Systemspeicher: Wärme effizient zwischenspeichern

Ein Systemspeicher ist oft sinnvoll, aber nicht immer zwingend notwendig. Erfahren Sie, unter welchen Umständen es vorteilhaft sein kann, ohne Pufferspeicher zu arbeiten und wann ein Systemspeicher Vorteile hat. Finden Sie sparsame, zuverlässige und langlebige Lösungen für die Wärmeversorgung und Warmwassererzeugung mit Systemspeichern von Bosch!

Warum muss Wärme gespeichert werden?

Viele Wärmeerzeuger produzieren regelmäßig mehr thermische Energie als dem momentanen Verbrauch entspricht. Die überschüssige Wärme darf aus Gründen der Sparsamkeit nicht verloren gehen. Deshalb fangen geeignete Systemspeicher sie auf, speichern sie mit möglichst geringen Verlusten und stellen sie bei Bedarf für Heizung und Warmwasserversorgung bereit. Dann erhöht ein geeigneter Speicher deutlich den Systemwirkungsgrad und verringert Verbrauch und Heizkosten.

Das Ziel bei der Gestaltung eines modernen Heizsystems besteht allerdings auch darin, die Wärmeerzeugung möglichst exakt auf den Bedarf abzustimmen. Mit hochentwickelten, fein eingestellten Heizgeräten und modernster Regelungstechnik lässt sich eine Wärmeüberproduktion minimieren und fast ausschließen.

Damit läuft die Heizung auch ohne Systemspeicher im optimalen Betriebsfenster. Ohne Speicher sinken die Kosten und der Platzbedarf der Heizanlage, und es entstehen keine Abstrahlverluste. Häufig sind Heizungsbauer deshalb bestrebt, ein System zu entwickeln, das auf den Pufferspeicher durchaus verzichten kann.

Das stellt allerdings sehr hohe Anforderungen an die Planung und Ausführung. Gerade bei der Modernisierung von älteren Systemen, sind kleinere Mängel und Ungenauigkeiten oft nicht so leicht erkennbar. Diese Mängel lassen sich durch einen passenden Systemspeicher gut ausgleichen. Die Integration eines Puffers ist daher in Sanierungsfällen oft vorzuziehen.

In diesen Fällen ist ein Systemspeicher unverzichtbar

Ein Systemspeicher kann unter bestimmten Umständen für die Funktion der Heizung unverzichtbar sein. Dazu gehören zum Beispiel folgende Fälle:

- wenn die Heizungsanlage einen nicht vermeidbaren Überschuss generiert – das ist zum Beispiel bei Scheitholzkesseln und auch bei BHKWs der Fall

- wenn bivalente Systemen mehrere Energieträger kombinieren – zum Beispiel eine Gastherme und Solarthermie oder eine Wärmepumpe und ein wasserführender Kaminofen

- für Wärmepumpen mit Einzelraumregelung – hier garantiert der Wärmepumpenspeicher die kontinuierliche Wärmeabnahme

Systemspeicher für Warmwasser und Kombispeicher

Schließlich ist auch die Warmwasserversorgung ein Thema, bei dem sich Systemspeicher bezahlt machen. Sie bieten im Gegensatz zu kleineren Durchfluss-Lösungen maximalen Warmwasserkomfort und hohe Entnahmeleistungen. Frischwasserstationen ermöglichen die Erzeugung von Warmwasser aus dem Heizungsspeicher im Durchlaufprinzip.

Wichtig ist dabei die optimale, auf den Bedarf abgestimmte Größe und eine gute Dämmung. Eine falsche Dimensionierung ist ineffizient, ebenso wie eine minderwertige Wärmedämmung, die hohe Speicherverluste zur Folge hat.

Platzsparend und praktisch sind Kombispeicher, die Pufferspeicher und Warmwasserspeicher in kompakter Form vereinen. Mit einer Option für die spätere Anbindung von Solarthermie halten Sie sich wichtige Möglichkeiten offen. Entdecken Sie bei Bosch Speicherlösungen von hoher Qualität und perfekter Verarbeitung, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind!

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