Zirkulationspumpe – immer sofort warmes Wasser

Immer in Bewegung: Nach diesem Motto befördert die Brauchwasserpumpe das benötigte Nass vom Warmwasserbereiter oder Speicher in die oberen Etagen eines Hauses. Ein längerer Stillstand dieses wichtigen Bauteils wäre fatal – im schlimmsten Fall bilden sich im ruhendem Wasser Keime, welche die Gesundheit der Hausbewohner gefährden.

Wie funktioniert eine Zirkulationspumpe?

Eine Zirkulationspumpe unterscheidet sich nicht wesentlich von einer normalen Heizungspumpe. Ein Motor liefert die Pumpkraft, mit der sie das warme Wasser durch die Rohrleitungen einer Immobilie fördert.

Das hat gleich zwei entscheidende Vorteile: Erstens steht Ihnen an den Entnahmestellen sofort warmes Wasser zur Verfügung, was ein Plus an Komfort und ein Minus an Energiekosten bedeutet. Zweitens schützt die Trinkwasserpumpe durch ihre Tätigkeit das Wasser vor Verkeimung und Legionellenbildung.

Wie oft und wie lange muss eine Zirkulationspumpe laufen?

Eine Brauchwasserpumpe muss nicht den ganzen Tag laufen. Um die Leitungen sauber und keimfrei zu halten, bieten sich Zirkulationspumpen mit Zeitschaltuhr an. Diese sind idealerweise morgens und abends in Betrieb – genau dann, wenn das meiste Wasser im Haushalt verbraucht wird. Wenn die Pumpen ruhen, während Sie bei der Arbeit sind, sparen Sie viel Strom und sorgen zudem für einen ökonomischen Betrieb Ihres Heizkessels .

Die Laufzeit der Pumpe hängt natürlich von der Länge Ihrer Rohrleitungen und dem Wasserverbrauch in Ihrem Haushalt ab. Fachleute raten dazu, die Trinkwasser-Zirkulationspumpe so einzustellen, dass sie regelmäßig Wasser durch die Rohrleitungen spült. Es ist also nicht empfehlenswert, die Warmwasserzirkulation länger zu pausieren – beispielsweise während eines Urlaubs.

Kosten sparen mit Hocheffizienz-Brauchwasserpumpen

Wie ihr Pendant – die Heizungspumpe – gibt es Zirkulationspumpen mittlerweile ebenfalls als Hocheffizienz-Modell. Die elektronisch gesteuerten Pumpen verbrauchen nur einen Bruchteil der Energie, die ältere Versionen veranschlagen. Zudem arbeiten die Pumpen sehr intelligent, da sie nur dann in Betrieb sind, wenn die Anlage sie benötigt. Im Vergleich zu einer Standardpumpe lässt sich so der Stromverbrauch massiv eindämmen. Nicht nur dieser Aspekt macht den Austausch alter Pumpen attraktiv:

Wenn Sie Ihre Zirkulationspumpe erneuern, können Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Nettoinvestitionskosten beantragen.

Die Subvention gilt also nicht nur für den reinen Pumpenpreis, sondern auch für Kosten des fachgerechten Einbaus. Erneuern Sie jetzt Ihre Zirkulationspumpen und tun Sie etwas Gutes für Umwelt und Geldbeutel.