Luftwärmepumpe – so funktioniert das Heizen mit Umgebungsluft

Wärmepumpen sind eine recht neue Erfindung, die sich jedoch wachsender Beliebtheit erfreut. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Mit einer Wärmepumpe heizen Sie sehr wirtschaftlich und ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe. Luftwärmepumpen gelten als Einstiegsmodelle in diese Technik.

Funktion einer Luftwärmepumpe

Die Funktionsweise einer Luftwärmepumpe lässt sich mit der eines Kühlschranks vergleichen – nur genau entgegengesetzt. Während ein Kühlschrank die Wärme aus seinem Inneren nach außen abgibt, entziehen Wärmepumpen natürlichen Energieträgern wie Luft, Erde oder Grundwasser die Wärme und bringen diese nach innen. Dort kommt sie zum Einsatz für Heizen der Immobilie und/oder zur Warmwasserbereitung. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen funktioniert dies mittels einer zirkulierenden Flüssigkeit, dem Kältemittel, welches die warme Luft erwärmt und bereits bei niedrigen Temperaturen verdampft.

Um diese Wärme effektiv zu nutzen, verdichtet die Anlage das verdampfte Kältemittel allerdings noch.

Für diesen Prozess benötigt die Wärmepumpe Strom. Die eingesetzte Energie betreibt einen Verdichter, der den Dampf soweit komprimiert, bis er die optimale Temperatur zum Heizen besitzt. Ein Wärmetauscher überträgt die entstehende Hitze in das Heizungssystem. Fachleute sprechen bei diesem System von einer Elektro-Kompressions-Wärmepumpe.

Heizen mit Wärmepumpe – effektiv und umweltfreundlich

Die Technik besitzt im Vergleich zu klassischen Öl- oder Gasheizungen einen ökologischen Vorteil: Damit eine Wärmepumpe effektiv arbeitet, sind primär keine fossilen Brennstoffe notwendig – Sie müssen für den Betrieb lediglich ein paar Hundert Euro an Stromkosten kalkulieren. Luftwärmepumpen geben also selbst kein CO2 ab und sind deshalb sehr umweltverträglich. Wenn der eingesetzte Strom ebenfalls aus erneuerbaren Energien stammt, ist der ökologische Vorteil nochmals höher: Durch Wärmepumpen lassen sich bereits heute 30 bis 50 Prozent fossiler Brennstoffe einsparen.

Luftwärmepumpe für Neubau und Sanierung

Die Heizungsart Wärmepumpe eignet sich generell sowohl für den Neubau als auch für eine energetische Sanierung von Bestandsbauten. Gerade die Luftwärmepumpe spielt hier ihre Vorteile aus. Dank einfacher Installation und verhältnismäßig günstigen Anschaffungspreisen von etwa 12.000 bis 15.000 Euro inklusive Montage ist die Luftwärmepumpe derzeit die beliebteste Einstiegsvariante in das Heizen mit Umgebungsluft. Das liegt auch daran, dass für eine Luftwärmepumpe keine aufwendigen Sondenbohrungen oder andere Erschließungstechniken notwendig sind.

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Wird eine Luftwärmepumpe gefördert?

Die staatliche Förderung ist neben dem einfachen Einbau ein gutes Argument für den Einbau einer Luftwärmepumpe. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle können Sie zusammen mit einem Heizungsfachbetrieb Fördergelder in Höhe von 1.300 bis 1.500 Euro beantragen. Wenn Sie nicht nur eine Luftwärmepumpe einbauen lassen möchten, sondern auch andere Teile des Heizsystems energetisch sanieren, winken weitere Fördergelder.

Besonders ökonomisch arbeitet die Luftwärmepumpe übrigens im Zusammenspiel mit einer Solarthermie-Anlage. Mit diesem System nutzen Sie die Kraft der Natur gleich zweifach für Ihre neue Heizung aus.

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