Ökologisch sanieren: Betriebskosten und Energieverbrauch senken

Während Neubauten zunehmend energetisch optimiert sind, haben Altbauten häufig einen sehr hohen Energiebedarf. Das bedeutet hohe Kosten und wesentlich mehr schädliche Treibhausemissionen als nötig. Lesen Sie hier, worauf es im Wesentlichen ankommt, wenn Sie ökologisch sanieren möchten!

Die ökologische Bilanz als Entscheidungsgrundlage

Ob Sie ein komplexes Maßnahmenpaket für die energetische Sanierung umsetzen oder lediglich das Badezimmer sanieren möchten: Ökologisch sanieren funktioniert nur mit ganzheitlicher Planung. Nur, wenn alle Aspekte genau betrachtet und abgewogen sind, können die Kosten der Haussanierung zur sinnvollen Investition für Geldbeutel und Umwelt werden.

Zunächst muss ein qualifizierter Energieeffizienzexperte das betreffende Gebäude genau prüfen. Für eine umfassende, ökologische Sanierung spielen alle Gebäudeteile, Anlagen und Systeme eine Rolle. Ausgehend von realistischen Annahmen lässt sich eine fundierte Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen.

Die wichtigste Entscheidungsgrundlage ist die ökologische Bilanz auf Grundlage einer fundierten Lebenszyklus-Analyse. Sie vergleicht Energieverbrauch und die entstehenden Emissionen in allen Phasen des Projekts. Ökologische Vorteile durch langfristig eingesparte Emissionen stehen Umweltbelastungen gegenüber, die bei der Herstellung und dem Transport von Bauteilen, Geräten und Baustoffen entstehen. Auch die unterschiedliche Haltbarkeit und Nutzungsdauer vergleichbarer Lösungen spielen eine Rolle. Damit treffen Sie die beste Entscheidung, wie Sie ein Gebäude ökologisch sanieren.

Teilbereiche für die energetische Sanierung

Verschiedene Bereiche sind häufig Teil einer energetischen Sanierung. Im Heizungskeller entsteht der Löwenanteil des Energieverbrauchs. Viel lässt sich gewinnen, wenn Sie die Wärmegewinnung auf erneuerbare Energie umstellen.

Es kann aber auch sinnvoll sein, eine Anlage mit Gasheizung oder Ölheizung zunächst bestehen zu lassen und nur durch modernere Brennwerttechnik zu ersetzen. Auf die Heizungsmodernisierung entfallen dann weniger Ausgaben. Mittel bleiben für andere Maßnahmen frei, so dass Sie ein wirkungsvolleres Gesamtpaket umsetzen können.

Auch die Gebäudehülle spielt eine Hauptrolle, wenn Hausbesitzer ökologisch sanieren wollen. Wärmeverluste durch undichte Fassaden, Dächer und Fenster sorgen für vermeidbaren Mehrverbrauch, der dringend abgestellt gehört

Am Dach lässt sich ein hoher Effekt bei moderatem Aufwand erzielen. Die Sanierung der Fassade ist eher kostspielig, aber auch sehr wirkungsvoll. Neue Fenster und Türen sind sehr sinnvoll als Einzelmaßnahme oder in Verbindung mit der Fassadendämmung. Die Kellersanierung kann ebenfalls wichtige Lücken schließen.

Die Haustechnik ist ein weiteres Feld, das Beachtung verdient. Großes Einsparpotenzial liegt in der Reduzierung des Energieverbrauchs durch den Austausch ineffizienter Geräte. Aber auch die Optimierung des eigenen Verbrauchsverhaltens ist ein effektiver Weg, mit dem sich die Resultate einer ökologischen Sanierung ohne finanzielle Mehrkosten steigern lassen.

Baustoffe und Rohstoffe nachhaltig auswählen

Für einen Bereich existieren oft verschiedene Lösungen. Neben der Auswahl des Energieträgers für die Heizung ist ein kritischer Punkt häufig die Gebäudedämmung. Die Öffentlichkeit beachtet dabei Vor- und Nachteile verschiedener Dämmstoffe mit großem Interesse.

Wenn Sie ökologisch sanieren möchten, benötigen Sie wirksame und zugleich bezahlbare Lösungen. Wichtig ist, dass geringe Umweltbelastungen im gesamten Lebenszyklus entstehen: Von der Herstellung über die Wirkung im Einsatz bis zur Entsorgung oder Wiederverwertung. Zudem müssen Dämmstoffe unbedenklich für Sicherheit und Gesundheit sein. Ein geschlossener Rohstoffkreislauf ist das erstrebenswerte Optimum.

Häufig zeigen Naturdämmstoffe und auch mineralische Materialien dabei günstigere Eigenschaften als das preiswerte und sehr viel genutzte Polystyrol. Styropor und vergleichbare Dämmmaterialien haben die geringsten Kosten, benötigen aber viel Energie und Mineralöl für die Herstellung. Sie sind zudem eine Herausforderung bei der Brandsicherheit und bei der Entsorgung nach dem Ende der Lebensdauer.

Ökologisch sanieren wird staatlich gefördert

Wer ökologisch sanieren möchte, erhält starke Unterstützung durch staatliche Fördermittel . Für die Heizung mit erneuerbarer Energie bietet zum Beisiel das BAFA hohe Mindestsummen als Zuschuss. Die KfW bietet über Programme "Energieeffizient sanieren" Kredite mit sehr attraktiven Konditionen, Tilgungszuschüsse und Investitionszuschüsse an.

Diese und viele andere Förderinstrumente lassen sich gut kombinieren. Der Energieberater ist Ihr Ansprechpartner für das optimale Konzept und die Antragsformalitäten.

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