Die Zentralheizung: Einfach preiswert heizen

Die Erzeugung von Wärme kann zentral oder dezentral erfolgen. In den meisten Fällen sind die Vorteile einer Zentralheizung größer als die Nachteile. Lesen Sie hier mehr über die Warmwasserpumpenheizung und erfahren Sie, welche Form ihr zukünftig in gut gedämmten Gebäuden Konkurrenz machen kann!

Die wasserführende Zentralheizung ist Standard in den meisten Immobilien

In einem zentralen Wärmesystem dient ein Heizgerät als Wärmequelle für das gesamte Gebäude. Heizungsrohre leiten die generierte Wärme zu den Heizflächen in den einzelnen Räumen. Eine Umwälzpumpe hält das Wasser in Zirkulation. Die Heizkörper übertragen als Wärmetauscher die Wärme des Vorlaufs auf die Luft im Wohnraum. Dabei kühlt das Heizungswasser ab und gelangt über den Nachlauf zurück zum Wärmeerzeuger .

Eine Zentralheizung kann monovalent mit nur einer Energiequelle konzipiert sein. Das ist in den meisten Gebäuden der Fall. Bivalente Anlagen kombinieren die Stärken mehrerer Wärmeerzeuger. Das ist teurer, bietet aber in bestimmten Fällen große Vorteile bei den Betriebskosten und für den Komfort. Ein Beispiel ist die Kombination einer umweltfreundlichen Luftwärmepumpe mit einem Gasbrennwertkessel für Spitzenlasten.

Vor- und Nachteile von Zentralheizungen im Überblick

Im Vergleich mit dezentralen Systemen hat die Zentralheizung einen enormen Vorteil: Der zentrale Wärmeerzeuger muss nur einmal vorhanden sein. Das senkt deutlich die Kosten für die Gestaltung des Heizsystems . Aber auch die Effizienz steigt, weil das Heizgerät im Durchschnitt gleichmäßiger ausgelastet ist und kontinuierlich im optimalen Betriebsfenster arbeiten kann.

Die zentrale Regelung und Einstellung sind ebenso Vorteile einer Zentralheizung wie die einfachere und preiswertere Wartung und Reparatur. Als Nachteil könnten die Mehrkosten für das weitläufige Rohrleitungsnetz gelten. Außerdem die Betriebsenergie für die Umwälzpumpe und Abstrahlverluste durch den Wärmetransport. Durch effiziente Planung lassen sich diese Nachteile allerdings sehr gut kompensieren. Im Effizienzvergleich liegt die Zentralheizung daher meist deutlich vorn.

Heiztechniken für die Zentralheizung

Als Wärmequelle für eine Zentralheizung sind fast alle gängigen Heiztechniken geeignet. Konventionelle Kessel, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten – dazu gehören die modernen Brennwert-Ölheizungen , Gas-Brennwertheizungen und Flüssiggasheizungen – versorgen kleine, mittlere und große Objekte preiswert und sehr zuverlässig. Sie sind als Zentralheizung noch am weitesten verbreitet.

Erneuerbare Energien bieten als Energiequelle für Zentralheizungen zahlreiche Optionen: Vom Biomassekessel bis zu den Wärmepumpen . Niedrige Heizkosten entstehen vor allem, wenn durch Fußbodenheizungen und weitere Maßnahmen wie Dämmung und Bauteilaktivierung sehr niedrige Vorlauftemperaturen möglich sind.

BHKW- und Brennstoffzellenheizungen bewähren sich als Kombination von zentralem Wärmeerzeuger und dezentraler Stromerzeugung. Darüber hinaus sind Solaranlagen für Solarthermie und Photovoltaik als sinnvolle Ergänzung zu fast jeder Form der Zentralheizung sehr empfehlenswert.

Nicht zu empfehlen ist die Elektroheizung. Durch die hohen Stromkosten und Emissionen aus der Stromproduktion, die sich direkt in den Heizkosten und in der Ökobilanz widerspiegeln, können elektrische Heizungen als Wärmeerzeuger für ein Zentralheizungssystem nicht mit Anlagen konkurrieren, die Primärenergieträger nutzen.

Die Luftheizung als Konkurrenz

Die Pumpenwarmwasserheizung hat viele Vorteile und ist in Deutschland die mit großem Abstand dominierende Form. Sie lässt sich einfach und sicher handhaben und bedarfsgerecht regeln.

Luftheizungen erobern allerdings zunehmend bestimmte Bereiche für sich. Auch diese Heizungsform eignet sich gut als Zentralheizung. Luft hat eine geringere Wärmespeicherkapazität als Wasser und ist daher als Wärmeträger weniger effizient. Doch eine Luft-Zentralheizung ermöglicht einen deutlich einfacheren und preiswerteren Aufbau des Gesamtsystems. Sie lässt sich außerdem sehr einfach mit kontrollierter Lüftung und Kühlung kombinieren.

In gut gedämmten Gebäuden kann die Luftheizung einer wasserführenden Zentralheizung daher deutlich überlegen sein. Bei Bosch finden Sie einfache Wege, wie Sie Ihre Heizung modernisieren und Heizkosten sparen: Wir beraten Sie gern!

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