Fossile Energie: Vor- und Nachteile beim Heizen mit Öl, Gas und Kohle

Fossile Energieträger sind die organischen, kohlenstoffreichen Abbauprodukte pflanzlicher Substanz, die sich in früheren, geologischen Epochen angesammelt haben. Vorrangig handelt es sich um Erdöl, Erdgas, Steinkohle und Braunkohle.
Konventionelle Energiequellen nehmen in ihrer Nutzung ab, erneuerbare Energieträger ersetzen sie zunehmend. Sie sind aber aktuell immer noch die wichtigsten Quellen für Strom, Heizenergie und Fahrzeug-Treibstoffe. Die Vorteile fossiler Energieträger liegen auf der Hand. Sie lassen sich günstig abbauen, sind einfach zu transportieren und unkompliziert in der Handhabung. Allerdings hat ihr intensiver Einsatz auch große Umweltschäden zur Folge.

Problematisch sind die Folgen der exzessiven Nutzung für Umwelt und Klima . Zudem werden die Vorräte der nicht erneuerbaren Rohstoffe eines Tages erschöpft sein. Die Energiewende weg von fossiler Energie und hin zu regenerativen Energiequellen ist eine große Herausforderung für das 21. Jahrhundert. Derzeit ist die Versorgung mit fossiler Energie noch nicht gefährdet, zumal die Versorger ständig neue Vorkommen entdecken und erschließen. Die Reserven an Braunkohle fallen besonders umfangreich aus. Ihre Nutzung ist durch die sehr hohen Schadstoffemissionen allerdings höchst umstritten. Daher streben viele Staaten beim Verbrauch der Braunkohle die deutlichste Reduktion an.

Die Kosten der Nutzung fossiler Brennstoffe

Im Vergleich mit erneuerbarer Energie erscheinen fossile Brennstoffe oft noch preisgünstiger. Dazu kommt, dass die Technik für die Nutzung von Kohle, Öl und Erdgas sehr weit verbreitet und entsprechend hoch entwickelt und preiswert ist. Allerdings ist zu erwarten, dass die Brennstoffkosten für Heizöl und Erdgas mittelfristig steigen werden, während erneuerbare Energien mehr Preisstabilität versprechen.
Die Gesamtkosten fossiler Energie liegen zudem höher als nach außen sichtbar ist. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts belaufen sich die Subventionen für fossile Energie weltweit auf knapp 500 Milliarden US-Dollar jedes Jahr.

Für erneuerbare Energie kam dagegen nur eine Summe von rund 100 Milliarden Subventionen jährlich zum Einsatz. Die Folgekosten für Umweltschäden lassen sich meist nur schwer messen und lokal nicht eingrenzen. Langfristig übernimmt sie daher die Allgemeinheit. Damit sind erneuerbare Energien für Heizung , Warmwassererzeugung und Stromerzeugung auch vom wirtschaftlichen Standpunkt zunehmend die günstigere Alternative.

Nutzung und Bedeutung fossiler Energie

Für die Stromerzeugung spielt fossile Energie ebenfalls noch die Hauptrolle. Die Verstromung in Kraftwerken erfolgt vorrangig durch Dampfturbinen und Generatoren. Kraft-Wärme-Kopplung ermöglicht durch Nutzung der Abwärme einen höheren Gesamtwirkungsgrad. Brennstoffzellen und BHKW bieten diesen Vorteil auch für den dezentralen Einsatz mit Eigenstromversorgung.
Erdöl ist Basis für die wichtigsten Fahrzeug-Kraftstoffe wie Ottokraftstoffe, Diesel, Kerosin, Schiffsdiesel und Schweröl. Als Alternativen gewinnen Flüssigkraftstoffe, Wasserstoff und Biogas aus regenerativen Quellen zunehmend an Bedeutung.

Kohle, Heizöl und Erdgas kommen in zentralen Heizanlagen, industriellen und privaten Heizkesseln zum Einsatz, um Heizwärme für Wohn- und Gewerbeobjekte zu erzeugen. Durch hochwertige Dämmung und effiziente Brennwerttechnik lässt sich der Verbrauch von Primärenergie in diesen Bereichen deutlich minimieren. Öl- und Gas-Brennwertkessel sind eine sinnvolle Möglichkeit, um veraltete Heizanlagen auf Basis fossiler Energie zu geringen Kosten zu modernisieren. So sinkt gleichzeitig der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser . Unsere Heizungsexperten beraten Sie gern.