Vater und Sohn spielen mit dem Hund im Garten, im Hintergrund die Bosch Wärmepumpen-Außeneinheit an der Hausfassade.

Wärmepumpe: Die neue Heizung für Ihr Haus?

Sie interessieren sich für eine Wärmepumpe, aber kennen sich noch nicht so gut aus im Thema? Dann sind Sie hier richtig! Unser Gesamtüberblick zu Wärmepumpen liefert Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen und begleitet Sie Schritt für Schritt durch alle relevanten Aspekte – mit hohem Praxisbezug und anschaulich erklärt anhand von Grafiken, Einsatzbeispielen, Videos, Tools und Vergleichen. Wird Ihre nächste Heizung eine Wärmepumpe? Finden Sie es heraus, mit Bosch!

Für Schnellleser: Das Wichtigste zu Wärmepumpen im Überblick

  • Eine Wärmepumpe heizt, produziert Warmwasser und kühlt Häuser mit kostenfreier Umweltenergie ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe.
  • Für Neubauten sind Wärmepumpen ideal geeignet, Bestandsgebäude müssen in einem guten energetischen Zustand sein.
  • Eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet rund 10.000 bis 25.000 Euro.
  • Der notwendige Betriebsstrom kostet bis zu 1.000 Euro im Jahr und lässt sich mit einer eigenen Photovoltaikanlage deutlich reduzieren.
  • Hohe staatliche Förderung bis 45 % beim Austausch einer alten Heizung.
  • Die Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe hängt von ihrer Effizienz ab, messbar als Jahresarbeitszahl und COP-Wert.
  • Wärmepumpen funktionieren wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt mittels Verdampfen, Verdichten, Verflüssigen und Entspannen eines Kältemittels.
  • Die Wärmepumpe gibt es vorrangig in drei Arten als Luft-, Erd- und Grundwasser-Wärmepumpe mit jeweils eigenen Vor- und Nachteilen.
  • Optik und Lautstärke der beliebten Luft-Wasser-Wärmepumpe können Sie mit dem 3D- und Sound-Tool von Bosch einfach testen.
  • Nutzen Sie den Beratungs- und Angebots-Service sowie Miet- und Finanzierungsmodelle für eine große Auswahl moderner Bosch Wärmepumpen.

Was ist eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe ist gewissermaßen „die Heizung der Stunde“ und für viele Einfamilienhäuser das Heizsystem mit dem größten Zukunftspotenzial. Warum? Die Wärmepumpe ist ein umweltfreundliches Heizsystem, mit dem Sie Ihr Haus das ganze Jahr über beheizen, mit warmem Wasser versorgen und sogar kühlen können.

Einfach erklärt, nutzt eine Wärmepumpe kostenfreie Energie aus der Umwelt zum Heizen – aus der Umgebungsluft, dem Erdreich oder Grundwasser – und ist damit unabhängig von fossilen Brennstoffen wie Erdgas oder Heizöl. Lediglich Strom ist zum Betrieb der Wärmepumpe notwendig. Den Betriebsstrom setzt die Wärmepumpe äußerst effizient ein und gewinnt mit einer Kilowattstunde Strom drei bis vier Kilowattstunden zusätzliche Wärme aus der direkten Umgebung Ihres Hauses. Wenn Sie für den Betriebsstrom Ökostrom oder Solarstrom aus einer eigenen Photovoltaikanlage verwenden können, heizen Sie mit einer Wärmepumpe vollkommen CO2-frei und weitgehend autark.

Bosch Produktrange Wärmepumpen

Damit sind Wärmepumpen für das Gelingen der Energiewende unerlässlich und rücken beim Kampf gegen den Klimawandel als wichtiger Baustein in den Fokus. Schon heute verzeichnet die Wärmepumpe von Jahr zu Jahr deutliche Zuwächse bei den Installationszahlen und hat inzwischen die Gasheizung als beliebteste Heizung für Neubauten abgelöst. Mit der richtigen Planung ist die Wärmepumpe aber auch für viele Bestandsgebäude eine Alternative zu Gas und Öl, auch dank der hohen staatlichen Förderung.

Experten sind sich einig, dass die Wärmepumpe in naher Zukunft zu den wirtschaftlichsten Heizungen für ein Einfamilienhaus zählen wird. Gründe hierfür sind die Verteuerung fossiler Brennstoffe durch steigende Gas-, Öl- und CO2-Preise sowie sinkende Investitionskosten bei Wärmepumpen und Solartechnik.

Praxischeck: Die Wärmepumpe im Altbau und Neubau

Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, eine Wärmepumpe zu kaufen, ist es wichtig, sich näher mit Ihrer Wohnsituation zu beschäftigen. Wohnen Sie bereits im Eigenheim oder haben Sie kürzlich ein altes Haus gekauft und überlegen, eine Wärmepumpe nachzurüsten? Oder steht der Bau Ihres Eigenheims bevor? Die Antwort auf diese Fragen macht einen großen Unterschied, denn die Herangehensweise an eine Wärmepumpe für ein Haus ist im Altbau anders als im Neubau. Kurz gesagt, die Wärmepumpe ist für einen Neubau in fast allen Fällen die richtige Heizung. Im Altbau entscheidet der energetische Zustand des Hauses darüber, ob das Vorhaben machbar ist.

Wann lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau? Grob skizziert kommt es vor allem auf diese Punkte an: Eine gute Gebäudesubstanz hinsichtlich Wärmedämmung, Fenstern und Dach; eine korrekte Heizlastberechnung sowie eine Begutachtung und Modernisierung der Heizkörper durch größere Heizflächen.

Infografik zum Thema Wärmepumpe im Altbau

Beispiele aus der Praxis zeigen, dass die Wärmepumpe für einen Altbau eine wirtschaftliche Alternative zu einer Gas- oder Ölheizung ist.

Referenzobjekt in Offenbach – Austausch einer alten Ölheizung in einem Einfamilienhaus durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Photovoltaik und Stromspeicher sowie zusätzlicher Modernisierung der Heizkörper

Referenzobjekt in Offenbach

Austausch einer Ölheizung in einem Einfamilienhaus durch eine Wärmepumpe mit Photovoltaik und Stromspeicher sowie Modernisierung der Heizkörper.

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Referenzobjekt in Schöneiche – Austausch einer alten Gasheizung in einem Einfamilienhaus durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Einbindung von Solarthermie und Modernisierung der Heizkörper

Referenzobjekt in Schöneiche

Austausch einer Gasheizung in einem Einfamilienhaus durch eine Wärmepumpe mit Einbindung von Solarthermie und Modernisierung der Heizkörper.

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Referenzobjekt in Gau-Algesheim – Modernisierung einer alten Gasheizung in einem Einfamilienhaus mit einer Hybrid-Wärmepumpe, bestehend aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gasbrennwertkessel

Referenzobjekt in Gau-Algesheim

Modernisierung einer Gasheizung in einem Einfamilienhaus durch eine Hybrid-Wärmepumpe mit Gasbrennwertheizung.

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Für den Neubau eines Einfamilienhauses oder kleinen Mehrfamilienhauses ist die Wärmepumpe inzwischen das bevorzugte Heizsystem in Deutschland und bei vielen Bauherren die erste Wahl. Denn Wärmepumpen harmonieren hervorragend mit den energetischen Anforderungen von Neubauten und setzen konsequent auf die Versorgung mit erneuerbaren Energien. Auch Erdarbeiten zur Erschließung von Erdwärme sind während der Bauphase einfacher zu realisieren. Welche vielfältigen Möglichkeiten Wärmepumpen für Neubauten bieten, zeigen diese Beispiele aus der Praxis.

Referenzobjekt Nordfriesland:Neubau von zwei Doppelhaushälften mit jeweils einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

Referenzobjekt in Nordfriesland

Neubau von zwei Doppelhaushälften mit jeweils einer Wärmepumpe.

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Referenzobjekt im Emsland:Neubau eines Mehrfamilienhauses im KfW 40 Standard mit einer Hybrid-Wärmepumpe, bestehend aus Luft-Wasser-Wärmepumpe, Gasbrennwerttherme und Wohnungsstationen, kombiniert mit dezentraler Wohnraumlüftung

Referenzobjekt im Emsland

Neubau eines Mehrfamilienhauses im KfW 40 Standard mit einer Hybrid-Wärmepumpe, bestehend aus Wärmepumpe, Gasbrennwerttherme und Wohnungsstationen, kombiniert mit einer Lüftungsanlage.

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Referenzobjekt im Berliner Umland – Neubau eines Einfamilienhauses als KfW 40 plus Haus mit Sole-Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaik und Stromspeicher, kombiniert mit zentraler Wohnraumlüftung

Referenzobjekt im Berliner Umland

Neubau eines Einfamilienhauses als KfW 40 plus Haus mit einer Wärmepumpe, Photovoltaik und Stromspeicher, kombiniert mit einer Lüftungsanlage.

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Ein Installateur berät Sie gerne, welche Wärmepumpe die beste für Ihren Altbau bzw. Neubau ist.

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Was kostet eine Wärmepumpe? Kosten für Anschaffung und Stromverbrauch

Die zwei häufigsten Fragen zum Thema möchten wir Ihnen hier kurz beantworten: „Was kostet eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus?“ und „Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?“. Je nach Wärmequelle liegen die Kosten für eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus bei rund 10.000 bis 25.000 Euro ohne Förderung. Der Verbrauch einer Wärmepumpe beträgt im Jahr bis zu 5.000 Kilowattstunden, was Stromkosten bis ca. 1.000 Euro ausmacht. Hinzu kommen überschaubare Wartungskosten.

Anschaffungskosten
Installationskosten
Erschließungskosten
Preis insgesamt
Kosten pro Jahr**
8.000–15.000 Euro
2.000–3.000 Euro
keine
10.000–18.000 Euro
ca. 1.110 Euro
10.000–12.000 Euro
2.000–3.000 Euro
2.000–4.000 Euro für Kollektorverlegung*

8.000–10.000 für Tiefenbohrung*
14.000–19.000 Euro mit Erdkollektoren

20.000–25.000 mit Erdsonden
ca. 900 Euro
9.000–12.000 Euro
2.000–3.000 Euro
4.000–7.000 Euro für Brunnenbohrung
15.000–22.000 Euro
ca. 800 Euro

* Bei Bohrungen belaufen sich die Kosten auf 50 bis 60 Euro pro Bohrmeter, bei der Kollektorverlegung auf ca. 40 bis 50 Euro pro Grabmeter.

** Die Verbrauchskosten sind ein Durchschnittswert. Grundlage ist ein typisches Einfamilienhaus mit 120 m² Wohnfläche, Gesamtwärmebedarf 20.000 kWh im Jahr, Strompreis für die Wärmepumpe 20 Cent / kWh.

Soll eine Wärmepumpe mit Photovoltaik kombiniert werden, belaufen sich die zusätzlichen Kosten auf ca. 10.000 Euro. Lesen Sie in unseren Ratgeberartikeln zu den Alternativen einer Gasheizung und Alternativen einer Ölheizung, welche Kosten entstehen, wenn Sie eine Gasheizung oder Ölheizung auf eine Wärmepumpe umrüsten.

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BAFA- und KfW-Förderung für eine Wärmepumpe im Altbau und Neubau

Wenn Sie sich für eine Wärmepumpe als Heizung entscheiden, profitieren Sie von einer hohen staatlichen Förderung! Fördermittel für Wärmepumpen gibt es auf zwei Wegen:

  1. Als direkte Förderung für den Austausch einer alten Heizung
  2. Als indirekte Förderung für ein Effizienzhaus, welches mit einer Wärmepumpe beheizt wird

  3. Geldgeber ist in beiden Fällen die Bundesförderung für effiziente Gebäude. Anlaufstelle beim Heizungstausch ist das BAFA, für Effizienzhäuser die KfW.

Gebäudetyp
Förderfähiges Vorhaben
Förderung wird gewährt als
Höhe der Förderung
Art der Förderung
Altbau
Austausch einer alten Heizung gegen eine Wärmepumpe
Zuschuss
35 % regulär, 45 % beim Austausch einer Ölheizung
Direkte Förderung
Neubau und Altbau
Effizienzhaus (als Neubau, Sanierungsvorhaben oder Kauf)
Kredit mit Tilgungszuschuss oder Zuschuss
Kredit bis 150.000 Euro je Wohneinheit mit Tilgungszuschuss bis 50 %

Sanierungszuschuss bis 75.000 Euro je Wohneinheit

Neubau-Zuschuss bis 37.500 Euro je Wohneinheit
Indirekte Förderung über Effizienzhaus-Standard

Wichtig: Wärmepumpen müssen gewisse Effizienzwerte erfüllen, um förderfähig zu sein. Förderfähige Wärmepumpen listet das BAFA in der Publikation „Wärmepumpen mit Prüf- / Effizienznachweis“. Viele weitere Informationen zu Voraussetzungen, Konditionen und Förderbeispielen finden Sie in unserem Ratgeberartikel zur Förderung einer Wärmepumpe. Oder nutzen Sie einfach unseren Bosch Förderservice.

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Vorteile und Nachteile einer Wärmepumpe

Vorteile einer Wärmepumpe

  • Umwelt- und klimafreundlich, da ohne fossile Brennstoffe geheizt wird
  • Umweltwärme ist kostenfrei verfügbar und muss nur erschlossen werden
  • Komplett CO2-frei mit Ökostrom oder eigenem Solarstrom
  • Hohe Unabhängigkeit, lediglich auf Betriebsstrom angewiesen
  • Hohe staatliche Förderung
  • Kann im Sommer auch kühlen und spart die Anschaffung einer zusätzlichen Klimaanlage
  • Ideales Heizsystem bei vorhandener Photovoltaik-Anlage
  • Einfache Bedienung am Gerät, per Fernbedienung oder App
  • Smart Home fähig
  • Wartungsarm mit geringen Wartungskosten


Nachteile einer Wärmepumpe

  • Sensitives Heizsystem, das individuell auf ein Gebäude angepasst werden muss
  • Vergleichsweise hohe Investitionskosten und hoher Planungsaufwand
  • Zusätzliche Erschließungskosten und Erdarbeiten für eine Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpe
  • Für die Nachrüstung im Altbau ist eine gute Bausubstanz Voraussetzung
  • Heizkörper müssen vor Einbau häufig saniert werden
  • Evtl. Backup-System erforderlich für besonders kalte Tage (Elektro-Heizstab)
  • Erhöhte Stromkosten bei falscher Planung
  • Strompreise für Wärmepumpenstrom sind von allgemeinen Preissteigerungen nicht ausgenommen
  • Photovoltaik-Anlage zur Eigenstromversorgung kostet zusätzlich
  • Luftwärmepumpen können evtl. akustisch als störend empfunden werden, wenn sie nicht schallisoliert sind

Informieren Sie sich in unserem Ratgeberartikel über mögliche Defizite und Vorurteile gegenüber der Wärmepumpentechnik.

Zwischenfazit: Wann lohnt sich eine Wärmepumpe wirklich? Voraussetzungen für hohe Effizienz

Eine Wärmepumpe ist im Unterschied zu einer Pellet- oder Gasheizung ein sensitives Heizsystem. Die Technik hat weniger Reserven, wenn unvorhergesehen mehr Heizleistung erforderlich wird, für die die Wärmepumpe ursprünglich nicht ausgelegt wurde. Ob sich das Heizen mit Umweltwärme lohnt, hängt eng mit der Effizienz einer Wärmepumpe zusammen. Wenn die richtigen Voraussetzungen gegeben sind, wie bei einem Neubau oder energieeffizienten Altbau, heizt die Wärmepumpe sehr effizient und ermöglicht dauerhaft niedrige Betriebskosten.

Aus technischer Sicht hängt die Effizienz einer Wärmepumpe mit folgenden Parametern zusammen:

Niedrige Vorlauftemperaturen

Die Vorlauftemperatur für die Heizflächen ist zentral um herauszufinden, ob eine Wärmepumpe für Ihr Haus geeignet ist. Konstante 35 °C im Vorlauf sind ideal. Dafür braucht es eine gute Dämmung und hochwertige Flächenheizungen wie zum Beispiel eine Wand- oder Fußbodenheizung. Bei deutlich über 45 °C Vorlauftemperatur sinkt die Effizienz der Wärmepumpe und die Energiekosten steigen.

Hoher COP-Wert

Der „Coefficient of Performance“ steht für die Leistungsfähigkeit einer Wärmepumpe unter Laborbedingungen und ist häufig in den Produktunterlagen zu finden. Als effizient und wirtschaftlich gilt eine Wärmepumpe mit einem COP-Wert von 3,1 bis 5,1. Wird der Wert als SCOP ausgewiesen ist die Aussagekraft noch höher, da auch saisonale Änderungen beim Heizbedarf einbezogen werden.

Hohe Jahresarbeitszahl

Im Unterschied zum COP steht die Jahresarbeitszahl (JAZ) für die Effizienz einer Wärmepumpe im realen Betrieb. Je höher die Jahresarbeitszahl, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Luft-Wärmepumpen erreichen eine JAZ bis ca. 3,5; Erd-Wärmepumpen bis ca. 4,5 und Grundwasser-Wärmepumpen bis ca. 5,0. Bei einer Jahresarbeitszahl von 4,0 stellt das Gerät aus einem Teil Strom und drei Teilen Umweltenergie die benötigte Wärme für Heizung und Warmwasser bereit.

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Bosch – Ihr starker Partner für Wärmepumpen

  • Herausragende Innovationskraft
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  • 5 Jahre-Systemgarantie
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Bosch ist Ihr smarter Partner für umweltfreundliche und effiziente Heizsysteme.

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Aufbau und Funktion einer Wärmepumpe einfach erklärt

Werfen wir nun einen genaueren Blick auf die Frage „Wie funktioniert eine Wärmepumpenheizung?“. Wärmepumpen nehmen Energie aus Umgebungsluft, Erdreich oder Grundwasser auf und transportieren diese in Ihre Wohnräume. Die Funktionsweise einer Wärmepumpe lässt sich eins zu eins mit dem Prinzip eines Kühlschranks vergleichen.

Der Kühlschrank entzieht seinem Innenraum Wärme und leitet diese ungenutzt nach außen ab. Dadurch wird es im Inneren des Kühlschranks kühl. Einfach erklärt, funktioniert eine Wärmepumpe genau umgekehrt. Die Wärmepumpe kühlt gewissermaßen die Umwelt und beheizt mit der entzogenen Wärme Ihre Wohnräume. Die Kühlrippen an der Rückseite des Kühlschranks können Sie sich praktisch als Ihre Heizkörper vorstellen und das Kühlfach ist die Umgebung Ihres Hauses, aus der die Wärmepumpe Wärme gewinnt.

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Doch was macht eine Wärmepumpe hierbei genau? Im Inneren der Wärmepumpe läuft kontinuierlich ein Prinzip aus vier Schritten ab.

  1. Verdampfen: Am sogenannten Verdampfer wird die Wärme aus der Umwelt auf den Wärmepumpenkreislauf übertragen. Ein Kältemittel ist für die Aufnahme und den Transport der Wärmeenergie zuständig. Es nimmt die Umweltwärme im flüssigen Zustand auf, wodurch es verdampft und gasförmig wird.
  2. Verdichten: In einem strombetriebenen Kompressor, dem sogenannten Verdichter, wird das gasförmige Kältemittel zusammengedrückt, wodurch sich Druck und Temperatur stark erhöhen. Diesen Teil des Funktionsprinzips einer Wärmepumpe können Sie auch bei einer Fahrrad-Luftpumpe beobachten, die sich erwärmt, wenn Sie Luft aufpumpen. Daher auch der Ausdruck „Pumpen” in Verbindung mit einer Wärmepumpe.
  3. Verflüssigen: Im dritten Schritt überträgt das komprimierte, erhitzte Kältemittel seine Wärme auf den Heizungskreislauf, kühlt dadurch ab und wird wieder flüssig. Dies passiert am sogenannten Kondensator bzw. Verflüssiger mit Hilfe eines Wärmetauschers. Die Wärme wird anschließend im Warmwasser- und Pufferspeicher der Wärmepumpe gespeichert.
  4. Entspannen: Im letzten Schritt wird der Druck des flüssigen Kältemittels in einem Expansions- bzw. Entspannungsventil wieder herabgesetzt, wodurch es weiter abkühlt. Der Wärmepumpenkreislauf kann von Neuem beginnen. Dass Flüssigkeiten abkühlen, wenn sie unter Druck stehen und sich der Druck verringert, haben Sie vielleicht schon bei Spraydosen bemerkt. Die Dose wird spürbar kalt, wenn Sie für eine längere Zeit sprühen.
Infografik zum Funktionsprinzip einer Wärmepumpe

Auf zwei wichtige Fragen hinsichtlich Aufbau und Funktion einer Wärmepumpe wollen wir hier noch kurz eingehen.

  • Wie funktioniert eine Wärmepumpe im Winter? Trotz niedrigerer Außentemperaturen funktioniert eine Wärmepumpe auch im Winter zuverlässig. Denn die Temperatur im Erdreich und Grundwasser ist auch im Winter nahezu konstant. Aber auch bei Lufttemperaturen unter 0 °C heizen Wärmepumpen wirtschaftlich aufgrund ihrer hohen Effizienz. Treten extreme Tiefsttemperaturen bis -20 °C auf, schaltet sich vorübergehend ein elektrischer Heizstab als Unterstützung zu. Alternativ lässt sich eine Wärmepumpe auch als Hybridsystem mit einer Gastherme betreiben, welche die Spitzenlast übernimmt.
  • Kann eine Wärmepumpe auch kühlen? Ja! Wird eine Wärmepumpe von Beginn an entsprechend geplant, können Sie Ihre Räumlichkeiten im Sommer auch kühlen und auf eine zusätzliche Klimaanlage verzichten. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeberartikel zum Kühlen mit Wärmepumpen.

Die Arten der Wärmepumpe im Vergleich: Welche ist die beste Wärmepumpe für Ihre Immobilie?

Die Wärmepumpe gibt es prinzipiell in drei Arten: als Luft-Wasser-, Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpe. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind hierbei mit Abstand die gefragtesten Geräte, da sie am einfachsten zu installieren sind. Mit Luft-Luft- und Brauchwasser-Wärmepumpen existieren weitere „Sonderformen“, die für spezielle Zwecke zum Einsatz kommen. Mit dem nachfolgenden Vergleich wollen wir Ihnen einen ersten Eindruck geben, welche Wärmepumpe womöglich die beste ist für Ihr Haus. Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Ratgeberartikel zum Wärmepumpen-Vergleich.

Infografik Aufbau und Funktion einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

Luft-Wasser-Wärmepumpen

Wärmequelle: Außenluft

Verwendung: Heizen, warmes Wasser, Kühlen im Altbau und Neubau

Vorteile: Keine oder minimale Grundstücksfläche erforderlich; Außen- oder Innenaufstellung möglich; geringer baulicher Aufwand ohne Erdarbeiten; genehmigungsfrei; kostengünstiger als andere Wärmepumpen; hybridfähig mit Solar, Gas oder Öl

Nachteile: Effizienz / Jahresarbeitszahl etwas geringer im Vergleich zu anderen Wärmepumpen; einzige Wärmepumpe, bei der die Lautstärke im Außenbereich relevant ist

Weitere Informationen: Ratgeberartikel zu Luft-Wasser-Wärmepumpen

Infografik Funktionsweise einer Sole-Wasser-Wärmepumpe

Sole-Wasser-Wärmepumpen

Wärmequelle: Erdreich (oberflächennahe Geothermie mit großflächigen Erdkollektoren bis 2 m Tiefe oder tiefreichende Geothermie mit Erdsonden bis 100 m Tiefe)

Verwendung: Heizen, warmes Wasser, Kühlen im Altbau und Neubau

Vorteile: Ganzjährig hohe Effizienz durch konstante Bodentemperaturen; unabhängig von Lufttemperaturen; keine sichtbaren Gerätschaften im Außenbereich; niedrige Betriebskosten; hybridfähig mit Solar

Nachteile: Im Vergleich zu anderen Wärmepumpen höhere Anschaffungskosten und hoher baulicher Aufwand durch Erdarbeiten oder Tiefenbohrungen; mittelgroßes Grundstück erforderlich; Genehmigung erforderlich

Weitere Informationen: Ratgeberartikel zu Sole-Wasser-Wärmepumpen

Infografik Funktionsprinzip einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe

Wasser-Wasser-Wärmepumpen

Wärmequelle: Grundwasser (Bohrungen und Bau von zwei Brunnen)

Verwendung: Heizen, warmes Wasser, Kühlen im Altbau und Neubau

Vorteile: Wärmepumpe mit der höchsten Effizienz durch ganzjährig konstante Grundwasser-Temperaturen; unabhängig von Lufttemperaturen; keine sichtbaren Gerätschaften im Außenbereich; niedrige Betriebskosten; hybridfähig mit Solar

Nachteile: Aufwändiges Genehmigungsverfahren; ausreichendes Grundwasser-Vorkommen erforderlich; nicht möglich in Wasserschutzgebieten; im Vergleich zu anderen Wärmepumpen hohe Anschaffungskosten und hoher Installationsaufwand

Weitere Informationen: Ratgeberartikel zu Wasser-Wasser-Wärmepumpen

Infografik Aufbau und Funktion einer Luft-Luft-Wärmepumpe

Luft-Luft-Wärmepumpen

Wärmequelle: Abluft aus Innenräumen

Verwendung: Wärmerückgewinnung für Lüftungsanlagen / Luftheizungen von Niedrigenergie- und Passivhäusern (Neubau)

Vorteile: Ideale Ergänzung für Lüftungsanlagen zur Raumbeheizung; Klimatisierung möglich; kombinierbar mit Photovoltaik

Nachteile: Nur für Lüftungswärmesysteme in hocheffizienten Neubauten relevant; ungeeignet für Altbauten; keine Warmwasserbereitung; weniger effizient als andere Wärmepumpen; höherer Wartungsaufwand

Weitere Informationen: Ratgeberartikel zu Luft-Luft-Wärmepumpen

Infografik Funktionsprinzip Brauchwasserwärmepumpe

Brauchwasser-Wärmepumpen

Wärmequelle: Abwärme technischer Anlagen in Innenräumen (Raumluft)

Verwendung: Warmes Wasser im Altbau und Neubau

Vorteile: Erschließt ungenutzte, kostenfreie Abwärme für die Warmwasserbereitung; niedrige Anschaffungskosten; einfache Installation; hohe Effizienz; wenig Platzbedarf; kombinierbar mit nahezu allen Heizsystemen

Nachteile: Ungeeignet für die Beheizung und Klimatisierung von Wohnräumen; Abwärme im Heizungsraum, Serverraum etc. muss konstant das ganze Jahr über anfallen

Weitere Informationen: Ratgeberartikel zu Brauchwasser-Wärmepumpen

Wie laut ist eine Wärmepumpe? Jetzt Lautstärke testen mit dem Sound-Tool für Wärmepumpen von Bosch

Vermeintlicher Lärm im Außenbereich von Wohnhäusern ist bei Wärmepumpen ein Thema. Betroffen sind jedoch nur Luft-Wasser-Wärmepumpen. Die Geräte saugen die Umgebungsluft mit Hilfe eines Ventilators an, was wahrnehmbare Betriebsgeräusche verursacht. Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen arbeiten im Freien hingegen vollkommen geräuschlos.

Um die Lautstärke einer Luft-Wasser-Wärmepumpe beurteilen zu können, ist es wichtig zwischen Schallleistungspegel (Lärm, den die Wärmepumpe unmittelbar erzeugt) und Schalldruckpegel (wahrnehmbares Geräusch in normalem Abstand) zu unterscheiden. Schalloptimierte Wärmepumpen von Bosch erreichen mit einem Schalldruckpegel von weniger als 40 Dezibel (wie Blätterrascheln) Spitzenwerte und lassen sich auch in eng bebauten Wohngebieten einsetzen.

Mit dem Sound-Tool von Bosch können Sie die Lautstärke unserer aktuellen Luft-Wasser-Wärmepumpen testen. Weitere Informationen, wie zum Beispiel zum passenden Aufstellungsort und der Entfernungen zu Nachbargrundstücken, finden Sie in unserem Ratgeberartikel zur Lautstärke von Wärmepumpen.

Eine Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren

Photovoltaik ist eine ideale Ergänzung für eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus. Den benötigten Strom für die Wärmepumpe können Sie mit der Photovoltaikanlage zu einem Großteil selbst erzeugen, wodurch Sie langfristig Stromkosten minimieren und unabhängiger werden von Energieversorgern und steigenden Strompreisen. Zusätzlich lässt sich der Solarstrom auch im Haushalt nutzen.

Für ein optimales Zusammenspiel von Solar und Wärmepumpe sorgen ein Stromspeicher sowie die intelligente Verteilung des Solarstroms im Haus. Bei einer Hybrid-Wärmepumpe von Bosch übernimmt diese Aufgabe der Bosch Energiemanager. Das smarte Tool regelt vollautomatisch alle Stromflüsse im Haus und passt die Betriebszeiten der Wärmepumpe optimal an die Verfügbarkeit von selbst produziertem Strom an. Das spart viel Strom aus dem Netz und steigert Ihre Unabhängigkeit deutlich.

Moderes Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und Energiemanager

Wenn Sie sich für die Kombination einer Wärmepumpe mit Photovoltaik und cleverem Energiemanagement interessieren, bietet Ihnen Bosch eine abgestimmte Komplettlösung aus einer Hand, die unter anderem den Besitzer dieses Eigenheims überzeugt hat – wie er uns in einem kurzen Video zu seiner Solar-Wärmepumpe mit Energiemanager berichtet.

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Wärmepumpen von Bosch

Bei Bosch finden Sie eine große Auswahl an innovativen Wärmepumpen für Einfamilienhäuser sowie Zwei- und Mehrfamilienhäuser. Unser Produktsortiment umfasst Luft-Wasser-Wärmepumpen, Sole-Wasser-Wärmepumpen und Brauchwasser-Wärmepumpen. Mit einer Wärmepumpe von Bosch können Sie Ihr Haus ganz einfach mit Wärme und Warmwasser versorgen und profitieren von der hohen Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte.

  • Hocheffiziente Wärmepumpen-Technologie, die Heizkosten spart

  • Flüsterleise Luft-Wärmepumpen durch konsequente Schalloptimierung

  • Für jede Leistung die richtige Wärmepumpe: Luft-Wärmepumpen von 2–56 kW, Erd-Wärmepumpen von 2–78 kW

  • Hybridfähig mit Solar, Gas oder Öl

  • Innovative Nutzung von Solarstrom mit dem Bosch Energiemanager

  • Einfache Bedienung per Farb-Touchdisplay, Fernbedienung oder App

  • Einfache Integration der Wärmepumpe in ein Smart Home System

  • Attraktives Design

  • 5 Jahre Garantie

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Sie möchten unsere Wärmepumpen näher kennenlernen? Dann nutzen Sie einfach einen unserer zahlreichen Services und vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit einem Bosch Fachbetrieb, lassen Sie sich unverbindlich ein Angebot erstellen oder informieren Sie sich über unseren Miet- und Finanzierungsservice für Wärmepumpen mit Bosch Heizung+. Alle weiteren Produktinformationen finden Sie in der Bosch Wärmepumpen Broschüre (PDF 9.4 MB).

Wie sieht eine Wärmepumpe bei Ihnen zuhause aus? 3D-Tool und Folierungsservice für Bosch Wärmepumpen

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist mit Abstand die beliebteste Wärmepumpen-Art in Deutschland. Anders als bei Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpen sind keine Erdarbeiten erforderlich, da das Gerät einfach im Garten oder vor dem Haus aufgestellt wird. Wie sich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe optisch in Ihrem Zuhause einfügt, können Sie vorab testen und sogar selbst beeinflussen mit dem Augmented Reality Tool und dem Folierungsservice für Bosch Wärmepumpen.

Person hat mit ihrem Smartphone den QR Code zur 3D Wärmepumpen Simulation abgescannt und kann so die gewünschte Wärmepumpe im Garten virtuell erleben.

Mit unserem Augmented Reality Tool können Sie eine Bosch Wärmepumpen virtuell in 3D erleben und direkt auf Ihrem Grundstück betrachten. Alles was Sie hierfür brauchen ist Ihr Smartphone. Halten Sie einfach die Handykamera auf Ihren Garten und die Wärmepumpe lässt sich in Originalgröße beliebig platzieren. Haben Sie den idealen Ort gefunden, halten Sie es einfach per Foto fest.

Dafür müssen Sie einfach nur den QR Code mit Ihrem Smartphone abscannen und schon tauchen Sie in die Welt der 3D Produkte ein!

Weitere Informationen zur Funktionsweise finden Sie unter 3D Wärmepumpen Simulation von Bosch.

Bosch Wärmepumpe Compress 7000i AW mit schwarzer Folierung an einer schwarzen Hausfassade.

Könnte sich das Gerät vielleicht noch harmonischer in Ihre Umgebung einfügen? Dann ist der Bosch Folierungsservice für Wärmepumpen das Richtige für Sie! Mit hochwertigen Premium Folien, entweder einfarbig oder mit verschiedenen Motiven, lässt sich eine Bosch Wärmepumpe individuell an die Fassade oder Umgebung Ihres Hauses anpassen. Wählen Sie einfach aus über 100 Design-Folien Ihr Wunschdesign aus und die Wärmepumpe passt optisch perfekt zu Ihrem Haus.

Eine Wärmepumpe von Bosch kaufen: Beratung und Services in 5 Schritten

Icon für nachhaltige Wärmepumpe
1. Auswahl der passenden Wärmepumpe

Mit unserem einfachen Angebotstool ist der Anfang in wenigen Minuten gemacht. Vielleicht haben Sie schon entschieden, welche Wärmepumpe sich für Sie eignet. Wenn Sie noch unsicher sind, erhalten Sie bei Bosch erstklassige Beratung für eine Wärmepumpe.

Icon für persönliches Angebot
2. Sie erhalten Ihr persönliches Angebot

Wir machen Ihnen ein Angebot, das individuell auf Sie zugeschnitten ist. Sie erhalten ein kostenloses und unverbindliches Angebot von einem qualifizierten Fachbetrieb aus Ihrer Region. So erfahren Sie, welche Vorteile Sie langfristig erwarten.

Icon für Bosch Kundenservice
3. Beauftragen Sie einen Bosch-Installateur in Ihrer Nähe

Wir vermitteln Ihnen einen zuverlässigen Fachpartner in Ihrer Nähe, der Sie in allen Fragen persönlich begleitet.

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Icon für Checklist Förderbeantragung
4. Wir kümmern uns bei Bedarf um Ihre Förderbeantragung

Damit Ihnen kein Vorteil entgeht, sorgt der Bosch Förderservice dafür, dass alle Anträge vollständig und fristgemäß an der richtigen Stelle sind.

Icon für Bosch Installation
5. Ihr Bosch-Fachbetrieb installiert die neue Heizung

Die Installation einer Luftwärmepumpe beispielsweise kann schon in zwei bis drei Tagen erledigt sein. Unsere Fachbetriebe kümmern sich auch um die Entsorgung Ihrer Altanlage.

Icon für Mausklick zur Angebotsanfrage
Fertig!

Fragen Sie jetzt Ihr Heizungsangebot an! Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeberartikel zum Kauf einer Wärmepumpe.


FAQ zum Thema Heizen mit einer Wärmepumpe

Wie lange hält eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen sind auf eine Lebensdauer von 20 Jahren und länger ausgelegt. Erd- und Grundwasser-Wärmepumpen haben den Vorteil, dass Erdkollektoren, Erdsonden oder Brunnen die Lebenszeit des Wärmepumpengeräts sogar überdauern und weiterverwendet werden können. Dies zeigen Beispiele wie das Repowering dieser 43 Jahre alten Wärmepumpe.

Mein Haus hat Radiatoren. Ist die Installation einer Wärmepumpe trotzdem sinnvoll?

Eine Installation ist möglich, fraglich bleibt aber, ob es sinnvoll ist. Die Wärmepumpe müsste eventuell mit einer hohen Vorlauftemperatur betrieben werden oder die Heizkörper müssten großflächig genug sein, damit das Haus warm wird. Ob die Heizkörper in Ihrem Haus sich für eine Wärmepumpe eignen, erfahren Sie bei einer individuellen Beratung mit Ihrem Bosch-Heizungsexperten. Sprechen Sie uns einfach an!

Was hat es mit der EVU-Sperre bei einer Wärmepumpe auf sich?

Beziehen Wärmepumpen vergünstigten Wärmepumpenstrom, ist der zuständige Netzbetreiber berechtigt, den Strombezug zu Spitzenlastzeiten zu unterbrechen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeberartikel zur EVU-Sperre bei Wärmepumpen.

Wärmepumpe oder Brennwerttechnik: Was ist sparsamer?

Obwohl die Anschaffungskosten einer Wärmepumpe mit rund 10.000 bis 25.000 Euro deutlich höher sind als bei einer Öl- oder Gasheizung mit ca. 10.000 Euro, amortisiert sich die Wärmepumpe in der Regel nach etwa 10 bis 15 Jahren. Gründe sind die hohe staatliche Förderung sowie die niedrigeren Betriebskosten für den Stromverbrauch – im Unterschied zu schwankenden Öl- und Gaspreisen und steigenden CO2-Abgaben. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeberatikel zum Thema Wärmepumpe oder Gasheizung.

Erhält eine Wärmepumpe mit Photovoltaik zusätzliche staatliche Förderung?

Jein, Photovoltaik ist nicht im gleichen Maße förderfähig wie eine Wärmepumpe. Ein direkter Zuschuss ist für eine Photovoltaikanlage nicht möglich, jedoch können Sie je nach Bundesland eine Förderung für den Stromspeicher bekommen. Zusätzlich wird die Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz noch mit einigen Cent pro Kilowattstunde vergütet. Wärmepumpen erhalten unabhängig davon die volle staatliche Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude.

Wie oft ist die Wartung bei einer Wärmepumpe notwendig und wie hoch sind die Wartungskosten?

Durch ihren einfachen Aufbau sind Wärmepumpen robuster als viele andere Heizgeräte. Für einen sicheren und effizienten Betrieb empfehlen wir den Wärmepumpen-Service einmal jährlich. Die Kosten für die Wartung einer Wärmepumpe liegen bei rund 100 Euro.