Solaranlage installieren und regenerative Energien nutzen

Heizöl und Erdgas sind endliche Ressourcen, deshalb ist ein langfristiges Umdenken bei der Heiztechnik sinnvoll. Mit Solarthermie schonen Sie die Umwelt und senken die Betriebskosten Ihrer Heizung. Um eine gute Energieausbeute zu erzielen, sollten Sie beim Solaranlage installieren allerdings auf ein paar wichtige Punkte achten.

Wo lässt sich die Anlage installieren?

Die gute Nachricht zuerst: Eine Solaranlage zur Warmwasserunterstützung ist günstiger als Sie vielleicht denken. Der vorhandene Heizkessel bleibt im Regelfall bestehen und Solarkollektoren, Pumpe, Regelung und ein neuer Speicher ergänzen ihn. So lassen sich die Betriebskosten einer Heizungsanlage deutlich reduzieren. Ob es sich bei Ihrer Anlage um eine Öl- oder Gasheizung handelt, ist dabei unerheblich.

Wenn Sie sich für klassische Flachkollektoren zur Warmwasserbereitung entscheiden, kostet das Material rund 4.000 – 5.000 Euro. Moderne Vakuum-Röhrenkollektoren liegen bei etwa 6.500 Euro. Hinzu kommen noch einmal ungefähr 2.000 Euro für Montage und Installation der Solaranlage. Schon nach etwa 15 Jahren kann sich das Solaranlage installieren amortisiert haben: vorausgesetzt, die Anlage ist so geplant, dass die Kraft der Sonne zum optimalen Nutzen kommt.

Jeder Ratgeber zur Solarthermie weist deshalb darauf hin, dass die Dachfläche zur Installation möglichst in südlicher Richtung liegen sollte. Eine Ausrichtung nach Süden oder Südwesten ist besonders ökonomisch. Außerdem sollte das Hausdach nicht verschattet sein, etwa durch große Bäume oder umliegende Häuser. Die sonnige Dachfläche muss dabei nicht unbedingt sehr groß sein: Als Faustregel gilt, dass für die Warmwasserbereitung etwa 1,5 qm Solarfläche pro Person ausreicht. Sie möchten, dass die regenerative Energie der Sonne auch für das Heizen Ihrer Immobilie zum Einsatz kommt? Dann rechnen Sie mit drei bis vier Quadratmetern Solarfläche pro Hausbewohner.

Wer darf Solaranlagen montieren?

Im Grunde können Sie eine Solarthermieanlage selbst montieren. Dazu benötigen Sie lediglich ein wenig handwerkliches Geschick. Da das Solaranlage installieren aber eine gute Planung voraussetzt, sollten Sie das Vorhaben von einem Fachbetrieb durchführen lassen. Dieser berät Sie in allen Fragen zur Solarthermie und kann Ausrichtung der Anlage und Kollektorfläche genau auf Ihren individuellen Bedarf ausrichten. Schließlich hat die Anlagenplanung einen entscheidenden Einfluss auf den möglichen Energieertrag.

Ganz nebenbei hilft Ihnen der Heizungsexperte auch dabei, staatliche Fördergelder für Ihr Solarprojekt in Anspruch zu nehmen. Das Gute dabei: Selbst für die Planung der Solaranlage erhalten Sie Zuschüsse, wenn Sie zum Beispiel einen fachkundigen Energieberater mit der Aufgabe betreuen. Dieser hilft Ihnen bei der Auswahl förderfähiger Solarmodule und berechnet den exakten Solarwärmeertrag, der bei Ihrer Immobilie möglich ist.

Auch der Neigungswinkel Ihres Hausdaches und der installierten Solarmodule spielt bei der Anlagenplanung eine entscheidende Rolle. Werte von 30 bis 45 Grad erweisen sich hier als sinnvoll, wenn Sie im Sommer die Mittagssonne einfangen möchten. Anlagen mit Heizungsunterstützung müssen hingegen auch im Frühjahr und im Herbst wirtschaftlich arbeiten: Dafür ist ein Neigungswinkel zwischen 45 und 60 Grad optimal. Sie fragen sich, ob Solarthermie sich auch auf einem Flachdach verbauen lässt? Ja, das ist mit einer entsprechenden Gerüstkonstruktion möglich, welche die Solarkollektoren im optimalen Neigungswinkel aufstellt. Sie sehen – das Solaranlage installieren ist eine lohnenswerte Investition in die Zukunft Ihrer Immobilie.

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