Erdwärmepumpen: Mit Geothermie zukunftsfähig heizen

Geothermische Energie oder Erdwärme ist der Wärmegehalt des Bodens durch gespeicherte Sonnenstrahlung und aus dem Erdinneren. Diese hohe, stabile und kostenlose Energiemenge lässt sich mit Erdwärmepumpen nutzen. Entdecken Sie einfach einen eleganten Weg für umweltfreundliche Heizung und Warmwasserbereitung mit regenerativer Energie!

Stabile Energieversorgung aus der Tiefe der Erde

Der Energiegehalt im Boden ist hoch und stabil. Nur bis etwa 10 Meter Tiefe ist die Bodentemperatur vom Verlauf der Jahreszeiten geprägt. Schon in 2 Metern Tiefe ist die Bodentemperatur an den kältesten Tagen konstant deutlich höher als die Lufttemperatur. Dauerhafte 10 Grad Celsius und mehr sind eine ideale Energiequelle für die Heizung und Warmwasserbereitung mit Erdwärmepumpe .

Die umweltschonende Art der Erdwärmeheizung lässt sich in Einfamilienhäusern konsequent effizient und bedarfsgerecht einsetzen.

Wie funktioniert eine Erdwärmepumpe?

Erdwärmepumpen nutzen wie alle Wärmepumpen einen Kältemittelkreislauf für den effizienten Energietransport. Die Energieaufnahme geschieht im Boden durch die Übertragung von Wärme auf eine Sole oder eine andere Wärmeträgerflüssigkeit, die in einem eigenem Kreislauf zirkuliert.

Über einen Wärmetauscher geht diese Energie auf den Kältemittelkreislauf der Erdwärmepumpe über. Das Kältemittel nimmt die Energie der Erde auf und wird gasförmig. Es fließt weiter zum Kompressor, der es unter Energieverbrauch verdichtet und die Temperatur stark erhöht. Dieser Schritt erzeugt den größten Energieverbrauch bei der Funktion einer Erdwärmepumpe. Am Kondensator gibt das Kältemittel die gesammelte Wärmeenergie an den Heizkreis ab und verflüssigt sich dabei wieder. Der Kreislauf beginnt von neuem.

Wärmepumpen mit Inverter-Technologie passen die Kompressorleistung stufenlos an den Bedarf an. Das kann die Heizkosten weiter senken und die Effizienz noch mehr steigern.

Sonden, Kollektoren und Erdwärmekörbe

Es gibt mehrere Möglichkeiten für die Energieaufnahme im Erdreich. Für Erdwärmesonden sind eine oder mehrere Bohrungen mit einer Tiefe bis zu 100 Metern nötig, was durch den Aufwand entsprechende Kosten verursacht. Dafür liefern Sonden auf geringer Fläche hohe Erträge. Kollektoren liegen flächig in geringer Tiefe. Es sind weniger intensive Erdarbeiten nötig, allerdings auf großer Fläche.

Bei jeder Variante ist das Ziel, genug Aufnahmeleistung zur Verfügung zu stellen, um die Heizlast in Spitzenbedarfszeiten zuverlässig zu decken.

Die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen ist durch die hochwertige Verarbeitung, die Gestaltung der gesamten Heiztechnik und die Bedingungen im Boden bestimmt. Unter günstigen Umständen ist eine JAZ von 4,5 und mehr möglich. Die zuverlässige, wartungsarme und geräuscharme Funktion der Erdwärmepumpe zählt zu ihren großen Vorteilen. So genießen Sie langfristig niedrige Heizkosten und nutzen ein revolutionäres Konzept zur umweltfreundlichen Energiegewinnung mit niedrigen CO2-Emissionen.

Heizen und Warmwasser

Eine Erdwärmepumpe arbeitet besonders effizient mit niedriger Vorlauftemperatur. Das ist wichtig, um eine möglichst gute JAZ und damit eine gute Umweltbilanz und geringe Heizkosten zu erreichen. Voraussetzung sind entsprechende Heizflächen: Fußbodenheizungen und moderne Heizkörper. Auch eine gute Dämmung des Gebäudes ist wichtig, um bequem und zuverlässig mit niedrigen Vorlauftemperaturen zu heizen.

Die Herstellung des Warmwassers stellt andere Anforderungen. Für die thermische Desinfektion sind zeitweise Temperaturen zwischen 55 und 65 Grad erforderlich. Die hochentwickelten Erdwärmepumpen von Bosch können mühelos auch dieses Temperaturniveau bereitstellen. Bivalent nacherhitzen kann allerdings eine energiesparende Option sein.

Damit Sie die größten Vorteile aus moderner Heiztechnik ziehen können, muss die Gesamtanlage nachhaltig geplant sein. Voraussetzung ist eine gute Beratung. Dabei spielt auch die Finanzierung und die staatliche Förderung eine Rolle. Mit einer Wärmepumpe kaufen Sie zukunftsfähige Technik und leisten dafür zu Beginn eine Investition in Ausrüstung und Erschließung.

Um die Technik attraktiver zu machen, können Sie für Erdwärmepumpen Förderungen von staatlicher Seite erhalten. Die BAFA Basisförderung für Erdwärmepumpen ist ein Zuschuss von bis zu 4.500 Euro. Zusatzförderungen in Form von Kombinations-, Kesseltausch- und Effizienzboni erhöhen diese Summe noch mehr. Mit den hochentwickelten Erdwärmepumpen von Bosch lässt sich unter den richtigen Umständen auch die noch höhere Innovationsförderung erreichen. Einige Bundesländer, Kommunen und Energieversorger bieten regional noch weitere Fördermittel für Erdwärmepumpen an. Die Restsumme können Bauherren über günstige Kredite der KfW einfach und zuverlässig finanzieren. Lassen Sie sich jetzt beraten und nutzen Sie Ihre Vorteile voll aus!

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