KfW-Finanzierung: Hohe Energieeffizienz einfach finanzieren

Die Steigerung der Energieeffizienz ist ein zentrales Anliegen der Klimaschutzpolitik in Deutschland. Wichtige Anreize für die Energiewende im Heizungskeller geben die Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau: Lesen Sie hier, über welche Programme Sie eine KfW-Finanzierung in Anspruch nehmen können!

Finanzielle Anreize und Umweltschutz Hand in Hand

Mit der energetischen Sanierung im Heizungskeller sparen Sie gleichzeitig Heizkosten und klimaschädliche Emissionen. Die Klimaschutzpolitik in Deutschland hat sich das Ziel vorgegeben, dass der Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 nahezu komplett klimaneutral sein soll.

Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Versorgung mit Heizwärme und Warmwasser. Zwei grundsätzliche Ansätze ergänzen sich gegenseitig:

  • Sparsame, energieeffiziente Technik deckt den Bedarf bei möglichst niedrigem Verbrauch.
  • Durch eine gut gedämmte Gebäudehülle sinken die Energieverluste und entsprechend auch der Energiebedarf.

Für Maßnahmen, die diesen Zielen dienen, können Bauherren und Sanierer eine vorteilhafte KfW-Finanzierung beantragen. Das Spektrum förderfähiger Ausgaben reicht vom Austausch veralteter Kessel durch neue Brennwertkessel über alternative Heizgeräte mit erneuerbarer Energie bis zu Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle.

Zuschuss und Darlehen

Zwei Förderprogramme stehen als zentrale Instrumente für die Sanierung zur Verfügung:

1) KfW "Energieeffizient Sanieren" -Kredite 151 und 152

Gefördert wird die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus, Einzelmaßnahmen und Maßnahmenpakete.

  • Darlehenssumme für Komplettsanierung und Maßnahmenpakete bis zu 100.000 Euro
  • für Einzelmaßnahmen max. 50.000 Euro
  • ab 0,75 % effektiver Jahreszins
  • Tilgungszuschüsse pro Wohneinheit zwischen 7,5% und 27,5%

2) KfW "Energieeffizient Sanieren" -Zuschuss 430

Ausgezahlt wird ein nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss, der einen bestimmten Anteil der Gesamtausgaben deckt.

  • Zuschuss pro Wohneinheit max. 30.000 Euro
  • Höhe zwischen 10 und 30% der förderfähigen Kosten
  • Prozentsatz in Abhängigkeit von der Effizienzhaus-Klasse

Die Anträge auf KfW-Finanzierung müssen im Voraus gestellt werden. Das erledigen Sie einfach und unkompliziert über das KfW-Zuschussportal. Für die meisten Fördermittel ist die Einbindung eines Energieeffizienzexperten Voraussetzung. Er begleitet Sie durch den gesamten Prozess: Von der Prüfung der Immobilie, beziehungsweise des Bauvorhabens, über die Aufstellung des optimalen Maßnahmenpakets bis zur Beantragung der Fördermittel.

Förderungen sinnvoll kombinieren

Für den energieeffizienten Neubau bietet die KfW eigene Förderprogramme an, die auch das neue Baukindergeld mit einschließen. Häufig bietet es sich an, verschiedene Förderinstrumente miteinander zu kombinieren. So kann die Anschaffung eines Heizgerätes, das mit erneuerbarer Energie betrieben wird, durch das BAFA gefördert werden. Die verbleibende Summe lässt sich dann in Form einer KfW-Finanzierung durch das Programm "Energieeffizient Sanieren"-Ergänzungskredit 167 decken.

Fördermittel der KfW erhalten Sie außerdem für 50 Prozent der Kosten für die Baubegleitung. Auch vielfältige Optimierungsmaßnahmen werden gefördert: Von der Erneuerung der Heizungspumpe bis zum Einbau eines modernen Pufferspeichers. Für den Austausch von besonders ineffizienten Heizkesseln gibt es ebenfalls Sonderkonditionen.

Kombinieren lässt sich die KfW-Finanzierung für höhere Energieeffizienz unter anderem mit Umbaumaßnahmen zum Abbau von Barrieren und zur Steigerung von Komfort und Sicherheit. Die entsprechenden Fördermittel gibt es über das Programm "Altersgerecht umbauen".

Die beste Zusammenstellung von Energieeffizienz-Maßnahmen und den entsprechenden Fördermitteln berechnet Ihr Energieberater anhand der konkreten Umstände Ihrer Immobilie. Die fortschrittliche Technik für maximale Kostenersparnis und Umweltschutz im Heizungskeller finden Sie bei Bosch Thermotechnik. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten!