Zentrale Heizungen: Wärme aus einer zentraler Quelle

Wärme lässt sich zentral oder dezentral generieren. Die Vorteile einer zentralen Heizung sind in den meisten Fällen größer als die Nachteile. Lesen Sie mehr über die Warmwasserpumpenheizung als am weitesten verbreitete Heizungsform! Und erfahren Sie, welche Form ihr in Zukunft Konkurrenz machen könnte!

In den meisten Gebäuden Standard: Die wasserführende Zentralheizung

In zentralen Heizungssystemen dient ein Wärmeerzeuger als Quelle für Heizenergie. Die an der zentralen Heizstelle generierte Wärme leitet ein Rohrleitungsnetz zu den einzelnen Verbrauchsstellen. Dafür hält eine Pumpe das Wasser in Zirkulation. Wasserführende Heizungen übertragen die Wärme mittels Heizkörper und Heizflächen auf die Luft im Wohnraum.

Normalerweise sind Zentralheizungen monovalent. Das heißt, es gibt nur einen Wärmeerzeuger und nur eine Energiequelle. Dieser kann seine Leistung voll ausschöpfen. Die Versorgung mehrerer Teilnehmer ermöglicht Effizienzvorteile gegenüber einer dezentralen Heizung.

Bivalente Hybridanlagen kombinieren mehrere Wärmeerzeuger mit verschiedenen Energiequellen in einem System. Das können Lösungen wie die Gas-Brennwertheizung mit Solarthermie sein, aber auch ein Scheitholzvergaser mit zusätzlicher Pelletfunktion. Oder eine Luftwärmepumpe mit zusätzlichem Spitzenlastkessel auf Basis fossiler Brennstoffe.

Die Luftheizung wird zukünftig zur Konkurrentin

In Deutschland ist die Warmwasserheizung üblich. Die Pumpenwarmwasserheizung hat viele Vorteile: Sie ist einfach in der Handhabung, sicher und lässt sich exakt und bedarfsgerecht regeln.

Dem gegenüber stehen Luftheizungen. Auch diese können als zentrale Heizung ausgeführt sein. Luft hat nur eine geringe Wärmespeicherkapazität. Deswegen ist sie als Wärmeträger nicht so gut geeignet. Dafür ermöglicht eine Luft-Zentralheizung einen noch einfacheren, preiswerteren Aufbau und lässt sich sehr gut mit Lüftung und Kühlung kombinieren.

Aktuell ist sie in Europa noch selten zu sehen. Doch diese Form der zentralen Heizung kommt im Bereich der Wohngebäude zunehmend zum Einsatz, weil Neubauten mit steigenden, gesetzlichen Anforderungen besser gedämmt sind.

Die wichtigsten Vor- und Nachteile der Zentralheizung

Zentralheizungen bieten große Kostenvorteile. Das gesamte Objekt erhält nur einmal einen hochentwickelten Wärmeerzeuger mit fortschrittlicher Technik und teuren Komponenten, nicht pro Wohneinheit oder Etage. Auch die Skalenvorteile fallen ins Gewicht. Ein großer, zentraler Heizkessel kann effizienter und gleichmäßiger arbeiten als mehrere kleine Geräte, die voneinander getrennt mehrere Wohneinheiten versorgen.

Die zentrale Regelung und die einfache Wartung und Reparatur sprechen ebenfalls für die Zentralheizung mit hoher Systemeffizienz. Diese Vorteile wiegen die Mehrkosten durch ein weitläufiges Leitungsnetz auf, das für die Zentralheizung notwendig wird.

Welche Heiztechniken eignen sich als Zentralheizung?

Sehr viele Heiztechniken sind als Wärmequelle für eine zentrale Heizung geeignet. Konventionelle Kessel mit fossilen Brennstoffen versorgen als zentrale Heizgeräte kleine, mittlere und große Objekte sehr zuverlässig und preiswert. Als Wärmequellen dienen unter anderem Brennwert-Ölheizungen , Gaszentralheizungen und Flüssiggasheizungen mit Brennwertkesseln. Feststoffkessel für Kohle sind in Deutschland deutlich auf dem Rückzug. Die moderne Brennwerttechnik ist als Übergangstechnologie für Sanierungsprojekte wichtig: So lässt sich bei der Heizungsmodernisierung mit überschaubarem Einsatz die CO2-Belastung senken und die Heizkosten und der Komfort steigern.

Die Entwicklung geht hin zu erneuerbaren Energien als Wärmeerzeuger für Gebäudeheizungen. Das gilt für Einfamilienhäuser ebenso wie für Mehrfamilienhäuser und Mietwohnungen. Biomasse- und Holzheizung, Wärmepumpen oder BHKW- und Brennstoffzellenheizungen bewähren sich zuverlässig als zentrale Wärmeerzeuger.

Sie bieten attraktive Lösungen für die Heizungsmodernisierung und lassen sich auch in bestehende Systeme einfach und bequem einbinden. Darüber hinaus sind Solaranlagen für Solarthermie und Photovoltaik als sinnvolle Ergänzung zu fast jeder Form der Zentralheizung sehr empfehlenswert. Finden Sie den optimalen Weg, wie Sie schnell und einfach die Heizung modernisieren und vom ersten Tag an Heizkosten sparen: Unsere Experten beraten Sie gern zu den umweltfreundlichen und bequemen Heizungslösungen von Bosch !

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