Energiequellen: Regenerative Energie für eine saubere Zukunft

Der wachsende, globale Energieverbrauch hat enorme Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Neben Transport und Verkehr, Industrie und Landwirtschaft gehört auch die Heizung und Warmwassererzeugung zu den größten Verbrauchern. Darum ist der Einsatz regenerativer Energiequellen, die CO2 sparen, bei Bosch eine der obersten Prioritäten.

Fossile Energiequellen können als Übergangslösung dienen

Die gute Nachricht ist: Eine Energiewende ist möglich. Eine Hauptrolle spielt im Bereich Heizung und Warmwasserbereitung der Umstieg von fossilen Energiequellen auf erneuerbare Energieträger . Gleichzeitig verfolgen Energieeffizienz-Ansätze das Ziel, mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen den Verbrauch zu senken. Moderne Gebäudekonzepte setzen auf Stromerzeugung aus Sonnenenergie und nutzen Wärme und andere Energieformen mit maximaler Effizienz.

Aktuell sind Erdöl, Erdgas und Kohle noch die wichtigsten Energiequellen für die Wärmeerzeugung. Sie sind wichtige Übergangslösungen während der Umsetzung der Energiewende.

Erdöl hat den größten Anteil am weltweiten Energieverbrauch als Grundstoff für Kraftstoffe und Heizöl. Die bekannten Vorräte sind für mehrere Jahrzehnte ausreichend. Allerdings liegen sie zunehmend an schwer und teuer zu erschließenden Orten und in sensiblen Ökosystemen. Erdöl aus unkonventionellen Lagerstätten ist ökologisch besonders umstritten.

Erdgas spielt als fossile Energiequelle eine stark zunehmende Rolle. Es existieren weltweit sehr große Reserven. Die preiswerte Gewinnung und der einfache Transport sind ebenso Vorteile wie die relativ saubere und energieeffiziente Verbrennung.

Steinkohle und Braunkohle sind als Energiequellen für die Stromerzeugung noch schwer zu ersetzen. Ihre Nutzung ist allerdings rückläufig. Die bekannten Reserven sind sehr umfangreich. Beim Verbrennen von Kohle für die Verstromung entstehen durch veraltete Kraftwerkstechnik oft besonders hohe Schadstoffemissionen.

Alle fossilen Energiequellen müssen in ihrer Nutzung massiv abgebaut werden. Sollen die Folgen des Klimawandels beherrschbar bleiben, muss der CO2-Ausstoß für die Gebäudeheizung wie auch für die Stromerzeugung innerhalb absehbarer Zeit nahe Null betragen. Das ist nur mit regenerativen Energiequellen möglich.

Alternative Energie steigen in ihrer Bedeutung

Aktuell decken die regenerativen Energiequellen nur einen kleinen Prozentsatz des weltweiten wie auch des nationalen Energieverbrauchs. Der Anteil ist allerdings stetig und mit wachsender Geschwindigkeit steigend. Im Heizungsbereich stehen dafür zahlreiche moderne und wirtschaftliche Lösungen zur Verfügung.

Eine wichtige Form regenerativer Energie ist die Solarenergie. Sonnenstrahlung kann mit Hilfe von Photovoltaik oder Solarthermie für Stromgewinnung oder zur Gewinnung von Wärmeenergie von Nutzen sein.

Windenergie ist eine preiswerte, praktisch überall verfügbare Energiequelle , insbesondere für die Stromerzeugung. Allerdings sind in dicht besiedelten Regionen die geeigneten Standorte begrenzt.

Wasserkraft spielt regional eine unterschiedliche Rolle. Die Stromgewinnung aus Wasserkraft gilt als ökologisch sehr vorteilhaft. Der grüne Strom kommt dann zum Beispiel für den Betrieb von Wärmepumpen zum Einsatz. Pumpspeicherwerke sind eine wichtige Speichertechnologie, die bei schwankenden Erträgen aus Solar- und Windenergie die Netzstabilität sicherstellt. Die Verbauung von Flussläufen ist allerdings problematisch. Ein Sonderfall ist die Energieerzeugung aus Gezeitenenergie oder Wellenbewegungen.

Als erneuerbare Energiequelle für Wärmepumpen sind Geothermie, das Grundwasser und die Wärme der Umgebungsluft attraktiv. Wärmepumpen sind eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende auch und besonders im Heizungsbereich. Eisspeicher und Latentwärmespeicher ermöglichen in Kombination mit Wärmepumpen sogar die saisonale Speicherung von Wärmeenergie.

Informieren Sie sich hier über unser Produktportfolio

Fragen Sie jetzt einfach direkt ein Angebot für einen Wärmeerzeuger von Bosch an

Heizungsanfrage-Tool