Energiewende: Entscheidende Schritte im Heizungskeller

Ein entscheidender Ort, an dem die Energiewende gelingen muss, sind die Heizungskeller privater Wohngebäude. Die ökologischen Folgen der Wärmegewinnung für Heizung und Warmwasser benötigen eine drastische Reduktion, um den Klimawandel zu begrenzen. Lesen Sie mehr über ökologische und einfache Lösungen von Bosch!

Der Klimawandel macht die Energiewende notwendig

Wissenschaftler beschreiben den Klimawandel international als eine der größten, globalen Herausforderungen. Ökologisch, sozial und auch wirtschaftlich sind seine langfristigen Folgen kaum absehbar. Das Phänomen ist stark abhängig von CO2 aus der Verbrennung fossiler Energieträger. Als Reaktion darauf fordert die Energiewende, CO2-Emissionen in allen Bereichen zu reduzieren.

Vorrangig betrifft das die Bereiche Energieversorgung, Transport und Verkehr sowie die Gebäudenutzung. Denn die Heizung und Warmwassererzeugung hat einen großen Anteil am nationalen CO2-Ausstoß. Wenn es gelingt, im Rahmen der Energiewende Wärme und Strom zunehmend CO2-neutral aus erneuerbaren Energien zu generieren, ist das ein zentraler Beitrag für die Energiewende und den Klimaschutz.

Die Stromproduktion wird grüner

Die Stromproduktion erfolgt in Deutschland bereits zu über einem Drittel aus erneuerbaren Energien. Die wichtigsten Energiequellen sind Windkraft onshore und offshore, die Photovoltaik, die Wasserkraft und die Verstromung von Biomasse.

Förderung, öffentliche Ausschreibungen und Einspeisevergütungen regeln den weiteren Ausbau. Eine wichtige Rolle spielt auch der Ausbau der Photovoltaik im privaten Bereich. Wird ein Hausdach zum Solarkraftwerk, hat das zahlreiche Vorteile für den Hauseigentümer und für die Allgemeinheit. Diese Option sollte bei der energetischen Sanierung daher immer eine Rolle spielen.

Die Energiewende bei der Stromerzeugung erfolgt nicht ohne Konflikte. So steht unter anderem die Verbauung von Flüssen durch Wasserkraftwerke in der Kritik.

Auch die Ästhetik, der Flächenverbrauch und die Verschattung durch Windkraftwerke ist ein Kritikpunkt. Widerstand gibt es lokal zudem gegen den notwendigen Ausbau des Stromnetzes für die zuverlässige Verteilung dezentral generierter Energie aus erneuerbaren Quellen.

Versorgungssicherheit und der Stabilität des Strompreises stehen in Zweifel, verstärkt durch eine steigende Nachfrage auch im Zusammenhang mit der Einführung der E-Mobilität. Neben technologischem Fortschritt müssen breite, transparente und öffentliche Debatten die Energiewende begleiten.

Erneuerbare Energien für Wärmeerzeugung und Heizung

Für die Energiewende im Bereich von Heizung und Warmwasser herrscht nach Meinung vieler Experten ein großer Nachholbedarf. Noch immer gibt es viele ineffiziente, überdimensionierte Öl- und Gasheizungen im Altbestand. Altbauten mit hohen Wärmeverlusten durch undichte Fassaden, Dächer, Fenster und Türen erzeugen hohe Emissionen.

Gesetzliche Vorgaben für die Energiewende im Gebäudebereich formuliert die EnEV. Ein Ziel dabei ist, mit moderner Heiztechnik die Energieeffizienz bei der Wärmeproduktion zu verbessern. Neben erneuerbarer Energie spielt Gas- und Ölbrennwerttechnik dabei aktuell noch eine große Rolle. Langfristig ist der Umstieg auf erneuerbare Wärmeerzeugung unausweichlich. Gleichzeitig lassen sich durch Dämmung und Abdichtung der Gebäudehülle der Heizbedarf und die Wärmeverluste reduzieren.

Eine besonders wichtige Rolle spielt die möglichst CO2-neutrale Wärmegewinnung durch das Heizen mit erneuerbaren Energien. Langfristig verbinden diese Lösungen geringe Kosten mit niedrigen CO2-Emissionen. Die wichtigsten Technologien sind Biomasse- und Holzheizungen, Solarthermie, Wärmepumpen und die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung.

Hohe Fördermittel des BAFA, der KfW und weiterer Akteure machen den Umstieg und die Sanierung von staatlicher Seite attraktiv. Einfache, praxisnahe und zuverlässige Lösungen für die Energiewende im Heizungskeller finden Sie bei Bosch. Lassen Sie sich jetzt zu allen Fragen der Heizungssanierung und Heizungsmodernisierung beraten!

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