Verunreinigungen aus der Luft wie Pollen, Hausstaub, Tierhaare, Umweltbelastungen, Viren und Gerüche.
  • Filtert die Luft bis zu einer Raumgröße von 62,5 Quadratmetern.
  • Reinigt die Luft mit einer Leistung (CADR) von 300 Kubikmeter pro Stunde.
  • Das langlebige Filtersystem kann einfach in einem Arbeitsschritt gewechselt werden.

Bosch Luftreiniger Air 4000 Display Nahaufnahme

  • Einfache Bedienung mit LED-Touchdisplay und Leuchtring mit farblicher Anzeige der Luftqualität.
  • Smarte Sensoren ermöglichen automatische Anpassung der Luftqualität an die Raumgröße und Ruhemodus für ungestörte Nächte.
  • Zusätzliche Komfort-Funktionen wie Timer und Kindersicherung.
  • Gerät ist einfach flexibel einsetzbar durch kompakte Maße und hochwertiges Design.

Steigern Sie Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit zuhause mit dem Luftreiniger von Bosch.

Übernimmt die Krankenkasse einen Luftreiniger bei Allergie?

Die Kosten für einen Luftreiniger werden bei einer bestehenden Allergie pauschal nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Krankenkasse bezuschusst Luftreiniger möglicherweise in gewissen Ausnahmefällen nach § 33 Sozialgesetzbuch V, wenn eine gesundheitliche Notwendigkeit besteht, um spezielle Bedürfnisse einer erkrankten Person abzudecken. Dabei muss der Luftreiniger als Hilfsmittel und nicht als Gebrauchsgegenstand eingestuft werden. Voraussetzung ist ein entsprechender Nachweis vom Hausarzt oder Allergologen über eine chronische Allergie und die Art der Allergie. Gegebenenfalls hilft auch ein ärztliches Empfehlungsschreiben zum Kauf eines Luftreinigers. Grundsätzlich werden Luftreiniger nicht als erstattungsfähiges Hilfsmittel gelistet. Da jede Krankenkasse individuell über jeden Einzelantrag entscheidet, kann es sich aber lohnen, nachzufragen, wenn starke Allergien Sie im Alltag gesundheitlich beeinträchtigen. Wichtig ist, dass Sie die Kostenübernahme vor dem Kauf abklären mit Ihrer Krankenkasse.

Informieren Sie sich auch bei Ihrer Krankenkasse, welche anderen Möglichkeiten für Allergiker bestehen. Wenn Sie etwa an einer Hausstaubmilbenallergie leiden, übernehmen einige Krankenkassen die Anschaffungskosten für Allergikerbettwäsche nach medizinischer Verordnung. Diese speziellen allergendichten Schutzbezüge verhindern, dass betroffene Personen in Kontakt mit Hausstaubmilben kommen. Inhalations- und Atemtherapiegeräte bei Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD zählen ebenfalls zu bezuschussten Hilfsmitteln. In der Regel übernimmt die Krankenkasse bei Allergikern die Kosten für eine Desensibilisierung, verschreibungspflichtige Medikamente und Allergietests bei konkretem Verdacht.

Luftreiniger bei Pollenallergie

Viele Menschen haben durch den klimabedingten, längeren und intensiveren Pollenflug nicht nur im Frühling und Sommer, sondern mitunter fast das ganze Jahr Beschwerden. Die wesentlichen, allergieauslösenden Pollen stammen von Bäumen, Gräsern und Blütenpollen. Doch Allergene machen bekanntlich nicht draußen vor der Haustür halt. Drinnen werden Pollen und andere Allergene beim Gehen oder durch unterschiedliche Temperaturen aufgewirbelt. Luftreiniger für Pollenallergiker können die Raumluft weitgehend von Allergenen befreien, sodass Menschen mit Heuschnupfen deutlich weniger unter den Krankheitssymptomen leiden. Das macht den Alltag um einiges erträglicher, zumal Pollenallergiker oft auch allergisch auf Hausstaub reagieren. Luftreiniger sorgen etwa bei herumfliegenden Pollen im Schlafzimmer für einen erholsamen Schlaf und steigern den Komfort.

Ein Baumast voll mit Blüten vor der Terasse im Gartenbereich, im Haus zwei Personen, die auf dem Sofa sitzen.

Luftreiniger gegen Pollen zeigen einen hohen Wirkungsgrad und können binnen weniger Minuten die meisten Pollen im Raum wegfiltern, wenn die Geräte mit HEPA-Filtern bzw. besonders starken Pollenfiltern ausgestattet sind. Solche Feinstaubfilter fangen alle Partikel größer als 0,1 bis 0,3 Mikrometer ab. Die meisten Pollenkörner haben übrigens eine Größe von 10 bis 100 Mikrometer. Luftreiniger sorgen damit für eine pollenfreie Zone in den eigenen vier Wänden. Zusätzlich verhindern spezielle Pollenschutzgitter an Fenstern und Türen das Eindringen von Blütenstaub. Häufiges Staubsaugen ist ebenfalls ein effektives Mittel gegen Pollen.

Luftreiniger gegen Staub

Sie haben eine Hausstauballergie? Ein Luftreiniger gegen Staub ist hilfreich, um in der Luft schwebende Partikel zu filtern. Auf diese Weise verhelfen Luftreiniger zu weniger Staub und folglich zu weniger Staubwischen in Innenräumen. Dieser ist nicht immer sichtbar, doch im Alltag macht sich die Allergie bemerkbar. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass ca. 60 % des Hausstaubs von draußen kommt und ca. 40 % des Hausstaubs drinnen entsteht. Unsere Möbel und Kleidungsstücke werfen zum Beispiel Fasern ab, wir tragen Schmutzteilchen an den Schuhen hinein oder unsere Essensreste zersetzen sich auf dem Boden. Besonders beim Putzen wird viel Hausstaub aufgewirbelt. Durch geöffnete Fenster gelangen weitere Staubpartikel in den Wohnraum. Staubbildung zuhause lässt sich also nicht vermeiden.

Eine Person wischt Staub aus den Regalen in einem Kinderzimmer

Hausstaubmilben sind die häufigsten Auslöser einer Innenraum-Allergie. Milben sitzen vor allem gerne im Bett, also in der Matratze und Bettwäsche. Dort sammeln sich viele kleine Hautschuppen an, die Nahrung für die Hausstaubmilben sind, deren Kot allergische Reaktionen auslösen kann. Luftfilter können den fliegenden Staub aus der Luft filtern, noch bevor er sich auf einem typischen Staubfänger wie Möbeln, Regalen, Teppichen und Gardinen festsetzt. Hat sich der Hausstaub erst einmal am Boden abgesetzt, kann jedoch auch der Luftreiniger für Allergiker nichts mehr bewirken. Bei liegendem Staub helfen andere Produkte wie ein feuchtes Staubwischtuch oder ein Staubsauger für Allergiker mit speziellen Aufsätzen, die Staub und Milben wegsaugen. Einen Luftreiniger gegen Feinstaub in Innenräumen einzusetzen, ist ebenfalls sinnvoll. Solange er einen HEPA-Filter besitzt, der auch kleinste Partikel filtern kann. Für feinen Baustaub aus der Industrie oder Werkstatt kommen allerdings spezielle Baustellen-Luftreiniger zum Einsatz.

Luftreiniger für Tierhaare

Ob Katzen oder Hunde: Haustiere verlieren permanent Hautpartikel und Tierhaare im Wohnraum, die bei fast jedem zehnten Deutschen allergische Symptome auslösen. Ein Luftreiniger kann eine sinnvolle Investition sein, wenn Sie unter einer Tierhaarallergie leiden. Dabei reagieren Betroffene übrigens nicht auf die Tierhaare selbst, sondern auf die Proteine in Hautschuppen, Speichel, Kot und Urin. Diese allergieauslösenden Partikel bleiben an den Tierhaaren haften. Tierhaarallergene sind äußerst klein und leicht und schweben daher länger in der Luft als Hausstaubmilben.

Im Vordergrund liegt eine Katze in ihrem Körbchen, im Hintergrund sitzen zwei Feundinnen am Tisch und trinken Kaffee.

Besonders verbreitet ist die Katzenhaarallergie. Neben dem regelmäßigen Entfernen von sichtbaren Katzenhaaren am Boden und auf Möbeln, kann ein Luftreiniger dabei helfen, die aufgewirbelten Katzenhaare aus der Luft zu filtern. Ein Luftreiniger für Tierhaare sollte einen HEPA-Filter haben, um möglichst viele Mikropartikel zu erwischen. Darüber hinaus ist es bei einer Katzenallergie ratsam, neben einem Luftreiniger auch weitere Maßnahmen wie regelmäßiges Putzen und Staubsaugen durchzuführen. Spezielle Allergiker-Staubsauger weisen eine höhere Saugleistung auf als reguläre Staubsauger und sorgen mit HEPA-Filtern für saubere Ausblasluft.

Hilfreiche Alltagstipps für Allergiker

Es gibt verschiedene Wege und Mittel, die Allergene in Innenräumen effektiv zu reduzieren:


  • Beobachten Sie mit einem Pollenflugkalender wann genau welche Pollen fliegen. Informieren Sie sich zum Beispiel beim Deutschen Allergie- und Asthmabund.
  • Lüften Sie nur zu bestimmten Zeiten, am besten tagsüber die Fenster geschlossen halten und nur früh morgens und abends lüften, wenn weniger Pollen fliegen. Spazierengehen bietet sich für Allergiker besonders nach Regenfällen an.
  • Schaffen Sie sich einen Luftreiniger für Allergiker* an mit einem HEPA-13 Filter, um die Belastung mit Staub, Pollen und Tierhaaren zuhause deutlich zu reduzieren.

  • Benutzen Sie einen Allergiker-Staubsauger, der mit einem HEPA-Filter ausgestattet ist, die nur saubere Luft wieder auspusten. Idealerweise Geräte mit speziellen Aufsätzen zum Absaugen von Milben im Bett oder Tierhaaren auf Polstermöbeln.
  • Regelmäßiges Waschen von Bettzeug und Kleidung bei mindestens 60 Grad ist effektiv, um Allergene zu beseitigen. Bevorzugt mit allergikerfreundlichen Waschmaschinen und Wäschetrocknern. Allergiker sollten Ihre Bettwäsche alle ein bis zwei Wochen wechseln. Hilfreich ist auch Allergikerbettwäsche.
  • Spezielle Pollenschutzgitter an Fenstern und Türen verhindern das Eindringen von Blütenstaub in den Wohnraum.

* Bosch Luftreiniger verfügen über ein hocheffizientes 3in1-Filtersystem mit HEPA-Filter und sind daher bestens für Pollen-, Hausstaub- und Tierhaar-Allergiker geeignet.

FAQ zum Thema Luftreiniger bei Allergien

Sind Luftreiniger für Allergiker sinnvoll?

Ja, Luftreiniger sind bei Allergien durchaus eine sinnvolle Lösung, da sie die Belastung durch Allergene wie Pollen, Hausstaub und Tierhaare im Innenraum spürbar reduzieren und allergische Symptome lindern. Entscheidend dabei ist, dass ein feiner HEPA-Filter zum Einsatz kommt. Wer unter starken Allergien wie Heuschnupfen leidet, sollte neben einem Luftreiniger für Allergiker auch zusätzliche Maßnahmen unternehmen wie regelmäßiges Staubsaugen, spezielle Pollenschutzgitter oder häufiges Waschen der Kleidung.

Wie oft muss der Filter bei Luftreinigern gewechselt werden?

Der Filter von einem Bosch Luftreiniger hat je nach Nutzung eine Lebensdauer von 6 bis 12 Monaten. Beim Erstkauf wird ein Filter mit dem Gerät gestellt, danach können Sie den Filter als Ersatzprodukt käuflich erwerben. Es wird empfohlen, den Filter bei einem Luftreiniger in regelmäßigen Abständen zu wechseln, denn nur so ist eine volle Filterleistung garantiert, die bei Allergikern entscheidend ist. Das dreischichtige Filtersystem von Bosch kann in einem einfachen Arbeitsschritt gewechselt werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, den Vorfilter selbst zu reinigen. HEPA-Filter und Aktivkohlefilter sollten jedoch nachgekauft werden, wenn die Filterleistung nach längerer Nutzung sinkt.

Welche Luftreiniger sind gut für Allergiker?

Ein HEPA-Filter ist bei einem Luftreiniger für Allergiker ein Muss. HEPA-13 Filter können 99,9 % der Partikel aus der Luft filtern, selbst winzige Teilchen bis zu 0,1 Mikrometer. Dazu zählen unter anderem Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaare. Je größer die Oberfläche des Filters ist, desto mehr Allergene können gefiltert werden. Wichtig bei einem Luftreiniger bei Allergien ist auch, dass die Leistung des Gerätes richtig für die Raumgröße ausgelegt ist. Die sogenannte “Clean Air Delivery Rate” gibt in Kubikmeter pro Stunde an, wie effektiv der Luftreiniger die Luft säubern kann im Bezug auf die Raumgröße und das umgesetzte Volumen. Je höher der CADR-Wert ist, desto besser.

Warum sind Bosch Luftreiniger für Allergiker geeignet?

Der wichtigste Baustein eines Luftreinigers ist das Filtersystem. Bosch arbeitet mit einem dreischichtigen Filtersystem für eine hocheffektive Luftreinigung. Durch die Kombination aus Vorfilter, Aktivkohlefilter und HEPA-13 Filter schafft es das Filtersystem bis zu 99,9 % der ultrafeinen Schwebstoffe aus der Luft herauszufiltern.

Hilft ein Luftreiniger gegen Staub?

Ja, Luftreiniger entfernen herumfliegenden Hausstaub, indem die Geräte die umgebende Raumluft ansaugt und Staubpartikel sowie andere Schadstoffe am Filter haften bleiben. Anschließend bläst der Luftreiniger gesunde, saubere Luft aus. Damit ein Luftreiniger gegen Staub wirkt, sollte er mit einem feinen HEPA-Filter ausgestattet sein, der auch kleinste Mikropartikel wie Feinstaub abfängt.

Gibt es zertifizierte Luftreiniger für Allergiker?

Allergikerfreundliche Luftreiniger tragen häufig ein qualitätsgeprüftes ECARF-Zertifikat. Die Europäische Stiftung für Allergieforschung prüft in Studien, ob die Geräte speziell für Menschen mit Allergien ausgelegt sind und vergibt das Qualitätssiegel, wenn die Kriterien erfüllt sind. Luftreiniger werden mit einem ECARF-Zertifikat ausgezeichnet, wenn sie im alltäglichen Betrieb eine messbare Verbesserung der Luft für die angegebene Raumgröße erreichen.

Zahlt die Krankenkasse Luftreiniger bei Allergie?

Grundsätzlich gelten Luftreiniger nicht als ein erstattungsfähiges Hilfsmittel. Die Kostenübernahme für einen Luftreiniger bei Allergien ist von der Krankenkasse nur in Ausnahmefällen möglich.

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