Solaranlagen: Kosten senken und elegant die Umwelt schonen

Die Sonne liefert uns Tag für Tag Energie gratis direkt nach Hause. Wer sie nutzbar macht, hat eine zukunftsfähige und günstige Energiequelle zur Verfügung. Mit Photovoltaik und Solarthermie stehen Ihnen gleich zwei elegante Wege zur Verfügung, um im Eigenheim mit einer Solaranlage Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen.

Große Vorteile mit dem passenden Standort

Damit eine Solaranlage kostengünstig ihre Vorteile ausspielen kann, muss der Standort stimmen. Eine Fläche mit annähernder Südausrichtung ist optimal für hohe Erträge und damit Einspareffekte bei den Heizkosten. Achten Sie darauf, dass die geplante Fläche auch in den kommenden Jahren nicht durch Neubauten oder Bäume verschattet wird!

Um die auftreffende Sonnenenergie aufzunehmen, muss das Licht möglichst senkrecht auf die Solarmodule und Kollektoren auftreffen. Da sich der mittere Sonnenstand über das Jahr und mit steigender Entfernung zum Äquator ändert, hängt der ideale Winkel von der konkreten Lage ab. Solarthermie muss im Winter Höchstleistung bringen, wenn die Sonne tiefer steht. Auch das muss der Fachmann bei der Planung beachten.

Strom oder Wärme: Sie haben die Wahl

Wenn Sie eine Solaranlage installieren möchten, steht zunächst die Grundsatzfrage an, ob Sie Strom oder Wärme generieren möchten. PV-Anlagen und Solarthermie können jeweils große Vorteile bringen. Welcher Anlagentyp in welcher Größe die höchsten Einsparungen erwirtschaftet, hängt von vielen Faktoren ab. Eine entsprechende Analyse gehört zur Planungsphase.

Häufig bietet es sich an, Photovoltaik und Solarthermie zu kombinieren. Ein typisches Szenarie umfasst Sonnenkollektoren für die Wärmeerzeugung, die optimal den Warmwasserbedarf decken. Die übrige Fläche lässt sich dann mit PV-Modulen für die Eigenstromproduktion bestücken.

Gerade die Photovoltaik beschränkt sich nicht auf Immobilien. Als Mini-Solaranlage oder mobile Solaranlage für Caravan und Wohnmobil können Sie sich kostengünstig die eigene Stromversorgung für unterwegs sichern.

Die Photovoltaikanlage lohnt sich bei hohem Eigenverbrauch

Der beste Weg, um durch die Stromproduktion mit einer Solaranlage Kosten zu sparen, ist ein möglichst hoher Eigenverbrauch. Die Einsparungen pro Kilowattstunde, die nicht das Stromnetz liefert, sind wesentlich höher als die Einspeisevergütung für überschüssigen Strom, der ins Netz geht.

Für maximale Wirtschaftlichkeit müssen Sie die Photovoltaikanlage so planen, dass der Eigenverbrauch mengenmäßig und auch zeitlich optimal gedeckt ist. Über Stromspeicher, angepasstes Verbrauchsverhalten, Lastmanagement und Einbindung von E-Mobilität lässt sich die Eigenverbrauchsquote deutlich erhöhen.

Die tatsächlichen Kosten für Anschaffung und Installation hängen neben der Fläche vor allem vom gewählten Modultyp ab. Je mehr Leistung pro Fläche sie erzeugen, desto höher werden die Kosten pro Quadratmeter. Leistungsfähige, monokristalline Module produzieren deutlich mehr kWp pro Fläche als preiswertere polykristalline oder Dünnschichtmodule. Wenn eine ausreichend große Aufstellfläche zur Verfügung steht, können Sie diese Preisvorteile nutzen.

Als grobe Orientierung: Eine vierköpfige Familie sollte für eine gut dimensionierte, fest installierte Solaranlage Kosten von rund 8.000 Euro einplanen.

Solarthermie ist effizienter mit Heizungsunterstützung

Solarkollektoren wandeln Sonnenlicht direkt in Wärme um. Ein Solarfluid durchströmt sie und transportiert Energie zum Solarspeicher. Die Energie steht nur für die Warmwasserbereitung oder auch zur Heizungsunterstützung zur Verfügung.

Die höchste Wirtschaftlichkeit ergibt sich, wenn die verfügbare Wärme maximal zum Einsatz kommt. Solarthermie mit Heizungsunterstützung ist in den meisten Konzepten für Niedrigenergiehäuser unverzichtbar.

Verschiedene Kollektortypen haben unterschiedliche Preise. Der doppelwandige Röhrenkollektor besitzt die höchste Effizienz pro Fläche. Er erzeugt vor allem in hohen Temperaturbereichen nur geringe Verluste. Das ist insbesondere für die Warmwasserbereitung wichtig. So gleicht eine Anlage mit Röhrenkollektoren ihre höheren Kosten bei der Installation durch schnellere Amortisation in der Regel deutlich aus.

Ausgehend von einem vierköpfigen Haushalt betragen für eine thermische Solaranlage die Kosten für Anschaffung und Installation ca. 4.000 EUR, wenn sie nur Warmwassererzeugung leisten soll. Mit Heizungsunterstützung ist eine größere Kollektorfläche und komplexere Ausstattung notwendig. Im Durchschnitt verursacht diese Solaranlage Kosten bis 8.000 EUR.

Solaranlagen installieren heißt nachhaltig investieren

Eine Solaranlage von Bosch ist dank hochwertiger Qualität sehr lange haltbar und hat sich häufig schon nach der Hälfte der Laufzeit finanziell amortisiert. Die energetische Amortisation, die für die Bewertung des Umweltnutzens ausschlaggebend ist, tritt schon in den ersten Jahren der Nutzung ein.

Der wirtschaftliche Nutzen erhöht sich noch, wenn staatliche Förderungen die Kosten beim Kaufen einer Photovoltaikanlage reduzieren. Das Hauptförderinstrument für Photovoltaik ist die Einspeisevergütung. Allerdings fördert die KfW Stromspeicher zusätzlich. Für Solarthermie können Sie beim BAFA die vorteilhafte Basis-, Innovations- und Zusatzförderung plus Kombinationsbonus erhalten.

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