Heizölpreise – wie und wo kaufe ich günstiges Heizöl?

Besitzer einer Ölheizung können selbst bestimmen, wann Sie den fossilen Brennstoff für ihre Heizungsanlage nachkaufen. Doch Preisschwankungen und andere wirtschaftliche Entwicklungen machen den Heizölkauf fast so spannend wie die Geldanlage in Aktien. Mit ein wenig Weitsicht können Sie aber viel Geld sparen.

Wie setzt sich der Heizölpreis zusammen?

Heizöl ist und bleibt ein echter Dauerbrenner: In Deutschland arbeiten knapp 25 Prozent aller privaten Heizungsanlagen mit diesem fossilen Brennstoff. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn eine Ölheizung mit Brennwerttechnik arbeitet überaus effizient. Zudem ist ein Öl-Brennwertkessel sehr langlebig. Die bewährte Heiztechnik punktet darüber hinaus mit ihrem moderaten Anschaffungspreis, der nur leicht über dem einer Brennwerttherme mit Gasbetrieb liegt.

Beim Kauf von Heizöl ist allerdings schon so mancher Immobilienbesitzer verzweifelt. Das liegt daran, dass Heizöl deutlich stärkeren Preisschwankungen unterliegt als Erdgas. Noch im Februar 2016 kosteten 100 Liter Heizöl gut 42 Euro. Im November 2018 waren hingegen schon fast 90 Euro für die gleiche Menge fällig. Ein Blick auf die Heizölpreise aktuell zeigt: es wird sich an dem andauernden Auf und Ab wohl langfristig nicht viel ändern. Das liegt unter anderem an politischen Entwicklungen sowie an den geringeren Fördermengen der OPEC-Länder.

Doch wie setzt sich eigentlich der Preis für ein Liter Heizöl zusammen? Der Löwenanteil besteht aus dem Einkaufswert, für den ein Händler das Öl am Weltmarkt erwirbt. Wenn ein Lieferant das Heizöl in Deutschland verkauft, möchte er damit natürlich auch Gewinne generieren, was derzeit etwa 4 Cent pro Liter Öl ausmacht. Hinzu kommt noch die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent des Nettopreises sowie die Energiesteuer, die auf 6,14 Cent pro Liter festgelegt ist.

Wie kann ich beim Heizölkauf sparen?

Heizöl ist vor allem ein Saisonartikel – ähnlich wie Schneeschaufeln oder Gartenmöbel. Zu Beginn der Heizperiode ist das Produkt grundsätzlich teurer, weil dann die höchste Nachfrage besteht. Zum Ende der Heizsaison nimmt der Preis für Heizöl hingegen spürbar ab. Um beim Heizölkauf zu sparen, ist deshalb eine wenig Voraussicht von Vorteil: Planen Sie Ihren Verbrauch so, dass Sie nicht zu Beginn der Heizsaison mit einem leeren Tank dastehen. Bevor Sie Heizöl kaufen, sollten Sie außerdem einen Heizöl Preisvergleich durchführen. Das geht beispielsweise über unabhängige Preisportale im Internet. Im Netz können Sie auch die Tendenz der Heizölpreise beobachten, um den passenden Zeitraum für eine Nachlieferung zu bestimmen.

Schlussendlich gilt beim Heizölpreis: Je mehr Heizöl Sie beim Lieferanten abnehmen, desto geringer fällt der Verkaufspreis aus. Sie haben einen Nachbarn, der seine Heizung auch mit Öl betreibt? Dann schließen Sie sich zusammen und kaufen Sie eine große Menge des Brennstoffs auf Vorrat – im günstigsten Fall zum Ende der Heizsaison. Mit diesen Tricks können Sie Jahr für Jahr eine Menge Geld sparen.

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