Förderung Erdwärmepumpe – so erhalten Sie Zuschüsse

Eine Erdwärmepumpe überzeugt mit sicherer Technik und geringen Betriebskosten, denn Wärme aus dem Erdboden steht quasi grenzenlos zur Verfügung. Außerdem erzeugt sie nur einen geringen CO2-Ausstoß. Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie Ihr Eigenheim künftig mit Erdwärme heizen, dann können Sie attraktive staatliche Förderprogramme in Anspruch nehmen.

Was ist die BAFA-Förderung für Wärmepumpen?

Die Förderung der Erdwärmepumpe erhalten Sie über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Die Gelder dafür stellt die Bundesregierung bereit. Insgesamt stehen pro Jahr 300 Millionen Euro an Subventionen zur Verfügung. Das hat einen guten Grund: Deutschland möchte mit ambitionierten Klimaschutzzielen bis zum Jahr 2050 die Energiewende vollzogen haben. Sie soll – im Vergleich zu 1990 – die Emissionen durch Treibhausgase um 80 bis 95 Prozent reduzieren.

Als Verbraucher profitieren Sie von dem sogenannten Marktanreizprogramm, welches besonders umweltfreundliche Heiztechnik in Wohngebäuden fördert. Der Staat unterstützt den Einbau von (Erd)-Wärmepumpen bis 100 kW Nennwärmeleistung und einer Effektivität von 3,8 (Jahresarbeitszahl / JAZ).

Als Anreiz für den Bauherren gibt es vom BAFA eine Basisförderung in Höhe von 4.500 Euro. Zusätzlich sind mehrere Boni vorgesehen, etwa für den zusätzlichen Einbau eines Pufferspeichers oder eine Solarthermie-Anlage. Um die BAFA-Förderung der Wärmepumpe zu erhalten, müssen Sie den Förderantrag gemeinsam mit einem Installateur stellen – und zwar vor der Auftragserteilung.

Welche besonderen Voraussetzungen gibt es für die Erdwärme-Nutzung?

Um in den Genuss der staatlichen Förderprogramme zu kommen, sollten Sie zunächst mit einem Fachmann die Machbarkeit einer Heizung auf Basis von Erdwärme auf Ihrem Grundstück prüfen. Damit stellen Sie die Basis für eine Förderung der Heizung fest.

Eine Erdwärmepumpe mit Flachkollektor benötigt relativ große Montageflächen wegen der horizontalen Verlegung der Module. Eine Sondenbohrung ist unterdessen genehmigungspflichtig. In den einzelnen Bundesländern gibt es hierzu unterschiedliche Regelungen.

Als dritte Option kommen Wärmepumpen mit Erdwärmekorb infrage. Diese liegen nur bis zu einer Tiefe von vier Metern tief in der Erde, was Planungsaufwand und Kosten der Erdwärmepumpen-Anlage reduziert. Generell bietet also fast jedes Grundstück die passenden Voraussetzungen für Erdwärmepumpen . Es kommt lediglich auf das passende Konzept an.

Was kosten Erdwärmesonden?

Die Kosten für die Erschließung von Erdwärme sind anfangs relativ hoch. Neben den Anschaffungskosten für die Pumpe (6.000 – 12.000 Euro) sollten Sie noch 4.000 bis 8.000 Euro Erschließungskosten für die Erdsondenbohrung einkalkulieren. Unter Berücksichtigung der staatlichen Förderung einer Erdwärmepumpe reduziert sich dieser Anschaffungspreis allerdings beträchtlich. Zudem sind Sie künftig nicht mehr auf fossile Energieträger wie Gas oder Öl angewiesen. Lediglich der Stromverbrauch einer Sole-Wasser-Wärmepumpe verursacht laufende Kosten in Höhe von durchschnittlich 750 Euro im Jahr.

Bei dem heutigen Preisniveau für Strom macht sich die Anschaffung einer Wärmepumpe bereits nach zehn Jahren bezahlt. Allerdings ist eher davon auszugehen, dass die Strompreise in Deutschland in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Genau deshalb sollten Sie das Projekt "Erdwärme" so früh wie möglich in Angriff nehmen. Wir beraten Sie gerne zu Ihrem Vorhaben!

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