Stromerzeugung: Energie aus fossilen und erneuerbaren Quellen

Die Stromerzeugung ist in Deutschland und anderen Industriestaaten für einen großen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich. Erfahren Sie bei Bosch mehr über die Rolle von fossilen und erneuerbaren Energieträgern und das Potenzial der dezentralen Eigenstromversorgung mit Photovoltaik oder KWK-Anlagen!

Fossile Energie: Stromquellen im Vergleich

Der aktuelle Strommix in Deutschland verursacht rund 40 Prozent der energiebedingten CO2-Emissionen in der Bundesrepublik. Diese Menge muss massiv sinken, um den gesteckten Klimazielen möglichst nahe zu kommen.

Mehrere Stromquellen sind im Bereich der fossilen Energieträger zu unterschiedlichen Zwecken im Einsatz. Insgesamt verwenden vor allem zentrale Großkraftwerke für die Stromerzeugung fossile Brennstoffe . Braunkohle-Kraftwerke sind nur langsam regelbar und dienen als Grundlastkraftwerke. Sie sind wegen ihrer hohen Emissionen und wegen der Folgen des Braunkohleabbaus im Tagebau stark umstritten.

Steinkohle dient zur Abdeckung der Mittellast. Heizöl wird in Spitzenlastkraftwerken als Energieträger verbrannt. Gas- und Dampfturbinenkraftwerke erzeugen vergleichsweise geringe CO2-Emissionen und sind sehr flexibel regelbar. Sie dienen deswegen vor allem zum Ausgleich und zur Erhaltung der Netzstabilität. Ein Nachteil ist, dass der Brennstoff in großen Mengen vom Import abhängt.

Erneuerbare Energien mit steigender Tendenz

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Netto-Stromverbrauch betrug 2017 rund 36 Prozent und steigt weiter. Photovoltaik und Windenergie besitzen ein hohes Potenzial. Sie sind aber auch auf geeignete Standorte angewiesen, die nicht unbegrenzt verfügbar sind. Problematisch ist außerdem die starke Fluktuation der Erträge. Dieser Herausforderung sollen der Netzausbau und die Entwicklung von Stromspeichern begegnen.

Die Bioenergie spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Stromerzeugung: Insbesondere durch Biogasanlagen in Kombination mit Blockheizkraftwerken.

Dezentrale Kleinanlage für die Eigenstromversorgung

Während Großanlagen durch Skaleneffekte besonders effizient sein können, haben auch dezentrale, private Kleinanlagen viele Vorteile. Sie spielen bei der Energiewende in der Stromerzeugung eine wichtige Rolle.

Die private Energieerzeugung ist bei hohen Strompreisen überaus lohnend. Durch Eigenverbrauch lassen sich im Vergleich zu der verhältnismäßig niedrigen Einspeisevergütung pro Kilowattstunde in wesentlich höherem Maß Stromkosten vermeiden. Mit einem einfachen Stromrechner können Sie schnell und einfach Ihre Einsparmöglichkeiten berechnen. Dafür müssen Sie Ihren Stromverbrauch und das Potenzial für Eigenstromerzeugung in Ihrer Immobilie kennen.

Dezentrale Lösungen sind auch insgesamt vorteilhaft für die Versorgungssicherheit und die Diversifizierung der Stromproduktion. Private Investitionen leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und wirken als Innovationstreiber.

Mit jedem installierten Solarmodul lassen sich ganz praktisch Emissionen einsparen . Photovoltaik kann ungenutzte Flächen auf Hausdächern zur Stromproduktion aktivieren und bietet damit ein großes Potenzial mit sicherer Rendite.

Auch Kraft-Wärme-Kopplung mit BHKW und Brennstoffzellen eignen sich als dezentrale Lösung für die Eigenstromproduktion. Flexible Kleinanlagen können zudem wertvolle Regelenergie liefern, um das Stromnetz zu stabilisieren.

Sinnvoll sind diese Anlagen besonders für größere Objekte und Nahwärmenetze. Wärme und Strom erzeugen sie mit konkurrenzlos hohen Wirkungsgraden. Neben Erdgas kommt Biomasse als Brennstoff zum Einsatz.

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