Heizung kaufen – welches Heizsystem ist das Beste für mich?

Gasheizung, Ölheizung, Elektroheizung oder Wärmepumpe : Bei der Auswahl des passenden Heizsystems kommen Immobilienbesitzer oft schon vor der Installation ins Schwitzen. Doch eigentlich ist es nicht sehr schwer, sich für eine neue Heizung zu entscheiden. Lesen Sie, welche Punkte relevant sind!

Worauf muss ich beim Kauf einer neuen Heizung achten?

In unzähligen deutschen Kellern werkeln alte und ineffiziente Heizungsanlagen: Laut BDH-Erhebung sind über 70 Prozent der Anlagen sanierungsbedürftig. Hausbesitzer sollten bei diesen Zahlen aufhorchen, denn mit einer neuen Heizung können Sie langfristig viel Geld sparen und der Umwelt einen guten Dienst erweisen. Doch welche Heizanlage kaufen?

Seit dem Siegeszug der Brennwerttechnik arbeitet auch eine moderne Öl- oder Gasheizung sehr effizient. Beide Techniken sind in Deutschland stark verbreitet: Fast 50 Prozent aller Immobilien sind mit Gas geheizt, Heizöl kommt in 26 Prozent aller Haushalte zum Einsatz.

Wenn Sie eine neue Heizung kaufen und dabei einen geringeren finanziellen Spielraum haben, können Sie also weiter auf diese bewährten Energieträger setzen.

Dabei gibt es allerdings folgende Punkte zu beachten: Für das Heizen mit Öl benötigen Sie einen relativ großen Heizungskeller, da Sie im Regelfall den Platzbedarf eines Öltanks mit einplanen müssen.

Beim Betrieb mit Erdgas ist dieser Aspekt zu vernachlässigen. Allerdings benötigen Sie hier – wenn Sie eine Gastherme kaufen – einen entsprechenden Gasanschluss Ihres städtischen Energieversorgers.

Beim Anschaffungspreis liegen Gas- und Ölheizung recht nahe beieinander: Inklusive Einbau liegen die Gasheizung-Kosten zwischen 3.000 und 7.000 Euro, der Preis einer Ölheizung beträgt rund 4.000 bis 8.000 Euro.

Welche Heizung im Altbau oder Neubau?

Gas- und Ölheizungen sind wegen ihrer relativ niedrigen Anschaffungskosten weiterhin stark verbreitet. Das liegt aber auch daran, dass in Altbauten oftmals Heizsysteme zum Einsatz kommen, für die ohnehin entsprechende Anschlüsse vorhanden sind. Eine Gasheizung gegen eine Ölheizung zu tauschen würde schließlich zusätzliche Installationskosten verursachen. Wenn Sie eine neue Heizung kaufen, sollten Sie einen wichtigen Aspekt in die Planung aufnehmen: Öl und Gas sind fossile Energieträger, deren Ressourcen leider nicht unendlich sind. Wenn Sie also in einem Altbau langfristig planen, dann sollten Sie über die Nutzung regenerativer Energien nachdenken. Mit Solarthermie unterstützen Sie Ihre Öl- oder Gasheizung und sparen langfristig Heizkosten ein. Selbst komplett autarke Lösungen sind mittlerweile realisierbar.

Im Neubau sind Solaranlagen oder Wärmepumpen ohnehin fast schon zum neuen Standard geworden. Das hat einen guten Grund: Frisch gebaute Immobilien sind wegen der der Vorschriften zur Energie-Einsparverordnung (EnEV) im Regelfall sehr gut gedämmt, sodass hier auch der Einsatz von Niedrigtemperatur-Heizungen sinnvoll ist. Dazu gehören eben auch die Newcomer Solarthermie und Wärmepumpe.

Solche Anlagen sind in der Anschaffung zunächst teurer, als wenn Sie eine Gastherme kaufen. Doch langfristig rechnet sich die Investition: Solarthermie macht sich in der Regel nach 15 Jahren bezahlt, eine Wärmepumpe kann sich sogar schon in weniger als zehn Jahren amortisieren. Das liegt nicht zuletzt auch an der staatlichen Förderung durch das BAFA und die KfW-Bank, die den Anschaffungspreis nach unten drückt.

Ob Sie nun für eine Gasheizung Preise vergleichen möchten oder ganz ohne fossile Brennstoffe ökologisch heizen wollen: Ihr Heizungsfachmann vor Ort hilft Ihnen dabei, für Altbau oder Neubau die passende Heizung zu planen. Bei ihm können Sie auch Ihre neue Heizung oder neue Heizkörper kaufen.

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