Wärmepumpenstrom – Vorzugspreise für sparsames Heizen

Egal ob Wasserwärmepumpe , Erdwärmepumpe oder Luftwärmepumpe – all diese Systeme verbrauchen keine Energie aus Öl oder Gas. Trotzdem verursacht eine Wärmepumpe Energiekosten – durch ihren Stromverbrauch. Mit einem Tarif für Wärmepumpenstrom lassen sich die Stromkosten aber deutlich reduzieren!

Was ist Wärmepumpenstrom?

Heizen mit Strom ist keineswegs eine neue Erfindung. Bereits in den 50er-Jahren wurden Nachtspeicherheizungen populär, die mittels Strom Wärme produzierten. Die Idee dahinter: Nachtstrom war wegen der geringeren Netzauslastung günstiger, was die Stromkosten des Verbrauchers reduzierte.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgen spezielle Tarife für Wärmepumpenstrom. Viele Netzbetreiber bieten Strom zum Heizen zu besonders günstigen Tarifen an – auch überregional. Wenn Sie also über die Anschaffung einer Wärmepumpe nachdenken, sollten Sie sich mit dem Thema Wärmepumpenstrom auseinandersetzen.

Wer liefert Wärmepumpenstrom?

Bis zum Sommer 2007 waren alle örtlichen Stromanbieter dazu verpflichtet, spezielle Niederstromtarife zum Heizen anzubieten. Das ist aktuell nicht mehr der Fall. Doch durch den steigenden Wettbewerb auf dem Strommarkt gibt es immer mehr überregionale Anbieter, die deutschlandweit Wärmepumpenstrom zu günstigen Konditionen anbieten. Informieren Sie sich dazu doch einmal auf den gängigen Preisvergleichsportalen für Strom und Gas im Internet. Sie werden sehen – es lohnt sich!

Übrigens: Wenn Sie sich für einen günstigen Anbieter für Wärmepumpenstrom entscheiden, lässt sich der "normale" Hausstrom weiterhin vom alten Anbieter beziehen. Dazu brauchen Sie lediglich einen zweiten Stromzähler. Mit dieser Vorgehensweise können Sie den Stromverbrauch der Wärmepumpe transparent nachvollziehen und mit diesen Verbrauchswerten regelmäßige Preisvergleiche durchführen.

Was kostet Wärmepumpenstrom?

Die Betriebskosten einer Wärmepumpe variieren – je nachdem, ob Sie eine Erd-, Wasser- oder Luftwärmepumpe installiert haben. Im laufenden Betrieb erweisen sich Wasser-Wärmepumpen mit einem jährlichen Stromverbrauch von 500 bis 800 Euro als besonders kostengünstig. Hier sind die Anschaffungs- und Erschließungskosten allerdings relativ hoch – genau wie bei einer Erdwärmepumpe, die pro Jahr etwa 600 bis 900 Euro Stromkosten verursacht. Die Kosten der Luftwärmepumpe sind im laufenden Betrieb höher (1.000 - 1.200 Euro pro Jahr), dafür punkten Luftwärmepumpen mit einem relativ niedrigen Anschaffungspreis.

Wenn Sie statt teurerem Hausstrom den günstigen Wärmepumpenstrom zum Betrieb des Gerätes wählen, können Sie auf jeden Fall eine Menge Geld sparen. Während Haushaltsstrom in Deutschland derzeit durchschnittlich 6 Cent/kWh kostet, liegt der Preis für Wärmepumpenstrom im Mittel bei knapp 3 Cent / kWh.

Wärmepumpe mit Wärmepumpenstrom betreiben

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe verursacht generell geringere Kosten als der Betrieb einer Öl- oder Gas-Heizung – vor allem beim Einsatz von Wärmepumpenstrom als Energieträger. Ob eine Wärmepumpe ökonomisch arbeitet, hängt aber auch von der Leistungszahl der Wärmepumpe ab. Der sogenannte COP ("Coefficient of Performance") zeigt dabei die Wirtschaftlichkeit des Systems an. Ein COP von weniger als 2 gilt allgemeinhin als unwirtschaftlich. Wenn Sie beim Kauf Ihrer Wärmepumpe staatliche Zuschüsse in Anspruch nehmen möchten – beispielsweise durch eine BAFA-Förderung – muss der COP der Anlage zwischen 3,1 und 5,1 liegen.

Sie möchten sich über die genauen Kosten einer Erdwärmepumpe informieren oder den Preis einer Luft-Wasser-Wärmepumpe erfragen? Dann kontaktieren Sie einen Fachbetrieb in Ihrer Heimatstadt für ein individuelles Angebot und recherchieren Sie die regionalen Kosten für Wärmepumpenstrom.

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