Solartechnik: Mit Solartechnik umweltbewusst sparen

Das Licht der Sonne ist kostenlos und scheint überall: Mit Photovoltaik und Solarthermie lässt es sich effektiv in Wärme und Strom umwandeln. Lesen Sie mehr über wirtschaftlich vorteilhafte Wege, um mit Solartechnik die zu Umwelt entlasten!

Solarenergie im modernen Energiemix

Im modernen Energiemix hat die Solartechnik einen festen Platz. Ohne CO2-Emissionen lassen sich Wärme und Strom aus erneuerbarer Energie gewinnen. Moderne Solaranlagen haben sich im Durchschnitt schon im zweiten Jahr energetisch amortisiert. Für hohe KfW Effizienzhaus-Standards ist Solartechnik in den meisten Fällen kaum verzichtbar.

Und auch finanziell ist Solartechnik eine attraktive Investition, die an den meisten Standorten innerhalb ihrer Lebensdauer absehbare Gewinne erwirtschaftet. Nach 10 bis 20 Jahren sparen Solaranlagen mehr ein als sie anfänglichen gekostet haben. Danach erzeugen sie kostenlos und klimaneutral Strom und Wärme bis zum Ende ihrer Lebenszeit, die über 30 Jahre betragen kann.

Eigenstromproduktion mit privatem Solarkraftwerk

Photovoltaik wandelt Sonnenlicht einfach und wirkungsvoll in elektrischen Strom um. Verantwortlich dafür sind die Solarmodule, die Sie auf dem Markt in verschiedenen Bauarten und Prinzipien finden. Mono- und polykristalline Solarzellen bestehen aus Siliziumwafern. Dieses Prinzip hat einen relativ hohen Wirkungsgrad und ist derzeit am weitesten verbreitet.

Dünnschichtmodule erreichen auf der gleichen Fläche geringere Erträge, haben allerdings eine Reihe von Vorteilen: Sie sind in der Herstellung günstiger und eignen sich daher besonders für die Bestückung von großen Flächen.

Um den erzeugten Strom zu nutzen, gibt es zwei Möglichkeiten: Er lässt sich sofort für die laufenden Stromverbraucher einsetzen oder ins öffentliche Netz einspeisen. Die gesetzliche Einspeisevergütung garantiert dafür eine festen Betrag, für den der Zeitpunkt der Inbetriebnahme maßgeblich ist.

Eigenstromproduktion ist für Privathaushalte allerdings noch deutlich interessanter. Wenn Hausbesitzer den erzeugten Strom für den Eigenverbrauch nutzen, vermeiden sie deutlich höhere Kosten als die Vergütung für die Einspeisung der gleichen Menge. Für die Amortisationsrechnung von Photovoltaikanlagen ist deshalb die erreichbare Eigenverbrauchsquote sehr wichtig. Stromspeicher für Solartechnik können diesen Wert drastisch verbessern, verursachen allerdings auch hohe Zusatzkosten.

Sonnenenergie für die Solarheizung

Solarthermie nutzt die Strahlung der Sonne, um Wärme zu erzeugen. Die Solarkollektoren sind mit einer frostsicheren Solarflüssigkeit gefüllt. Die Solarpumpe lässt den Solarkreislauf zirkulieren, so dass die Flüssigkeit die Wärme kontinuierlich an den Solarspeicher abgibt. Damit steht sie für die Trinkwassererwärmung und auch zur Unterstützung der Heizung zur Verfügung. Solarthermie kann bis zu 60 Prozent des Warmwasserbedarfs oder mit Heizungsunterstützung über 30 Prozent der kompletten Heizkosten abdecken.

Voraussetzungen für Solartechnik auf dem Hausdach

Für eine Aufdach-Solaranlage eignen sich Standorte mit ausreichendem Sonneneinfall. Dafür sollte die Ausrichtung möglichst südlich sein. Der Winkel muss ebenfalls innerhalb günstiger Grenzen liegen. Das lässt sich mit dem passenden Montagematerial leicht auch auf flachen Dächern erreichen. Achten Sie darauf, dass der Aufstellort dauerhaft unverbaut und unverschattet ist. Die Tragfähigkeit des Dachs muss zudem für die Solartechnik ausreichend sein.

Weiterhin lassen sich Photovoltaik und Solarthermie sehr einfach mit vielen Systemen und Anlagen kombinieren. Bei der Altbau-Sanierung ist Solarthermie ein sehr effektiver Partner für Brennwert-Gasheizungen oder neue Ölkessel . Auch Pelletheizungen oder Scheitholzkessel profitieren von der Heizungsunterstützung durch Sonnenenergie. Schließlich kann Solarthermie bei gut durchdachter Gestaltung eine Wärmepumpe ebenfalls stark entlasten und damit die Heizkosten senken.

Photovoltaik ist ebenfalls ein idealer und vielfach getesteter Partner für Wärmepumpen . Der Solarstrom ist als Betriebsenergie für die Wärmepumpe CO2-neutral. Die zusätzliche Nachfrage erhöht vor allem in den Übergangsmonaten mit relativ hohem Solarertrag massiv den Eigenverbrauch und damit Ihre Kostenvorteile.

Sparen mit Solaranlagen: Kosten und Förderung von Solartechnik

Die Kosten für einer Solarthermieanlage für Warmwasser beginnen bei einem Vierpersonenhaushalt bei rund 4.000 Euro. Mit Heizungsunterstützung können Sie für ein Einfamilienhaus mit etwa 8.000 Euro rechnen. Amortisationszeiten von 14 Jahren und weniger lassen sich mit gut geplanter Heizungsunterstützung erreichen. Reine Warmwasserbereitung amortisiert sich dagegen in vielen Fällen erst nach mehr als 20 Jahren.

Bei Photovoltaik fällt der Preis wegen der unterschiedlich großen, installierten Fläche sehr unterschiedlich aus. Für die Nennleistung von einer Kilowattstunde peak-Leistung sollten Sie je nach Modultyp rund 1.500 Euro einplanen. Die Amortisationszeit kann in besonders günstigen Fällen unter zehn Jahren liegen.

Das BAFA bietet für Solarthermieanlagen mit Heizungsunsterstützung im Altbau eine Mindestsumme von 2000 Euro und weitere Kombinationsboni je nach Art und Umfang der Sanierung. Staatliche Fördermittel machen Solartechnik noch attraktiver. Solarthermie und Photovoltaik lassen sich über zinsgünstige Kredite und Zuschüsse der KfW finanzieren.

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