Heizkörper reinigen und so Heizkosten sparen

Ein moderner Kompaktheizkörper mit Konvektor(en) sorgt für behagliche Wärme in Ihren Wohnräumen. Damit Funktionsweise und Optik der Geräte über einen langen Zeitraum erhalten bleiben, sollten Sie die Heizkörper reinigen – am besten zu Beginn der Heizsaison. Mit den passenden Utensilien gelingt dieses Vorhaben in kürzester Zeit.

Wie reinige ich meinen Heizkörper?

Ein staubiger oder dreckiger Heizkörper sieht nicht nur unschön aus. Starke Verschmutzungen können auch negative Auswirkungen auf das Raumklima oder die Verbrauchswerte Ihrer Heizung haben. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Kompaktheizkörper in regelmäßigen Abständen reinigen. Dazu gehört ebenfalls das Entlüften des Heizkörpers!

Um vor der Heizsaison Ihre Kompaktheizkörper wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, brauchen Sie neben ein wenig Zeit auch das passende Werkzeug: Mit einer speziellen Heizkörperbürste befreien Sie den Innenraum des Heizkörpers vom angesetzten Staub. Mit einem passenden Schraubendreher lösen Sie die Abdeckung des Heizkörpers. Bevor Sie die Heizung reinigen, sollten Sie den entsprechenden Heizkörper aber über das Thermostatventil ausschalten und gut abkühlen lassen. So vermeiden Sie, dass Sie sich während des Reinigungsvorganges verbrennen.

Im ersten Schritt lösen Sie das obere Abdeckgitter der Heizung. Es ist empfehlenswert, zuvor den Boden unter dem Kompaktheizkörper abzudecken, damit eventuell herunterfallender Staub nicht auf dem Fußboden landet. Sind diese Schritte erledigt, können Sie das Innere vom Heizkörper reinigen. Sollten Sie keine spezielle Heizkörperbürste griffbereit haben, lässt sich der lose Schmutz auch mit einem Staubsauger aufsaugen. Achten Sie aber darauf, dass Sie mit zu starren Plastikdüsen nicht den Heizkörper verkratzen. Benutzen Sie im Idealfall einen schmalen Staubsaugeraufsatz mit Bürste. Wenn Sie den Punkt "Heizkörper innen reinigen" erledigt haben, können Sie sich der Oberfläche der Heizung widmen. Hierbei benötigen verschiedene Heizkörper Arten eine individuelle Herangehensweise.

Was ist bei der Reinigung zu beachten?

Beachten Sie, dass je nach Oberflächenbeschaffenheit des Heizkörpers die Reinigungsprozedur unterschiedlich ausfallen kann. Das hängt unter anderem auch davon ab, in welchem Raum sich der Heizkörper befindet, den Sie reinigen möchten. Flachheizkörper in der Küche können durch einen Fettfilm verschmutzt sein. Benutzen Sie hier einfach handelsübliches Spülmittel, einen Lappen und ein wenig Wasser zur Außenreinigung. Auf aggressive Reinigungsmittel sollten Sie generell verzichten, um den Heizkörperlack nicht zu schädigen.

In anderen Wohnräumen – wie etwa dem Wohnzimmer oder dem Schlafzimmer – reicht zumeist ein feuchter Lappen, um den Heizkörper zu reinigen. Mit einem Dampfreininger erzielen Sie ebenfalls einen guten Effekt. Durch den heißen Wasserdampf wirkt diese Art der Säuberung zudem leicht desinfizierend. Wenn Sie mit der Reinigung fertig sind, können Sie wieder die gewohnte Wohnraumtemperatur am Heizkörper einstellen.

Wenn Sie einen Badheizkörper reinigen möchten, auf dessen Röhren Sie Ihre Handtücher trocknen, ist ein spezieller Lamellenreiniger empfehlenswert. Dank Mikrofaserbeschichtung lassen sich Staubpartikel mit diesem Putzhelfer sehr gut auffangen und binden. Zudem hinterlässt das weiche Material keine Kratzer auf dem Lack.

Um schwer zugängliche Heizungen von hinten zu reinigen, sollten Sie den Heizkörper demontieren lassen – am besten durch einen Heizungsfachmann. Das ist in regelmäßigen Abständen sehr sinnvoll, denn eine schmutzige Heizung kann bis zu 30 Prozent ihrer Leistung einbüßen. Indem Sie Ihre Heizkörper reinigen, schonen Sie also langfristig auch Ihren Geldbeutel.

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