Förderung von Wärmepumpen in der Übersicht

Beim Kauf einer Wärmepumpe leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und profitieren deshalb von attraktiven Förderungen. Erfahren Sie bei Bosch, welche Förderungen es gibt, wie hoch sie sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Und das Beste: Bosch unterstützt Sie mit dem Förderservice bei Ihrem Förderantrag!

Jetzt Bosch Förderservice nutzen!

BAFA, KFW, BEG: Wer fördert Wärmepumpenheizungen?

Förderungen erfolgen bisher zum einen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und zum anderen über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die jeweiligen Förderprogramme (“Marktanreizprogramm Erneuerbare Energien” etc.) sind seit Januar 2021 unter der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zusammengefasst.

BEG im Überblick:

  • Gefördert wird der Einsatz einer Wärmepumpe wahlweise mit Zuschüssen oder Krediten.
  • Unterschieden wird zwischen der Förderung von Einzelmaßnahmen in Bestandsgebäuden und der Förderung von Wärmepumpen im Rahmen des Erreichens eines Energieeffizienzhaus-Standards.
  • Ein Antrag soll in Zukunft ausreichen, um sämtliche Förderangebote nutzen zu können. Bis jetzt werden Anträge immer noch übergangsweise entweder beim BAFA oder bei der KfW gestellt.
  • Seit dem BEG gibt es höhere Fördermittel für die energetische Sanierung.
  • iSFP-Bonus: Bei Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines individuellen Sanierungsfahrplanes (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5 Prozent möglich.
Alternativ können Kosten für Wärmepumpen zum Teil von der Steuer abgesetzt werden.

Mehr erfahren Sie in unserer Förderbroschüre (PDF 4.5 MB)

Jetzt Angebot unverbindlich anfragen!

Förderung von Einzelmaßnahmen

Anträge auf einen Zuschuss von Einzelmaßnahmen laufen unter dem Stichwort “BEG EM” – in der Vergangenheit wurden die Einzelmaßnahmen über das BAFA gefördert.

Einzelmaßnahmen zur Sanierung
Wärmepumpe
EE-Hybridheizungen*
Gas-Hybridanlagen*
Fördersatz
35 %
35 %
30 %
Inklusive Austausch Ölheizung
45 %
45 %
40 %
iSFP-Bonus
5%
5 %
5 %

*EE-Hybridheizungen verbinden mehrere Wärmeerzeuger zu einem Heizsystem. Jede einzelne Anlage setzt auf regenerative Energieträger (Solar, Wärmepumpe, Biomasse).

*Gas-Hybridanlagen kombinieren Gas-Brennwertheizung und Wärmepumpe, Solaranlage und/oder Biomasseanlage.

Effizienzhaus-Förderung

Entscheiden Sie sich für eine Wärmepumpe als Teilkomponente Ihrer energieeffizienten Sanierung oder Ihres Neubaus, profitieren Sie von der Effizienzhaus-Förderung im Rahmen der BEG. Dort lassen sich für die Wärmepumpe sowohl Zuschüsse als auch Kredite beantragen. In der Vergangenheit lief das über die Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Zuschuss
Neubau
Sanierung
Denkmal
-
25 %
EH100
-
27,5 %
EH85
-
30 %
EH70
-
35 %
EH55
15 %
40 %
EH40
20 %
45 %
EH40+
25 %
-
Wärmepumpe steht auf dem bebauten Grundstück
Warum Wärmepumpen gefördert werden

Wärmepumpen sind umweltfreundliche Heizsysteme – deshalb werden sie vom Staat gefördert. Die Energiewende zielt darauf ab, die erneuerbaren Energien so weit auszubauen, dass Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 signifikant reduziert werden. Wärmepumpen nutzen die Erdwärme, die Umgebungsluft oder das Grundwasser, um mittels Kältemittelkreislauf Wärme zu erzeugen. Für die Erzeugung einer Kilowattstunde (kWh) Wärme werden durchschnittlich 75 Prozent Umgebungswärme und lediglich 25 Prozent Strom aufgewendet. Wärmepumpen haben so eine gute CO2-Bilanz. CO2-neutral läuft die Wärmepumpe übrigens nur, wenn Sie Ökostrom beziehen oder den Strom mit einer Photovoltaikanlage selbst erzeugen. Ein weiterer Vorteil dieser Heiztechnik: Wärmepumpen sind nicht von dem im Klimapaket der Bundesregierung vereinbarten CO2-Preis betroffen. Seit 2021 wird der Betrieb von Heizungen mit fossilen Energieträgern (Gas, Öl) nämlich schrittweise teurer.

Welche Wärmepumpe unterliegt welcher Förderung?

Für Sie relevant ist in den meisten Fällen die Förderung von Einzelmaßnahmen hinsichtlich einer Modernisierung Ihrer Heizungsanlage. Die BEG fördert im Altbau den Einsatz von Luft-Wasser-, Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Auch im Rahmen der Effizienzhaus-Förderung werden alle Arten von Wärmepumpen gefördert.

Bei der Frage, ob eine Wärmepumpe förderfähig ist oder nicht, spielt nun nicht mehr die jeweilige Jahresarbeitszahl (JAZ) eine wichtige Rolle, sondern die jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz (ƞs). Diese gibt an, wie viel Primärenergie tatsächlich für eine Kilowattstunde Wärme benötigt wird. Dabei berücksichtigt sie auch die Hilfsenergie, die für die Heizgeräte aufgewendet wird.

Überblick über Wärmepumpenarten und jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz (ƞs)
ȠS BEI 35 °C
135 %
150 %
150 %
150 %
ȠS BEI 55 °C
120 %
135 %
135 %
135 %

Kostenerstattung – wie hoch ist die Förderung für Wärmepumpen?

Die Förderung für Ihre Wärmepumpe im Bestandsgebäude liegt bei 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Möchten Sie Ihre bestehende Ölheizung (mindestens zwei Jahre alt) gegen eine Wärmepumpe tauschen, kommen noch einmal 10 Prozent Förderung dazu. Sie müssen jedoch alle notwendigen Voraussetzungen für die Bewilligung der Förderung erfüllen – beispielsweise die nötige jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz. Erst nach Einreichung und Prüfung aller Unterlagen kann Ihr Zuschuss für eine Wärmepumpe bewilligt werden. Bei einer Erdwärmepumpe von Bosch beispielsweise sind so im Bestandsgebäude potenzielle Mindestförderungen von 7.500 Euro möglich – bzw. 10.000 Euro, wenn auch noch eine Ölheizung ausgetauscht wird.

Maximale Förderung im Rahmen der BEG: Beim Austausch und der Erweiterung der Heizungsanlage liegt der Höchstbetrag für die jeweilige Förderung der Einzelmaßnahmen bei 60.000 Euro je Wohneinheit. Nehmen Sie eine energetische Sanierung hin zu einem Effizienzhaus-Standard vor (Komplettsanierung), wird Ihr Vorhaben von der Bundesregierung mit bis zu 55 Prozent – maximal 150.000 Euro je Wohneinheit – gefördert.

Jetzt Heizung finanzieren mit Bosch!

Welche Voraussetzungen gibt es für die Wärmepumpen-Förderung?

Infografik über die Möglichkeiten der Förderung unter der BEG.

Grundsätzlich kann jeder private Hauseigentümer, der eine Immobilie bewohnt oder vermietet, die Bundesförderung für effiziente Gebäude in Anspruch nehmen. Gefördert werden sowohl Austausch als auch Erweiterung der Heizungsanlage sowie das Erreichen eines Effizienzhaus-Standards.

Um die Förderung für eine Wärmepumpe zu erhalten, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. So dürfen die Geräte nicht nur zur Warmwasserbereitung genutzt werden, sondern müssen auch bei der Heizungsanlage zum Einsatz kommen.

Voraussetzungen im Bestandsgebäude

  • Einbau eines Wärmemengenzählers (Messung der Vorlauf- und Rücklauftemperatur der Heizung)
  • Einbau eines Stromzählers (bei elektrisch betriebenen Wärmepumpenheizungen)
  • hydraulischer Abgleich der Heizanlage
  • Anpassung der Heizkurve an das jeweilige Gebäude
  • Abschluss einer verschuldensunabhängige Versicherung im Fall von Sachschäden
  • Einbindung eines Energieeffizienz-Experten

Voraussetzungen im Neubau

  • Im Neubau werden keine Einzelmaßnahmen mehr gefördert.
  • Eine Förderung für Wärmepumpen im Neubau (ehem. Innovationsförderung) gibt es ab sofort nur noch, wenn ein Effizienzhaus-Standard erreicht wird. Ein Beispiel: In einem EE-Effizienzhaus müssen mindestens 55 Prozent des Wärme- und Kälteenergiebedarfs durch erneuerbare Energien abgedeckt werden.

Voraussetzung Förderung Energieeffizienzhaus

  • Für Förderung von Wärmepumpen im Rahmen von KfW-Effizienzhäusern gibt es keine Mindestanforderungen die über die allgemeine Marktzulassung hinausgehen.

Jetzt Installateur finden!

Für eine Förderung Ihrer Wärmepumpe müssen Sie die Erfüllung aller Voraussetzungen nachweisen. Ihr Bosch Fachpartner kann Sie hierbei unterstützen. Möchten Sie eine Heizanlage, die mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, gegen eine Wärmepumpe tauschen, so muss diese mindestens zwei Jahre alt sein. Für den Fall, dass Sie eine Wärmepumpe, für die Sie bereits eine Förderung erhalten haben, gegen eine neue tauschen wollen, muss das alte Modell mindestens sieben Jahre Laufzeit aufweisen. Ansonsten müssen Sie einen Teil des ersten Zuschusses zurückzuzahlen.

Übrigens: In Baden-Württemberg müssen Hauseigentümer seit dem 1. Juli 2015 bei einem Heizungstausch erneuerbare Energien einsetzen. Diese müssen mindestens 15 Prozent der Heizwärme erzeugen. Das schreibt das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) vor.

Jetzt Förderung nutzen!

Wärmepumpen-Förderung: So wird sie beantragt

Ein Heizungstechniker erklärt einem jungen Paar in einem modernen Haus die Fördermöglichkeiten von Wärmepumpenheizungen.

Beantragen Sie die Förderung für die Wärmepumpe über die BAFA oder profitieren Sie von unserem bequemen Bosch Förderservice.

In 3 Schritten zur Förderung

  1. Heizungsangebot einholen
  2. Aufnahmebogen zur Förderung downloaden
  3. Der Bosch Förderservice prüft Ihren Antrag innerhalb von 5 Werktagen.

Alternativ können Sie die BAFA-Förderung für Ihre neue Heizung auch selbständig über die Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen.

Wichtig: Stellen Sie den Antrag auf Förderung beim BAFA und der KfW immer vor dem Einbau der Wärmepumpe, also bereits bevor Sie die Lieferung und Installation des Gerätes vertraglich in Auftrag gegeben haben. Erst nach der Antragstellung dürfen Sie die geplanten Maßnahmen umsetzen. Planungs- und Beratungsleistungen dürfen jedoch schon davor erbracht werden.

Fügen Sie der Antragstellung alle benötigten Dokumente an – Kostenvoranschläge für den Kauf und die Installationsmaßnahmen, aber auch Rechnungen Ihres bisherigen Wärmelieferanten sowie die Fachunternehmererklärung zum Verwendungsnachweis. Nur, wenn alles vollständig ist, kann Ihre Fördersumme berechnet werden. Planen Sie die Installation einer Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) mit Sondenbohrung, benötigen Sie zusätzlich die Bohrgenehmigung und notwendigen Versicherungsunterlagen. In der Regel dauern die Bearbeitung und Auszahlung der Förderung anschließend zwischen sechs und acht Wochen.

Viele unserer Bosch Fachpartner unterstützen Sie gerne beim Beantragungsprozess.

Fragen Sie am besten bei einem Experten in Ihrer Nähe nach.

Jetzt Installateur finden!

Bosch Förderbeispiele

Förderung Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus

Außen- und Inneneinheit:

Compress 7000i AW 17 ORMB

plus Trinkwasserspeicher WH 370 LP 1 B

  • Einsatz: 150m² Einfamilienhaus
  • Anwendung: Modernisierung
  • Förderfähig: ja – Gesamtsystem bis zu 45 %
  • Mindestförderung: 7.700 EUR, bei Austausch einer Ölheizung: 9.900 EUR

Förderung Erdwärmepumpe im Einfamilienhaus

Sole-Wasser-Wärmepumpe:

Compress 7800i LW 12 MB

300l Warmwasserspeicher SWDP 300 O 2 C

  • Einsatz: 150m² Einfamilienhaus
  • Anwendung: Modernisierung
  • Förderfähig: ja – Gesamtsystem bis zu 45 %
  • Mindestförderung: 7.500 EUR, bei Austausch einer Ölheizung 10.000 EUR

Förderung Luftwärmepumpe im Einfamilienhaus

Luft-Wasser-Wärmepumpe:

Compress 7400i AW 5 ORMB

plus Trinkwasserspeicher WH290 LP 1 B

  • Einsatz: 150m² Einfamilienhaus
  • Anwendung: Neubau
  • Dämmung: nach EH 55
  • Förderung: bis zu 17,5 % der gesamten gebäudebezogenen Investitionskosten (keine Förderung der Einzelmaßnahme wie Heizsystem möglich)

FAQ zu Förderung Wärmepumpe

Anträge auf die Förderung einer Wärmepumpe durch das BAFA und die KfW müssen zusammen mit dem Installateur immer vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden. Planungsarbeiten im Vorfeld sind natürlich gestattet. Der Vertragsabschluss gilt als Startschuss für die Baumaßnahme. Das nachträgliche Einreichen eines Förderantrags ist nicht möglich.

Effizienzhäuser zeichnen sich durch eine besonders energieeffiziente Bauweise und Gebäudetechnik aus. Die Förderfähigkeit von Bauvorhaben bei Effizienzhaus-Standards wird maßgeblich von zwei Kennzahlen des Gebäudes bestimmt:

  • Primärenergiebedarf
  • Transmissionswärmeverlust

Während der Transmissionswärmeverlust den Wärmeverlust durch wärmeübertragende Flächen eines Gebäudes beschreibt und somit durch die Dämmung eines Hauses beeinflusst wird, bezeichnet der Primärenergiebedarf die Energiemenge, welche zur Deckung des gesamten Endenergiebedarfs benötigt wird.

In der Modernisierung können folgende Effizienzhaus-Standards erreicht werden:

  • Denkmal – EH 100
  • EH 70
  • EH 55
  • EH 40

Zusätzlich kann bei den einzelnen Stufen eine EE-Standard erreicht werden.

Im Neubau sind diese Effizienzhaus-Standards möglich:

  • EH 55
  • EH 40
  • EH 40 Plus

Zusätzlich kann eine EE oder NH Stufe erreicht werden.

Ja. Einen Zuschuss zur Wärmepumpe können Sie auch dann in Anspruch nehmen, wenn Sie diese mit einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage kombinieren. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Erneuerbare-Energien-Hybridheizung, denn sie besteht ausschließlich aus Komponenten auf Basis regenerativer Energien. Erfüllen die einzelnen Technologiekomponenten die vorgeschriebenen Mindestanforderungen, erhalten Sie für Ihre EE-Hybridheizung im Bestandsgebäude eine Förderung von 35 Prozent sämtlicher förderfähiger Kosten – 45 Prozent beim Austausch einer Ölheizung. Beträgt die Investitionssumme also 20.000 Euro, erhalten Sie eine Förderung von 7.000 Euro.

COP-Wert und Jahresarbeitszahl (JAZ) sind wichtige Kenngrößen, um die Effizienz einer Wärmepumpe zu bestimmen. Der COP-Wert gibt an, wie das Verhältnis der Wärmeleistung zur erforderlichen Antriebsenergie ist – allerdings unter Laborbedingungen. Gute COP-Werte liegen zwischen drei und fünf. Alle Werte unter zwei gelten als unwirtschaftlich. Die JAZ gibt Aufschluss über das tatsächliche Verhältnis des Jahresertrags an Heizenergie zur aufgewendeten Energie. Sie erfasst also die Effizienz der Gesamtanlage. So sagt eine JAZ von fünf aus, dass mithilfe einer Kilowattstunde Strom fünf Kilowattstunden Heizenergie erzeugt werden.

Ja, der Einsatz von Wärmepumpen in günstigen Fertighäusern wird staatlich gefördert. Eine Förderung ist über das KfW-Programm „Energieeffizient bauen“ möglich. Dafür muss das Fertighaus allerdings den Energieeffizienzstandard 70 besitzen, besser noch ist ein Passivhaus-Standard.

Generell gilt: Einzelmaßnahmen sind seit 2021 lediglich bei der Modernisierung förderfähig, nicht beim Neubau.

Möchten Sie Ihr Haus mit Hilfe einer Wärmepumpe beheizen, bietet das BAFA eine Förderung für folgende Maßnahmen an:

  • Kosten für Beratung, Planung und weitere Maßnahmen, die in direktem Zusammenhang mit der förderfähigen Anlage stehen
  • Anschaffungskosten der geförderten Anlage
  • Kosten für Installation und Inbetriebnahme
  • Erschließungskosten (beispielsweise aufwendige Bohrungen oder Kollektorverlegung bei Erdwärmepumpen)
  • Kosten weiterer erforderlicher Umfeldmaßnahmen (Vorbereitung und Umsetzung einer förderfähigen Maßnahme, Verbesserung der Energieeffizienz der Gebäudeanlagentechnik)

Eine Hybridheizung kombiniert konventionelle und erneuerbare Energien in einem Heizsystem, also beispielsweise eine Gasheizung mit einer Wärmepumpe. Noch umweltfreundlicher ist eine EE-Hybridheizung, bei der ausschließlich erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Besonders beliebt ist die Kombination Photovoltaik und Wärmepumpe. So lässt sich ein Teil des für den Wärmepumpenbetrieb benötigten Stroms selbst erzeugen.

Teilweise. Seit 1. Januar 2021 sind Einzelmaßnahmen, also z.B. der Einbau eines Wärmeerzeugers, im Neubau nicht mehr förderfähig. Damit eine Förderung von Wärmepumpen im Neubau bewilligt wird, muss der Effizienzhaus-Standard erreicht werden. Ob dies im Neubau gelingt, ist von zwei Kennzahlen des Gebäudes abhängig:

  • Primärenergiebedarf (Energiemenge, welche zur Deckung des Energiebedarfs nötig ist)
  • Transmissionswärmeverlust (Wird durch die Dämmung des Gebäudes beeinflusst)