Förderung Luftwärmepumpe – alle Infos zu Antrag, Höhe und Auszahlung

Sie möchten künftig umweltfreundlich und effizient heizen? Dann sollten Sie über den Kauf einer Luftwärmepumpe nachdenken. Diese Einstiegstechnik in die Welt der Wärmepumpen punktet mit einfacher Installation, einem verhältnismäßig geringen Preis und staatlichen Fördermöglichkeiten .

Welche Wärmepumpen fördert das BAFA?

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – kurz BAFA – bietet eine ganze Reihe Fördermodelle für energetische Sanierungsmaßnahmen an. Wärmepumpen fördert es ebenfalls generell. Das gilt sowohl für die Installation in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden. Um die Fördergelder zu beantragen, müssen allerdings einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sein.

Zunächst einmal darf eine geförderte Pumpe nur eine Nennwärmeleistung von bis einschließlich 100 Kilowatt haben. Die Wärmepumpe darf in Wohngebäuden zur kombinierten Raumheizung und Warmwasserbereitung zum Einsatz kommen. Oder ausschließlich zum Heizen, wenn die Warmwasserversorgung in der Immobilie bereits durch weitere erneuerbare Energien erfolgt.

Außerdem schreibt das Marktanreizprogramm der Bundesregierung einen hydraulischen Abgleich der Anlage und bestimmte Effizienzwerte vor, welche die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ) ausweist. Die JAZ einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sollte mindestens bei 3,5 liegen. Eine Übersicht aller förderfähigen Pumpen stellt das Bundesamt online zur Verfügung – die BAFA-Liste der Wärmepumpen mit Prüfnachweis finden Sie hier .

Wie hoch ist die BAFA-Förderung?

Die Höhe der Zuschüsse richtet sich generell danach, für welche Wärmepumpe Sie sich entscheiden. Die BAFA-Förderung für elektrische Luftwärmepumpen liegt bei 40 Euro pro Kilowatt der installierten Nennwärmeleistung. Sie erhalten jedoch mindestens 1.500 Euro für den Einbau einer monovalenten Wärmepumpe . Hierbei handelt es sich um eine Heizungsanlage, die lediglich auf einem Energieträger basiert. Die gleiche Höhe an Fördergeldern erhalten Sie für die Installation einer leistungsgeregelten Luftwärmepumpe.

Diese Produkte besitzen einen drehzahlgeregelten Kompressor und zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich auch im Teillastbetrieb einsetzen lassen. Mit entsprechend positivem Effekt auf die Jahresarbeitszahl. Alle sonstigen elektrischen Luftwärmepumpen fördert das BAFA mit 1.300 Euro.

Wo beantrage ich die BAFA-Förderung?

Die BAFA-Förderung "Wärmepumpe" sollten Sie immer gemeinsam mit einem Installateur beantragen, und zwar vor Auftragserteilung. Nachdem Sie eine Eingangsbestätigung des BAFA-Antrags erhalten haben, können Sie den Einbau der Luftwärmepumpe beim Heizungsbauer beauftragen. Den BAFA-Antrag "Wärmepumpe" finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Seit Anfang 2018 ist das Antragsverfahren ausschließlich elektronisch. Sie können also alle Angaben direkt im Online-Formular machen.

Nach Installation der Anlage müssen Sie dann nur noch ein paar wichtige Unterlagen einreichen (Fachunternehmererklärung, Rechnung etc.).

Tipp: Wenn Sie zusätzlich zur Luftwärmepumpe noch eine Biomasse- oder Solarthermie-Anlage installieren lassen, erhalten Sie zusätzlich einen Kombinationsbonus. Gleiches gilt beim Austausch der Heizung – das Amt stockt die Förderung in solchen Fällen durch einen individuellen Innovationszuschuss auf.

KfW-Förderung oder BAFA-Förderung?

Die beste Nachricht zum Schluss: Wenn Sie mit einer Luftwärmepumpe Ihre persönliche Energiewende einleiten möchten, winken nicht nur staatliche Zuschüsse der BAFA. In bestimmten Fällen lässt sich diese Förderung auch noch mit einem zinsgünstigen Darlehen der KfW-Bankengruppe kombinieren. Das KfW-Programm "Energieeffizient sanieren" sieht beispielsweise einen Kredit von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit vor. Der Effektivzins dieses Programm ist mit derzeit 1,46 Prozent äußerst attraktiv. Besprechen Sie jetzt alle Möglichkeiten mit einem Installateur aus Ihrer Region!

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