Heizkosten: Berechnen, vergleichen und reduzieren

Die Heizkosten machen im Haushaltsbudget jedes Jahr einen nennenswerten Betrag aus. Grund genug, genauer hinzusehen. Allerdings ist es beim Neubau und bei einer Sanierung nicht ganz einfach, die zu erwartenden Heizkosten zu berechnen. Erfahren Sie bei Bosch Thermotechnik, wie Sie die Heizkosten sinnvoll vergleichen und effizient reduzieren können!

Was gehört zu den Heizkosten?

Gemäß Heizkostenverordnung zählen zu den Heizkosten die Ausgaben für den Verbrauch zur Erzeugung von Wärme und Warmwasser. Die Nebenkosten und Betriebskosten der Heizanlage kommen hinzu. Das schließt Betriebsstrom, Bedienung, Wartung, Pflege, Reinigung und Instandhaltung und die regelmäßige Prüfung ebenso ein wie die Verbrauchsmessung als Grundlage der Abrechnung.

Der Vermieter muss jährlich die tatsächlichen Heizkosten berechnen und gemäß anteiligem Verbrauch aufteilen. Die Formeln für die Aufteilung der Heizkosten auf mehrere Nutzer variieren je nach Anlagentyp und sind ebenfalls in der Heizkostenverordnung vorgegeben.

In einem sehr weiten Sinn könnte ein Hausbesitzer aber auch die Investition in eine die Heizanlage und die Wärmeverteilung zu den Heizkosten zählen. Schließlich ist auch deren Finanzierung notwendig, damit es im Wohnraum warm werden kann.

Heizkosten berechnen bei Kauf oder Neubau

Wie teuer wird das Heizen im neuen Haus? Das ist eine wichtige Frage, bei der Planung eines Neubaus oder der energetischen Sanierung einer Bestandsimmobilie. Vor der Investition wollen die zukünftigen Bewohner möglichst genau wissen, wie hoch die zu erwartenden Heizkosten sind. Doch dabei gibt es Hürden.

Im Altbau ist die einfachste Möglichkeit, sich an den Kosten des Vorbesitzers zu orientieren. Doch selbst bei unveränderter Nutzung des Wohnraums, kann es durch ein verändertes Nutzungsverhalten hohe Abweichungen geben.

Wo die Einsicht in frühere Abrechnungen nicht möglich ist, können Sie Standardwerte zu Rate ziehen, die den Zustand und die Nutzung des Wohnraums berücksichtigen. In die Berechnung gehen folgende Faktoren ein:

  • Art der Immobilie (Etagenwohnung, Dachgeschoss, Einfamilienhaus, Doppelhaushälfte etc.)
  • Energieträger

  • beheizte Wohnfläche
  • Raumhöhe
  • Qualität der Dämmung, der Fenster und Türen
  • angestrebte Raumtemperatur
  • die Anzahl der Bewohner (für den Aufwand für die Warmwasserbereitung)

Es kann auch sinnvoll sein, die vorliegenden Heizkostenabrechnungen für Wohnraum, den Sie aktuell nutzen, mit den Standardwerten zu vergleichen. Liegen Sie deutlich über dem Durchschnitt? Das wäre ein gewichtiger Grund, das eigene Nutzungsverhalten, den Dämmzustand und die vorhandene Heiztechnik auf Optimierungspotential zu überprüfen. Voraussichtlich ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, um mit moderatem Einsatz dauerhaft Geld zu sparen und auch die Umwelt zu entlasten. Eine günstige Option dafür ist eine Vor-Ort-Beratung durch einen qualifizierten Energieberater.

Heizkosten vergleichbar machen

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Angabe der Heizkosten: Je nach dem, welche Angaben Sie zu welchem Zweck vergleichen möchten.

Die Heizkosten pro Quadratmeter erlauben den Vergleich der Energieeffizienz auch zwischen verschieden großen Wohnräumen.

Die Heizkosten pro Jahr machen die Gesamtkosten für unterschiedliche Immobilien oder Wohneinheiten vergleichbar.

Die Heizkosten pro Person erlauben für ähnliche Wohnräume Rückschlüsse auf die individuelle Nutzung.

Für den Preisvergleich für den Bezug des Brennstoffs benötigen Sie die Heizkosten nach Verbrauchseinheit: Liter bei Heizöl, Kubikmeter bei Erdgas, Kilogramm bei Pellets, Schüttraummeter bei Scheitholz, etc. Um die Kosteneffizienz einer Heizanlage vergleichbar zu machen, können Sie schließlich die Heizkosten pro Kilowattstunde bereitgestellter Wärmeenergie berechnen.

Die Angaben für die Umrechnung zwischen den verschiedenen Darstellungen sind zum größten Teil in Ihrer Heizkostenabrechnung enthalten.

Energieeffizienz steigern und Heizkosten reduzieren

Komplex wird das Thema der Heizkosten spätestens beim Betrachten von Maßnahmen, die sich direkt auf die Heizkosten auswirken. Investitionen in die Dachdämmung oder in eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verursachen Kosten, führen aber auch zu messbar weniger Verbrauch. So können sich Maßnahmen in eine höhere Energieeffizienz durch Einsparungen bei den Heizkosten in den folgenden Jahren schnell amortisieren. Voraussetzung dafür ist eine fachgerechte Analyse des Gebäudezustands und eine realistische und nachhaltige Planung. Schnelle und preiswerte Einzelmaßnahmen sind dagegen oft nur wenig wirksam.

Sparen können Sie besonders, indem Sie veraltete Kessel durch effiziente Heiztechnik erneuern. Dabei empfiehlt es sich, auch die Wärmeverteilung zu optimieren. Zu den wirksamsten Maßnahmen gehört die Dämmung von Dach, Keller und Fassade. Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Anpassung des Verbrauchsverhaltens.

Um Ihre Heizkosten zu senken und verfügbare Ressourcen mit maximaler Wirkung zu nutzen, sollten Sie alle Maßnahmen vergleichen. Für die Sanierung im Heizungskeller sind die effizienten Lösungen von Bosch Thermotechnik erste Wahl: Hochwertig verarbeitet, zuverlässig und sparsam, elegant, komfortabel und selbsterklärend in der Bedienung. Lassen Sie sich jetzt von unseren Experten beraten!