Energiespartipps: Effizient Strom- und Heizkosten sparen

Die Kosten für Energie machen hierzulande im Durchschnitt über 12 Prozent des Haushaltbudgets aus. Die Erzeugung von Strom, Heizwärme und Warmwasser verursacht außerdem hohe Treibhausgasemissionen und Umweltbelastungen. Finden Sie hier praktische Energiespartipps, die mit wenig Mühe den Verbrauch reduzieren: So entlasten Sie Umwelt und Geldbeutel!

Strom sparen mit guten Gewohnheiten

Elektrische Geräte sind in jeder Minute Teil unseres Alltags. Stromverbrauch fällt uns meist kaum ins Auge. Doch jedes Gerät und jeder Knopfdruck erzeugt Kosten und Emissionen. Hier gibt es in den meisten Haushalten ein großes Sparpotenzial.

Es klingt vielleicht simpel: Doch der wichtigste Energiespartipp im Bereich Strom ist, Geräte nach Möglichkeit ausgeschaltet zu lassen. Überlegen Sie sich eine Woche lang genau, ob der gewohnte Knopfdruck wirklich notwendig ist, nur der vermeidbaren Bequemlichkeit dient oder vielleicht sogar völlig überflüssig ist. So schulen Sie die Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge und sehen auf der Jahresabrechnung einen spürbaren Effekt.

Die meisten Haushaltsgeräte verbrauchen auch mehr Energie als nötig wäre. Zum Beispiel sind viele Klimaanlagen oder veraltete Kühlgeräte oft notorische Stromfresser mit Kosten, die Sie zu Recht erschrecken würden. Solche unerkannten Hochverbraucher entlarven Sie durch smarte Steckdosen.

In einigen Fällen lohnt sich der sofortige Austausch durch effizientere und oft sogar komfortablere Modelle. Die Neuanschaffung amortisiert sich bereits nach einigen Jahren durch niedrigere Stromkosten.

Vermeiden Sie den Betrieb von Geräten im Standby und nutzen Sie für Mediengeräte und Computerperipherie eine abschaltbare Steckerleiste. Auch die konsequente Nutzung von LED- und Energiesparlampen für die Beleuchtung ist ein Energiespartipp, der sich oft schon im ersten Jahr bezahlt macht.

Doch selbst die effizientesten Leuchtmittel sollten Sie beim Verlassen des Raumes immer ausschalten. Aufmerksamkeit und Bewusstsein ist auch gefordert, um einen Effekt auszuschließen, der Energiespartipps leicht ins Gegenteil verkehrt: Denn oft sparen Menschen ein wenig an einer Stelle. Und um diesen Erfolg zu feiern konsumieren und verbrauchen sie an einer anderen Stelle umso mehr.

Energiespartipps für weniger Heizkosten und Wärmeverbrauch

Der zweite, große Bereich, in dem Energiespartipps eine große Wirkung entfalten, sind die Heizkosten. Dazu gehört auch das Warmwasser . Der Verbrauch dafür entsteht außer Sichtweite in den Tiefen des Heizungskellers. Die Folgen zeigen sich erst am Jahresende. Umso mehr Grund, genau hinzusehen und sinnvolle Energiespartipps umzusetzen.

Hier ist der erste Energiespartipp ebenfalls wieder sehr simpel: Heizen Sie nur so warm wie nötig! Ein Grad weniger Raumtemperatur kann bis zu 6% der Energie- und Heizkosten einsparen.

Darum ist auch die automatische Nachtabsenkung so wichtig. Kaum jemand stellt nachts manuell immer alle Thermostate um. Die automatische Absenkung erledigt das zuverlässig von selbst und spart damit Nacht für Nacht. Die Heizung nachts ganz abschalten ist ebenfalls ineffizient. Das erneute Erwärmen am nächsten Morgen verbraucht mehr Energie als für das Halten der Temperatur notwendig ist.

Luft im Heizkreis behindert die Wärmeverteilung. Wenn Sie regelmäßig die Heizkörper entlüften, arbeitet das gesamte System effizienter, und Sie heizen mit weniger Energieverbrauch. Die ungünstige Platzierung von Möbeln, Vorhängen oder einer Heizkörperabdeckung kann die Effizienz ebenfalls senken und den Verbrauch erhöhen.

Eine gut gedämmte Fassade mit hochwertigen Türen und Fenstern ist nicht unbedingt ein Energiespartipp: Eher eine professionelle Maßnahme für die energetische Sanierung. Allerdings können Sie einen Teil der Wirkung schon erzielen, indem Sie nur auf dichte Fenster achten und offene Fugen verschließen. Mittel dafür finden Sie in jedem Baumarkt.

Auch das richtige Lüften ist ein Energiespartipp, den Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Der regelmäßige Luftaustausch kann so erfolgen, dass dabei möglichst wenig Wärme verloren geht: Mehrmals täglich stoßlüften erneuert den Sauerstoff und trägt Feuchtigkeit aus, ohne dass der Wohnraum selbst auskühlt.

Jetzt beraten lassen und Modernisierung nicht hinauszögern

Trotz aller Energiespartipps: Altbauten sind energetisch oft in einem ungünstigen Zustand. Zum Service eines Energieberaters gehört auch die preiswerte Erstberatung zur energetischen Sanierung. Dabei werden die wichtigsten Bereiche, in denen überhöhte Kosten entstehen, deutlich gemacht. Der Energieausweis zu Ihrer Immobilie enthält qualifizierte Hinweise, welche Schritte für die energetische Sanierung des betreffenden Gebäudes besonders wirkungsvoll und empfehlenswert sind.

Diese Maßnahmen sollten Sie nicht zu lang hinauszögern. Denn mit einem undichten Dach, einer ineffizienten Heizung und einem unzureichenden Energiemanagement zahlen Sie Jahr für Jahr unnötig Geld an Ihren Energieversorger. Lassen Sie sich jetzt beraten und erfahren Sie, wie Sie die Ausgaben für Strom, Wärme und Warmwasser effizient und nachhaltig senken! Sparsame, einfache und zuverlässige Heiztechnik dafür finden Sie bei Bosch.

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